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Nachwuchsförderpreis

Kanu NRW - Nachwuchsförderpreis auf der Boot Messe Düsseldorf

Düsseldorf/Bochum – Große Freude beim Kanu-Club Wiking Bochum: Der Verein wurde auf der Boot Messe in Düsseldorf mit dem renommierten Nachwuchsförderpreis für seine vorbildliche Jugendarbeit ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigt der Kanu-Verband NRW das herausragende Engagement des Clubs in der Förderung junger Talente im Kanusport. Der Kanu-Club Wiking Bochum setzt sich seit Jahren mit viel Leidenschaft für die Nachwuchsarbeit ein. Durch gezieltes Training, spannende Projekte und eine starke Gemeinschaft bietet der Verein jungen Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, sich im Kanusport zu entwickeln – sowohl im Leistungs- als auch im Freizeitsport. „Diese Auszeichnung ist eine großartige Anerkennung für unsere Arbeit und motiviert uns, weiterhin mit vollem Einsatz junge Talente zu fördern“, freut sich der Verein. „Ein riesiges Dankeschön geht an alle Trainer, Betreuer, Ehrenamtlichen und Unterstützer, die diesen Erfolg möglich gemacht haben.“ Ein besonderer Dank gilt auch dem Kanu-Verband NRW, der mit der Verleihung des Nachwuchsförderpreises das Engagement des Vereins honoriert und damit die Bedeutung der Jugendarbeit im Kanusport unterstreicht. Mit dieser Auszeichnung sieht sich der Kanu-Club Wiking Bochum in seinem Kurs bestätigt: Die Förderung junger Sportler bleibt ein zentrales Anliegen, um den Kanusport auch in Zukunft lebendig und erfolgreich zu gestalten.

Die Saison 2024 war für den KC Wiking aus Bochum eine sportlich äußerst erfolgreiche Zeit, geprägt von herausragenden Leistungen, Medaillen und internationalen Erfolgen. Von den ersten Weltcups über die nationalen und internationalen Meisterschaften bis hin zu den Olympic Hope Games – der Verein hat in allen Bereichen geglänzt Mai: Weltcup-Erfolge in Poznań: Die Saison begann mit einem Paukenschlag für David Bauschke, der beim ICF Canoe Sprint World Cup in Poznań vom 26. bis 28. Mai mit Spitzenleistungen auf sich aufmerksam machte. Über die 500-Meter-Distanz belegte er im Canadier-Einer einen beeindruckenden fünften Platz und verpasste eine Medaille nur um 0,3 Sekunden. Seine größte Leistung zeigte Bauschke jedoch über die olympische 1000-Meter-Strecke, wo er die Silbermedaille gewann. Er kam nur 2,5 Sekunden hinter einem der weltbesten Athleten aus Polen ins Ziel und bewies damit seine Weltklasse. Direkt nach dem Weltcup begann für ihn die Vorbereitung auf die U23-Weltmeisterschaften, die ihn zunächst zu einem Grundlagenlehrgang nach Kienbaum führte. Anfang Juli fand vom 5. bis 7. Juli die NRW-Landesmeisterschaft am Baldeneysee in Essen statt. Rund 450 Athleten aus 26 Vereinen traten an, und der KC Wiking beeindruckte mit einer herausragenden Bilanz: 44 Medaillen, darunter 22 Gold-, 15 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Besonders erfolgreich war die weibliche Jugend: Lotta Uhlmann und Helena Lachenicht dominierten in der Altersklasse 12 den Kajak-Zweier über 500 Meter und holten Gold. Judith Mühlenkamp und Antonia Lachenicht setzten sich ebenfalls im Kajak-Zweier der weiblichen Jugend durch, gefolgt von Vereinskolleginnen Hjördis Dockenfuss und Levke Uhlmann auf Platz zwei. Auch im Einer waren die KCW-Athletinnen nicht zu schlagen. Judith Mühlenkamp gewann über 200 Meter, Hjördis Dockenfuss sicherte sich die 1000 Meter, und Antonia Lachenicht triumphierte über 500 Meter. Diese Leistungen setzten sich in den Mannschaftsbooten fort, wo der Kajak-Vierer über 500 Meter Gold errang.In der männlichen Jugend beeindruckte Johann Fuhrmann mit zwei Goldmedaillen im Canadier-Einer über 200 und 1000 Meter sowie einer Silbermedaille über 500 Meter. Auch die Canadier-Damen des KCW überzeugten: Lilit Mühlenkamp und Junia Leiß gewannen sowohl über 200 als auch über 500 Meter im Canadier-Zweier. Insgesamt zeigte sich der KC Wiking als eine der stärksten Mannschaften der Meisterschaft und ging optimistisch in die Vorbereitung für die Deutschen Meisterschaften im August. August: U23-Weltmeisterschaft in Plovdiv: Einen weiteren Meilenstein erreichte David Bauschke bei der U23-Weltmeisterschaft in Plovdiv, Bulgarien, wo er erneut seine Klasse unter Beweis stellte. In der Königsdistanz über 1000 Meter zeigte er eine beeindruckende Leistung und sicherte sich die Bronze-Medaille, nachdem er sich gegen starke Konkurrenz aus Usbekistan und Ungarn durchgesetzt hatte. Sein kraftvoller Schlag und ein packender Endspurt machten den Unterschied.Auch über die 500-Meter-Distanz war Bauschke konkurrenzfähig. In einem hart umkämpften Rennen verpasste er die Medaillenränge knapp und wurde Vierter, mit nur 0,691 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Diese Ergebnisse bestätigen seine Ausnahmestellung im internationalen Kanusport und zeugen von seiner beständigen Weiterentwicklung. Deutsche Meisterschaften in Brandenburg: Vom 12. bis 18. August wurden in Brandenburg an der Havel die 103. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport ausgetragen. Über 800 Athletinnen und Athleten aus 103 Vereinen kämpften um Titel und Medaillen. Der KC Wiking präsentierte sich in Bestform und konnte mit einer beeindruckenden Medaillenbilanz glänzen. Besonders erfolgreich war die weibliche Jugend des Vereins. Levke Uhlmann holte Silber im Kajak-Einer über 200 und 500 Meter. Judith Mühlenkamp sicherte sich Bronze über 200 Meter. Gemeinsam mit Lilith Buch vom Castroper TV erkämpfte Judith den deutschen Meistertitel im Kajak-Zweier über 200 Meter. Im Kajak-Vierer über 500 Meter triumphierten Levke, Judith, Hjördis Dockenfuss und Antonia Lachenicht und holten den Deutschen Meistertitel. Auch die männlichen Nachwuchssportler überzeugten. Lasse Trilling belegte im Canadier-Zweier über 1000 Meter den fünften Platz, verpasste aber gemeinsam mit seinem Team im C4 Mixed über 500 Meter nur knapp die Bronzemedaille. Der Canadier-Achter der Herren krönte die Meisterschaften mit einem Sieg über die 200-Meter-Distanz und sorgte für einen fulminanten Abschluss der Veranstaltung. September: Olympic Hope Games in Szeged: Zum Saisonende stand ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm: die Olympic Hope Games, die vom 19. bis 22. September in Szeged, Ungarn, ausgetragen wurden. Drei Athletinnen des KC Wiking – Judith Mühlenkamp, Levke Uhlmann und Antonia Lachenicht – hatten sich durch ihre Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften qualifiziert und wurden vom Deutschen Kanu-Verband nominiert. Levke Uhlmann dominierte in ihrer Altersklasse und brachte einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause. Sie holte Silber im Kajak-Einer über 500 Meter und Gold im Kajak-Vierer über 1000 Meter und 200 Meter. Zusätzlich gewann sie Bronze im Mixed-Kajak-Vierer. Judith Mühlenkamp sicherte sich ebenfalls Gold im Kajak-Vierer über 500 Meter. Antonia Lachenicht, die vor allem auf den längeren Strecken eingesetzt wurde, zeigte über 1000 Meter eine starke Leistung und erreichte den sechsten Platz. Der Erfolg der drei Athletinnen war ein historischer Moment für den KC Wiking, der zum ersten Mal drei Teilnehmerinnen bei den Olympic Hope Games stellte. Dies unterstreicht die herausragende Nachwuchsarbeit des Vereins, der ohne die Unterstützung großer Internatsstrukturen Spitzenleistungen ermöglicht. Die Saison 2024 war eine der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte des KC Wiking Bochum. Mit Medaillengewinnen auf Weltcup-, nationaler und internationaler Ebene hat der Verein seine Stärke und Bedeutung im deutschen Kanurennsport unter Beweis gestellt. Besonders die Nachwuchsarbeit zeigte beeindruckende Ergebnisse, und die Erfolge der Sportler lassen auf eine vielversprechende Zukunft hoffen.

Kanu Club Wiking Heimatheldenprojekt Motorboot

Begleit-Motorboot für Kanuten des KC Wiking Bochum

Im Jahr 2011 hat sich der KC Wiking Bochum zur Unterstützung des Nachwuchstrainings ein Motorboot zugelegt. Dies war aus Gründen der Sicherheit geboten, denn auf dem Kemnader See herrschen manchmal raue Bedingungen. Mit diesem Schritt konnte auch der fortgeschrittene Nachwuchs das Wassertraining an den Kemnader See verlegen und die sportlichen Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Dank des Motorbootes konnten beindruckende sportlichen Erfolge in mehreren Altersgruppen erzielt werden. In jedem Jahr war der KC Wiking bei den Deutschen Meisterschaften in allen Altersgruppen von den 13-jährigen bis zu den erwachsenen Sportlern erfolgreich vertreten. Zahlreiche Meistertitel konnten eingefahren werden. Auch die Zahl der Sportler, die es zu internationalen Einsätzen gebracht hat, konnte erhöht werden. Matthias Ebhardt, Nico Pickert und David Bauschke sind hier zu nennen. Durch das Motorboot ist nicht nur die Sicherheit gewährleistet. Die Trainer sind auf dem Motorboot viel näher an den Sportlern und Sportlerinnen, was das coachen deutlich verbessert. Das Boot kommt nicht nur auf dem Kemnader See zum Einsatz. Es begleitete die Kanuten zu Trainingslagern in Herne, Sneek/NL, Ratzeburg und Mölln (SH). So kommen in jedem Jahr 400 Betriebsstunden für den Motor zusammen. Trotz regelmäßiger Wartung lässt sich Verschleiß nicht vermeiden. Der Motor macht es nicht mehr lange, die Rümpfe des Katamarans ziehen Wasser und die Scheiben am Oberdeck sind nahezu blind. Aufgrund intensiver Nutzung ist unser aktuelles Begleit-Motorboot aus dem Jahre 2021 trotz regelmäßiger Wartung verschleißbedingt ein Sanierungsfall, da der Motor leider nicht mehr lange durchhält, die beiden Rümpfe des Katamarans bereits Wasser ziehen und die Scheiben am Oberdeck nahezu blind sind. Ein neues Motorboot muss her ! Dafür muss der KC Wiking 10.000 € aufbringen.

David Bauschke zeigte bei der U23-Kanu-Weltmeisterschaft in Plovdiv, Bulgarien, erneut sein außergewöhnliches Talent und sicherte sich eine wohlverdiente Medaille. Bereits im April hatte David sich bei den nationalen Sichtungen des Deutschen Kanu-Verbandes für die U23-WM qualifiziert. In den Monaten vor der WM durchlief er eine intensive Vorbereitung, die von verschiedenen Trainingslagern bis hin zur finalen Wettkampfvorbereitung in Kienbaum reichte. Dort wurde der letzte Feinschliff für seine WM-Performance gesetzt. Dank seiner konstant starken Leistungen über die gesamte Saison hinweg setzten die Trainer aus Bochum große Hoffnungen in ihn und verfolgten gespannt den Livestream. David Bauschke, bekannt für seine Dominanz über die 1000 Meter, zeigte bei diesem Event, warum er in dieser Disziplin eine Klasse für sich ist. Sein kraftvoller Schlag über die Strecke und der beeindruckende Endspurt machten ihn zu einem ernstzunehmenden Gegner. Im spannenden Finale konnte David seine Energie perfekt nutzen und setzte sich gegen Konkurrenten aus Usbekistan und Ungarn durch, um sich die Bronze-Medaille zu sichern und seine Leistung aus dem Vorjahr zu bestätigen. Über die 500 Meter lief es ebenfalls hart umkämpft. David verfehlte knapp eine Medaille und landete mit nur 0,691 Sekunden Rückstand auf dem drittplatzierten Platz. Doch sein vierter Platz ist ein Beweis für seine außergewöhnliche Form. David präsentierte sich erneut in Bestform und hinterließ einen bleibenden Eindruck. Wir blicken gespannt auf seine weitere Entwicklung und freuen uns schon jetzt auf seine nächste WM-Teilnahme.

KC Wiking Masters holen Medaillen bei Kanu-WM

Dass die Masters-Sportler des KC Wiking noch immer zu den Spitzenathleten gehören, bewiesen sie eindrucksvoll bei den Kanu-Masters-Weltmeisterschaften vom 12. bis 14. Juli in Plovdiv. Die Vorbereitung hierfür begann bereits im Winter, als sich Peter Mühlenkamp, Thomas Voßkuhl und Karsten Pleßmann große Ziele setzten. Eine Medaille war das klare Ziel für die drei und der Ansporn, auch im höheren Alter bei eisigen Temperaturen auf dem Wasser zu trainieren. Die Aussicht auf eine herausragende WM-Teilnahme motivierte sie ungemein. Alle drei traten in der Altersklasse der 50- bis 54-Jährigen für Deutschland an. Peter Mühlenkamp sicherte sich über die 500 Meter die Bronzemedaille, dicht gefolgt von seinen Vereinskollegen. Karsten Pleßmann erkämpfte sich den vierten Platz, während Thomas Voßkuhl den fünften Platz belegte. Über die 200 Meter konnte Thomas Voßkuhl seine Sprintstärke unter Beweis stellen und sich vor beiden Vereinskollegen platzieren, die auf den vierten und fünften Rang landeten. Im C2 wurden die Karten neu gemischt: Hier sicherten sich Karsten Pleßmann und Peter Mühlenkamp ihre Medaillenwünsche mit einem Silberrang. Über die 200 Meter wurde dann erneut gewechselt, und Thomas Voßkuhl, der Sprintspezialist, ging gemeinsam mit Peter Mühlenkamp ins Boot. Das Duo aus Bochum kämpfte sich zu einer weiteren Bronzemedaille. Alle drei Bochumer Masters-Sportler sind mehr als stolz auf ihre Leistungen bei diesem hochkarätigen Sportevent und beweisen eindrucksvoll, dass Leistungssport auch im Masters-Bereich möglich ist.

Am Wochenende vom 5. bis 7. Juli stand der Baldeneysee im Fokus des Kanurennsports, da dort die NRW-Landesmeisterschaften auf der Regattastrecke in Essen ausgetragen wurden. Rund 450 Aktive aus 26 Vereinen kämpften nicht nur um Medaillen und Finalteilnahmen, sondern auch um die Qualifikation für die im August in Brandenburg stattfindenden Deutschen Meisterschaften. Trotz schwieriger Wetterbedingungen in Essen, mit starkem Wind, erzielten die Wikinger ein hervorragendes Ergebnis. Insgesamt gewannen sie 22 Gold-, 15 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Damit verbesserten sie ihre Bilanz zum Vorjahr, obwohl sie drei Goldmedaillen weniger gewannen. Die Bochumer Kanuten konnten insgesamt sieben Medaillen mehr erringen als im letzten Jahr. Die Westdeutsche Meisterschaft erwies sich als wahrer Blickfang für neue Kanutalente. Besonders überzeugend waren Lotta Uhlmann und Helena Lachenicht. Die beiden Schülerinnen der Altersklasse 12 dominierten ihre Altersklasse und standen im K2 über 500 Meter ganz oben auf dem Treppchen. Die Wikinger Athleten dominierten in allen Mannschaftsbooten auf den Kurz- und Mittelstrecken. Besonders hervorzuheben ist der Kajak-Zweier der weiblichen Jugend über 500 Meter. Judith Mühlenkamp sicherte sich gemeinsam mit ihrer Partnerin Antonia Lachenicht den ersten Platz. Direkt dahinter platzierten sich ihre Vereinskolleginnen Hjördis Dockenfuss und Levke Uhlmann auf dem zweiten Platz. Da der KCW mit einer starken weiblichen Jugend auf der Westdeutschen Meisterschaft antrat, bot sich die Möglichkeit, über die 200 Meter einen Partnerwechsel vorzunehmen. So konnte jede Sportlerin auf ihrer besten Strecke mit der passenden Partnerin antreten. Auf den 200 Metern gewann somit die Besetzung Judith Mühlenkamp und Hjördis Dockenfuss, gefolgt von Levke Uhlmann und Antonia Lachenicht. Auch im Kajak Einer ließ die weibliche Jugend nichts anbrennen. Judith Mühlenkamp sicherte sich den ersten Platz über 200 Meter, Hjördis Dockenfuss gewann die 1000 Meter im K1 und Antonia Lachenicht holte die Goldmedaille über 500 Meter. Das K2-Gold- und Silber-Quartett überzeugte auch im Kajak-Vierer und sicherte sich über 500 Meter die Goldmedaille. Auch der Olympic Hope Games Teilnehmer Johann Fuhrmann überzeugte in seiner Altersklasse und sicherte sich im C1 über 200 Meter und 1000 Meter die Goldmedaille sowie über 500 Meter die Silbermedaille. Auch die Canadier-Damen überzeugten auf dem Baldeneysee: Lilit Mühlenkamp erkämpfte sich den ersten Platz bei der weiblichen Jugend über 500 Meter und den zweiten Platz über 200 Meter. Gemeinsam mit ihrer Zweier-Partnerin Junia Leiß sicherte sie sich zweimal den ersten Platz über 500 Meter und 200 Meter im Canadier-Zweier. Der Canadier-Zweier in der Besetzung Kimonas Eftthimiadis und Lasse Trilling erzielte über 500 Meter den ersten Platz. Ein besonders schönes Ergebnis erzielte Mia Rottmann auf der Essener Regattastrecke. Mit zwei vierten Plätzen über 500 Meter und 1000 Meter zeigte sie eine starke persönliche Leistung, die eine vielversprechende Entwicklung in Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften signalisiert. Die Wikinger-Kanuten bereiten sich nun auf die Deutschen Meisterschaften in Brandenburg vor und nutzen die Sommerferien, um mehrere Einheiten auf dem Wasser zu absolvieren. Neben dem Heimtraining fahren die Kaderathleten mit ihren Leistungsgruppen in verschiedene Trainingslager in Deutschland.

Einladung zum Wandercanadiercup & Sommerfest

Es werden Jedermann-/Jedefrau- Rennen auf der Ruhr in Bochum Stiepel ausgetragen. 6 Personen bilden ein Team. Aus hoffentlich vielen Teams wird in Vor-, Zwischen- und Finalläufen ein Gewinnerteam gesucht. Natürlich gibt es auch eine richtige Siegerehrung. Bewegung und Spaß stehen auf jeden Fall im Vordergrund. Boote, Paddel und Steuerleute werden gestellt. Es wird in sicheren Großbooten gepaddelt. Die Strecke mit einer Länge von ca. 120m ist durch die DLRG abgesichert. Das kulinarische Angebot sollte keine. Anmeldungen werden gerne persönlich oder über info@kc-wiking.de bis zum 17.08.2024 entgegengenommen. Am Donnerstag den 22.08.2024 wird allen Teams ab 18 Uhr die Möglichkeit eines Trainings angeboten. Für die Kinder steht unsere Hüpfburg zum Toben bereit.

Entdecke den Spaß und die Spannung des Kanusports! Der Kanu-Club Wiking Bochum lädt alle Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren zu einem Ferienerlebnis ein. In unserem spannenden Ferienpass-Programm erwarten dich aufregende Tage voller Spiel, Sport und Teamgeist auf dem Wasser. Programmübersicht 1. Tag: Ralley zum Kennenlernen, Einführung Canadier, Im Team sind wir stark: Paddeln im Mannschaftsboot, Schwimmen wie ein Fisch 2. Tag: Einführung Kajak, Paddeln alleine, Laufspiele und Tischtennis, Schwimmen 3. Tag: Einführung Canadier -Einer und -Vierer, Sicherheit geht vor, Wir helfen einander, Schwimmen wie ein Fisch 4. Tag: Große Wandertour im Mannschaftsboot, wir erkunden die Ruhr 5. Tag: Wir zeigen was wir können, Wikinger-Olympiade, Aushändigung der Kanu-Diplome Kurszeiten und Kosten Kurs 1 (2. Ferienwoche): 15. Juli 2024 bis 19. Juli 2024, täglich von 9 bis 16 Uhr Kurs 2 (4. Ferienwoche): 29. Juli 2024 bis 2. August 2024, täglich von 9 bis 16 Uhr Kosten: 165 Euro mit Ferienpass, 185 Euro ohne Ferienpass Anmeldung und weitere Informationen Kontakt: Martin Krämer Telefon: 0175 / 9865168 E-Mail: sportwart@kc-wiking.de Ort: Kanu-Club Wiking Bochum, Im Sonderfeld 81, 44797 Bochum-Stiepel Melde dich schnell an und sei dabei, wenn es heißt: Ab aufs Wasser! Entdecke den Kanusport, finde neue Freunde und lerne den Kanurennsport mit dem Kanu-Club Wiking Bochum kennen!

Kinder Ferienpass

David Bauschke glänzt beim Weltcup in Poznań

Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen großen Erfolg beim ICF Canoe Sprint World Cup in Poznań, der vom 26. bis 28. Mai 2023 stattfand. David Bauschke beeindruckte mit herausragenden Leistungen in zwei Disziplinen: Über die 500-Meter-Distanz sicherte er sich im Canadiar 1er einen beeindruckenden fünften Platz, wobei ihm nur 0,3 Sekunden zu einer Medaille fehlten. Seine Weltcup Teilnahme krönte er mit einer Silbermedaille über die olympische Distanz von 1000 Metern, wo er lediglich 2,5 Sekunden hinter dem siegreichen Polen, der zur Weltspitze gehört, ins Ziel kam. Dieser Erfolg unterstreicht seine hervorragende Form und das hohe Niveau des deutschen Athleten. Nach diesen Erfolgen wird David Bauschke am 9. Juni nach Kienbaum reisen, um an einem Grundlagenlehrgang teilzunehmen. Dort wird er sich auf die U23-Weltmeisterschaften vorbereiten, bei denen er über die 500 Meter und 1000 Meter im C1 an den Start geht. Der KC-Wiking blickt gespannt in Richtung der U23 WM und sieht für David Bauschke auch dort weitere Chancen auf Medaillen.

KC WIKING BOCHUM glänzt bei der 32. Großen Brandenburger Kanuregatta mit beeindruckenden Leistungen Brandenburg an der Havel - Vergangenes Wochenende stand der Beetzsee in Brandenburg an der Havel ganz im Zeichen des Kanusports, als über 800 Athletinnen und Athleten aus 68 Vereinen bei der 32. Großen Brandenburger Kanuregatta aufeinandertrafen. Unter ihnen war auch der KC WIKING BOCHUM, der mit einer kleinen, aber schlagkräftigen Truppe talentierter Kanuten die Wettkämpfe dominierten. Die Jugendlichen des KC WIKING BOCHUM zeigten sich dabei von ihrer besten Seite und kämpften sich schlagkräftig durch die Distanzen von 200 bis 5000 Metern. Trotz der starken Konkurrenz bewiesen die Bochumer Kanuten, dass sie zu den vielversprechendsten Nachwuchssportlern in Deutschland gehören. Besonders herausragend waren die Leistungen von Levke Uhlmann, die mit souveränen Siegen im K1 über 500 Meter und im K2 gemeinsam mit Hjördis Dockenfuß für Aufsehen sorgte. Auch Lotta Uhlmann sicherte sich einen starken zweiten Platz in ihrer Altersklasse und zeigte damit das hohe Leistungsniveau des KC WIKING BOCHUM. Doch nicht nur die jugendlichen Sportlern glänzten bei der Regatta, auch die jungen Sportler des Vereins konnten überzeugen. Jona Haltaufderheide und Linus Trilling, beide erst 11 Jahre alt, bewiesen mit ihren beeindruckenden Leistungen im C1 und C2, ihr Potenzial. Trainer und Betreuer des KC WIKING BOCHUM zeigten sich begeistert von den Erfolgen ihrer Sportler und betonten die harte Arbeit und den unermüdlichen Einsatz, den die Kanuten in ihr Training gesteckt hatten. Die erzielten Platzierungen bei der Großen Brandenburger Kanuregatta seien eine Bestätigung für die Qualität der Nachwuchsarbeit des Vereins. Mit diesen Erfolgen im Rücken blicken die Kanuten des KC WIKING BOCHUM optimistisch in die Zukunft und freuen sich auf weitere spannende Regatten. Die Große Brandenburger Kanuregatta beweist sich dabei als vielversprechenden Auftakt in die neue Saison und lässt die Bochumer Kanuten mit Zuversicht auf kommende Erfolge blicken.

Erfolgreicher Saisonauftakt für den KC WIKING BOCHUM bei der Regatta Essen

Der KC WIKING BOCHUM hat einen glanzvollen Start in die Kanusaison hingelegt und bei der Regatta Essen auf dem Baldeneysee starke Leistungen gezeigt. Vom 26. bis 28. April versammelten sich Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Ländern, um am Beginn der Kanurennsport-Saison teilzunehmen. Die Regatta bot nicht nur spannende Rennen, sondern auch die NRW-Meisterschaften. Trotz der herausfordernden Bedingungen am Samstag, geprägt von starkem Wind und hohen Wellen, zeigte der KC WIKING BOCHUM eine beeindruckende Präsenz auf dem Wasser. Besonders in der Altersklasse der Jugend stellte der Verein sein Können unter Beweis und sicherte sich die Qualifikation für die Große Brandenburger Regatta. Im weiblichen Kajak traten vier herausragende Sportlerinnen – Judith Mühlenkamp, Levke Uhlmann, Hjördis Dockenfuß, Antonia Lachenicht - an und waren in allen Finalrennen über 200m und 500m vertreten. Mit Ausnahme des K1 über 500m standen sie bei allen Rennen mindestens einmal auf dem Podium. Levke Uhlmann und Judith Mühlenkamp führen sogar die Nationalmannschaftscup-Wertung an, während das K4-Team einen herausragenden zweiten Platz hinter dem KC Potsdam belegte. Auch im Canadierbereich erzielten die Athleten des KC WIKING BOCHUM beeindruckende Ergebnisse. Lasse Trilling erreichte eine Finalplatzierung über 1000m, während Lilith Mühlenkamp zwei solide 5. Plätze über 200m und 500m erreichte und sich den 3. Platz in der Nat.-Cup-Wertung sicherte. Gemeinsam mit Kimonas Efthimiadis wird Lasse das NRW-Team in Brandenburg vertreten. In der Leistungsklasse zeigten Niklas Krunke und Phil Pleßmann im C1 über 200m starke Leistungen und sicherten sich den 2. und 3. Platz hinter Maximilian Zöllner aus Wuppertal. Obwohl David Bauschke nicht am Start war, da er sich auf die Vorbereitung der Nationalmannschaft für den ersten Weltcup in Ungarn konzentrierte, und auch Nico Pickert vom LDKC nicht teilnahm, war der Erfolg des KC WIKING BOCHUM auf der Regatta unbestreitbar. Die Langstrecken Landesmeisterschaften waren ebenfalls ein Erfolg für den Verein, mit herausragenden Platzierungen über 2000m und 5000m. Lotta Uhlmann sicherte sich den ersten Platz in der K1 AK12 über 2000m, während Lilith Mühlenkamp die C1 weibliche Jugend über 2000m gewann. Emma Finger siegte in der Kategorie C1 Damen Junioren über 2000m, während Lasse Trilling den ersten Platz in der Kategorie C1 männliche Jugend über 5000m belegte. Antonia Lachenicht und Hjördis Dockenfuß erreichten die ersten beiden Plätze in der K1 weibliche Jugend über 5000m, und Oliver Trilling sicherte sich den zweiten Platz bei der C1 Herren LK über 5000m.

Datum: Donnerstag, 30. Mai 2024 Uhrzeit: 10:00 - 13:00 Uhr Für alle Abenteurer von 7-12 Jahren und ihre Eltern! Tauche ein in die spannende Welt des Kanusports und entdecke, was es heißt, auf dem Wasser zu sein! Seid dabei beim Tag der offenen Tür im Kanuclub Wiking Bochum. Unser Programm für euch: Probetraining für Schüler: Probiere dich im Paddeln aus und erfahre, wie man ein echter Kanuprofi wird! Bootstour: Erkunde unsere Boote und Bootshallen und erfahre mehr über die verschiedenen Kanudisziplinen. Informationen für Eltern: Erfahre mehr über die Vorteile des Kanusports für Kinder und wie auch Eltern aktiv werden können. Leckeres Essen: Genieße einen Imbiss und erfrische dich nach dem Paddeln. Aktives Paddeln im Drachenboot für Kinder und Eltern: Macht gemeinsam eine Fahrt im Drachenboot und spürt die Kraft des Wassers! Wir freuen uns darauf, dich und deine Familie willkommen zu heißen!

Einladung zum Tag der offenen Tür

In einer Ehrung wurde Hannah Chantrain, eine herausragende Persönlichkeit in unserem Sportverein, vom Stadt Sportbund Bochum zum "Gesicht des Ehrenamtes im Sport 2023" ernannt. Diese prestigeträchtige Auszeichnung würdigt Hannahs beeindruckendes Engagement. Herzlichen Glückwunsch, Hannah! Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um dir von Herzen zu danken 💙🤍. Dein zuverlässiger und herausragender Einsatz hat nicht nur den Sportverein bereichert, sondern auch vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, das Paddeln zu erlernen. Deine Hingabe und Leidenschaft haben eine nachhaltige Wirkung in unserer Verein hinterlassen. Durch deine Anleitung und Fürsorge haben zahlreiche junge Menschen nicht nur sportliche Fähigkeiten entwickelt, sondern auch wichtige Lebenskompetenzen wie Teamarbeit und Ausdauer erworben. Die Auszeichnung als "Gesicht des Ehrenamtes im Sport 2023" ist nicht nur eine Anerkennung ihrer individuellen Leistungen, sondern auch eine Feier des ehrenamtlichen Engagements im Sportsektor. Sie ist nicht nur ein Vorbild für unsere Sportlerinnen und Sportler, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft. Wir sind stolz darauf, Hannah in unseren Reihen zu haben und freuen uns darauf, weiterhin mit Hannah gemeinsam die Freude am Sport zu teilen.

Die diesjährigen Deutschen Kanu Meisterschaften wurden auf dem Fühlingersee in Köln ausgetragen. Die Wikinger Sportler präsentierten sich, wie nach einer erfolgreichen Westdeutschen Meisterschaften zu erwarten, in Topform. Mit einem Medaillenspiegel von fünf mal Gold, sieben mal Silber und sechs mal Bronze gehört der Kanuverein aus Bochum zu den erfolgreichsten Vereinen aus Nordrhein-Westphalen. Besonders überzeugten auf dem Wasser Judith Mühlenkamp und Johann Fuhrmann mit ihren Leistungen auf den Deutschen Meisterschaften, so dass die beiden zur Deutschen Auswahlmannschaft für die Olympic Hope Games in Poznan/Polen vom DKV einberufen wurden. Bei den Olympic Hope Games treten die besten internationalen Jugend und Junioren Fahrer an, die nächsten oder übernächsten Olympischen Spiele für ihre Länder bestreiten sollen. Das ist nicht nur eine besonders große Ehre für die Sportlerinnen und Sportler, sondern auch für die jeweiligen Heimatvereine der Athleten. Dabei übertrafen Judith Mühlenkamp U16 und Johann Fuhrmann U17 teilweise noch die Erwartungen. Judith Mühlenkamp sammelte bei ihrem ersten Einsatz im Nationalmannschaftstrikot direkt mal zwei Medaillen ein. Sie erkämpfte sich im Kajak Einer über 200m die Bronze Medaille und über 200m im Kajak Zweier mit ihrer Partnerin Femke Rumpf aus Darmstadt die Silber Medaille. Auch im Kajak-Vierer überzeugte die deutsche Mannschaft im Finale, in der Besetzung Ivana Schuck, Judith Mühlenkamp, Karlotta Budimir und Undine Horak verpassten sie Dicht hinter dem anderen deutschen Boot als vierte knapp die Medaillen. Auch Johann Fuhrmann fuhr für Deutschland beachtliche Ergebnisse ein. Mit einem neunten Platz im C4 über die 500m schaffte er es, sich unter die besten 9 Länder in dieser Kategorie zu platzieren. Im C1 erreichte er über 200m und 1000m das Halbfinale. Zurecht sind alle Sportler und Trainer glücklich über eine Nominierung für einen so hochklassigen Wettkampf und blicken mit großer Freude auf die Hoffnungsträger des Bochumer Vereins

©Fynn Graebe

Wikinger bereiten sich auf Saisonhöhepunkt vor

Bei den diesjährigen Deutschen Kanu Meisterschaften, die vom 29.08 bis 3.09 in Köln auf dem Fühlingersee ausgetragen werden. Sind 30 Sportler vom Kanu Club Wiking bei den Deutschen Meisterschaften am Start und befinden sich zur Zeit in unmittelbarer Wettkampfvorbereitung für den Höhepunkt der Saison. Schon bei den vergangenen Westdeutschen Meisterschaften zeigten sich die Kanuten in Topform und räumten eine große Anzahl an Medaillen ab. Um diese Form zuhalten, hieß es für die Sportler, am Anfang der Sommerferien eine Woche trainingsfrei und in den Urlaub fahren, um dann ab der zweiten Ferienwoche mit 3 bis 4 Einheiten am Tag, an 6 Tagen die Woche den Trainingsstand zu halten und den letzten Feinschliff zu erreichen. Für Judith Mühlenkamp, Mia Rottmann, Livia Stehmann und Johann Fuhrmann, die Teil des NRW-Kaders sind, standen dann noch Maßnahmen mit dem Kanu Verband NRW auf dem Plan. Sie trainierten gemeinsam mit anderen Sportlern aus Nordrhein-Westfalen auf dem Baldeneysee in Essen und in Hamm (Kajak) bzw. abwechselnd in Bochum und Wuppertal (Canadier). Bei diesen Trainingslagern lag der Fokus auf den Mannschaftsbooten und die perfekte Abstimmung im Boot. Neben der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft wurde auch noch das traditionelle Sommerfest mit dem Wandercanadier Cup am Vereinsheim ausgetragen. Fast hätte das Wetter dem Event einen Strich durch die Rechnung gemacht denn der Regen in den Tagen davor ließen den Wasserspiegel auf der Ruhr steigen, so dass bis zum letzten Tag die Zeichen für eine Absage standen, aber über Nacht beruhigte sich das Wasser und das Sommerfest konnte wie gewohnt stattfinden. Es wurde gegessen, getrunken, gefeiert und alle Teilnehmer und Besucher hatten wie immer einen großen Spaß! Am Sonntag war dann noch ein Videodreh für die Wikinger geplant. An verschiedenen Drehorten in Bochum wurde das langersehnte Projekt eines Imagefilmes über den KC-Wiking endlich umgesetzt. Mit professioneller Hilfe durch Fynn Graebe, der selbst Mitglied des KCW und beruflich Foto- und Videograf ist, hat keine Kosten und Mühen gescheut und hat mit seinem gut ausgestatten Kameraequipment großartige Aufnahmen von unseren Sportlern gemacht - und bald können wir uns über einen großartigen Film freuen, mit dem weiteren Sportler und Sponsoren angeworben werden können.

Es ist wieder soweit der Kanu Club Wiking Bochum lädt vom 11. bis 13. August 2023 zu seinem 70. traditionellen Sommerfest ein. Zudem wird der 18. Stiepler Wanderkanadier Cup ausgetragen. Bei dem Cup kämpfen Firmenteams und private Teams in vom Verein gestellten Mannschaftsbooten um den traditionsreichen Stiepler Pokal. Es gibt Männer, Damen und Mixed Kategorien. Ein Team besteht aus sechs Personen. Teilnehmen können alle die Lust auf Spaß hat, um einen Wettkampf auf dem Wasser auszuführen. Hierfür ist keine Vorerfahrung nötig. Ein freies Training ist am 11. August 2023 ab 18 Uhr geplant. Hier können die Teams ein erstes Gefühl für ihr Boot bekommen und ihre Renntaktik planen. Im Anschluss gibt es noch eine Stärkung bei Bratwürstchen und Getränken auf dem Vereinsgelände. Am 12. August 2023 wird der Wanderkandier Cup ausgetragen. Ab 13:30 Uhr erfolgt die Bestimmung der Rennabfolge und um 14 Uhr geht es bereits an den Start. Nach sicherlich spannenden Vorläufen, Endläufen und dem ein oder anderem Getränk/ Kuchen werden um 18 Uhr die Podiumsplätze geehrt. Für die Kinder steht ein buntes Programm sowie eine Hüpfburg bereit. Nach der Ehrung startet die Sommerparty mit Musik und einem gemütlichen Zusammensitzen. Intressenten können sich ganz einfach per Mail unter: info@kc-wiking.de anmelden. Der Start ist kostenlos. Hinweis für Zuschauer und Besucher: Unser Vereinsgelände befindet sich unter folgender Adresse: KC Wiking Bochum Im Sonderfeld 81 44797 Bochum Stiepe

PDF Einladung

©Martina Tirolf

Für David Bauschke lief alles nach Plan – mit der richtigen Taktik zur Bronze-Medaille

Das Jahr für David begann wie geplant. Nach einer erfolgreichen nationalen Sichtung im April auf der Regattastrecke in Duisburg sicherte sich David Bauschke einen Platz für die deutsche Nationalmannschaft und ergatterte sich so einen Start auf dem World Cup in Polen. Bauschke zeigte sich hier schon in perfekter Verfassung und rundete das Welt Cup Debüt mit einer Finalteilnahme über die 1000m ab. Die Welt Cup Teilnahme war nur ein Etappenziel für David, nie aus den Augen verlor der 21-Jährige die U23 WM und eine mögliche WM-Medaille. Um sich unter optimalen Bedingungen auf die WM vorzubereiten, absolvierte Bauschke eine zweiwöchiges Vorbereitungstrainingslager auf der Münchener Regattastrecke und arbeitete hier nochmal an dem letzten Feinschliff, führte die Trainingspläne wie geplant aus, um am ersten WM-Tag seine optimale Leistung abrufen zu können. Davids Starteinsätze für die deutsche Nationalmannschaft umfassten den Start über 1000m und 500m im Canadier 1er und einen „Mixed“ Einsatz mit seiner Zweierpartnerin Lina Bielecke aus Karlsruhe. Die U23 WM in Auronzo, Itlalien fand auf einer malerischen Bergsee-Kulisse vom 6. - 9. Juli 23 statt. Auf türkisblauem Wasser, umrahmt von Bergen, zeigte sich David Bauschke sich in Höchstform. David Bauschke ist in der Kanu-Szene ein wahrer 1000m Spezialist und bringt durch seine intelligent gewählte Taktik den einen oder anderen Fahrer aus der Ruhe. Dies zeigte sich auch im erreichten Finale über die 1000m im C1. Nach einem spritzigen Start legte sich David Bauschke zunächst auf den ersten 500m auf Platz 5, um sich seine Kräfte einzusparen und um dann im richtigen Moment seine Gegner zu überholen – gedacht, getan. Nach Überfahren der 500m-Markierung zog David sein Tempo nochmals an und fuhr an dem Ungarn und Mazedonier vorbei und positionierte sich somit auf dem dritten Platz. Im Ziel war David klar, es hat für eine Medaille gereicht, er riss die Arme in die Luft und freute sich riesig! David hatte selbst auf eine Medaille gehofft, wusste jedoch auch, dass das internationale Feld ein starkes ist. Einen weiteren Finaleinzug gab es dann für David über die 500m Strecke, dort wurde er dann 9.. Ganz knapp wurde es dann über die 500m im C2 mixed für David und seiner Zweierpartnerin Lina Bielecke. Hier verpassten sie nach einem guten Halbfinale nur knapp den Finaleinzug. Heimtrainer Philip Krämer und Sportwart Martin Krämer vom KC Wiking Bochum sind mächtig stolz über Davids Leistung und freuen sich, dass so ein Spitzenfahrer aus der Bochumer Kanu-Schmiede kommt. Beide sind der Überzeugung, dass es für David der richtige Schritt war, für die Weiterentwicklung, die Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt in Essen zu suchen.

Wikinger Kanuten bei den European Master Games

Vom 6.-9.7.23 fand die 5. Ausgabe der European Master Games in Finnland statt. Das Multisportevent mit 30 Sportarten und 7500 Athleten bietet erwachsenen Sportlern die Möglichkeit, sich in ihren Sportarten auf internationalem Terrain zu messen und ihren Sport mit Gleichgesinnten zu teilen. Ein wahres „Sportfest“, bei der auch die Kanuten des Kanu Club Wiking Bochum siegreich vertreten waren Mit 12x Gold, 7x Silber und 3x Bronze dominierten die Wikinger auf ganzer Linie. Die erfolgreichsten Fahrer des KCW waren Anke und Oliver Trilling. Sie schafften im Canadier 2er wie auch im Kajak 2er in der Kategorie „Mixed“ (bei den Frauen und Männer in einem Boot fahren) den Sieg über 200, 500, 1000 und 5000m zu erzielen. Nicht nur im Mannschaftsboot war das Duo erfolgreich, auch im Einer fuhren sie zahlreiche Medaillen ein. Im Kajak 1er erkämpfte sich Anke Trilling Gold über die 200 und 5000m Strecke. Ein wahrer Höhepunkt der Regatta war auch der dreifache Triumph im C1 der Wikinger Herren in der Altersklasse 50 + über die 5000m. Im selben Rennen standen ausschließlich Wikinger auf dem Podium. Hier war Gewinner der Gold Medaille Peter Mühlenkamp, den 2. Platz sicherte sich Karsten Pleßmann und über den dritten Platz freute sich Thomas Voßkuhl. Einen weiteren Sieg gab es dann noch für Peter Mühlenkamp und Karsten Pleßmann im C2 über 200m über alle Altersklassen hinweg. Zudem gewann Peter Mühlenkamp gemeinsam mit Thomas Voßkuhl im C2 über 500m. Die Sportler des KC-Wiking kamen aus dem Schwärmen der Atmosphäre sowie des gut organisierten Sportevents nicht heraus und eines ist sicher: bei der 6. Ausgabe sind die Wikinger bei den Master Games auch wieder vertreten.

Goldregen für die Wikinger

Die diesjährige Westdeutsche Meisterschaft fand vom 16.6. bis 18.6. in Köln auf dem Füllinger See statt. Die heißen sommerlichen Temperaturen an dem Wochenende machten den Stiepler Kanuten nichts aus – sie brachten trotzdem ihr Feuer auf das Wasser und nahmen fast bei jedem angetretenen Rennen eine Medaille mit nach Bochum. In der Altersklasse der Schüler*innen A stellten die Wikinger tatsächlich jedes Mal den Sieger oder die Siegerin heraus. Es lässt sich auf eine erfolgreiche Bilanz von 17 x Gold, 8 x Silber und 4x Bronze blicken. Einen Goldregen gab es für die drei Wikinger Lasse Trilling, Lilith Mühlenkamp und Levke Uhlmann. Diese Sportler überzeugten im Canadiar und Kajak Einer in Köln ganz besonders und erkämpften sich über jede Distanz den Sieg bei den Schüler*innen A und belohnten sich mit einigen Landesmeistertiteln. Einen besonderen Augenblick gab es dann bei den Schülerinnen A über die 500m, bei der gleich drei „Wikingerinnen“ auf dem Podium standen. Es gewann bei den Schülerinnnen A Levke Uhlmann, dicht gefolgt von Antonia Lachenicht und Hjördis Dockenfuss machte mit ihrem ditten Platz das Trio komplett. Bei der weiblichen Jungend gewann Judith Mühlenkamp in ihrem ersten Jugend-Jahr die 200m und 500m im K1. Damit auch die Wikinger einen Kajak 2er in der Jugend stellen konnten, startete Levke Uhlmann eine Altersklasse nach oben. Die beiden Mädels fuhren über die 500m auf den zweiten Platz und sicherten sich hinter dem Boot aus Friedrichsfeld die Silber Medaille. Ganz knapp hat Mia Rottman bei den weiblichen Junioren eine Medaille verpasst. Im K1 über die 500m fuhr sie in einem extrem starken Teilnehmerfeld und überzeugte schlussendlich mit einem souveränen vierten Platz. Eine starke Leistung zeigte auch Lotta Uhlmann, die bei den Schülerspielen bei den 11-Jährigen den vierten Platz errang. Ein weitere Höhepunkt : Thorben Eller startet als Vizemeister 2022 über die 200m bei den Finals 2023 im Parallelsprint. Die Live-Übertragung gibt es dann im Fernsehen vom 6.7 bis 9.7 zu sehen - Einschalten. Einen krönenden Abschluss gab es dann mit dem Sieg der Schüler A mixed im Canadier Achter. Die Besetzung Efthimiadis, Trilling, Leiß,Trilling, Ameli, Schilling, Haltaufderheide, Mühlenkamp mit Steuermann Krunke, nahmen den Sieg mit nach Bochum. Nach der Siegerehrung hieß es dann traditionell „wir schmeißen den Steuermann ins Wasser“, so musste Steuermann Niklas Krunke eine Runde baden gehen. Kurz danach folgte ihm die ganze Mannschaft ins Wasser und kühlten sich passend zu dem Badewetter ab.

Die "Stiepl Vikings" bestreiten erstes Drachenboot Rennen

Am 10. und 11. Juni standen die 23. Days of Thunder beim Kanu Club Witten auf dem Programm. Bei dem Drachenboot Event wurden insgesamt 85 Rennen ausgetragen - und da durfte das neue Drachenbootteam des KC WIking Bochum natürlich nicht fehlen. Die Wikinger dachten sich passend zu dem kostümierten und humorvollen Event den Namen die "Stipl Vikings" aus und fuhren in der Kategorie "Sport" den ersten Platz ein. Neben der Regatta gab es auch noch ein buntes Rahmen-Programm und verschiedene Essensstände, die zum Feiern einluden. Eins ist sicher, ein tolles Event, bei dem das Team des KC Wiking auch nächstes Jahr wieder dabei ist und den ersten Platz verteidigen möchte.

das Team Stipel Vikings
David Bauschke Welt Cup

David Bauschke auf Welt Cup Debüt

Vom 26.5. bis 28.5. 23 war der Kanu Sprint World Cup in Poznan Polen. Nach einer erfolgreichen nationalen Sichtung im April auf der Regattastrecke in Duisburg sicherte sich David Bauschke hier einen Platz in der deutschen Nationalmannschaft und ergatterte sich so einen Start im Canadier Einer auf dem World Cup in Polen. Für David Bauschke ein ganz besonderer Moment - im Trikot der National-Mannschaft zu fahren, das kannte der 21-jährige Kanute schon, aber einen internationalen Weltcup zu fahren, das war etwas ganz neues. Umso mehr war die Vorfreude da, eine gute Platzierung bei dem Weltcup Debut zu erreichen. Das angestrebte Ziel war, einen Platz im A- Finale über die 500 und 1000m zu erreichen. In einem spannenden Vorlauf und Zwischenlauf zeigte der U23 Fahrer sein Können und fuhr im C1 über die 1000m ins A Finale. Zudem überzeugte David auch über die 500m im C1, dort erreichte er den 2. Platz im B-Finale (die Rennen waren Altersklassen offen). Auch wenn David einer der jüngsten Starter im Teilnehmerfeld war, bewies er, dass er auch bei den ganz „Großen“ der Kanu-Szene mithalten konnte. Der Heimtrainer Philip Krämer blickt positiv in die Zukunft des noch jungen Sportlers und schätzt Davids Leistung als herausragend ein. Mächtig stolz über die jetzt schon erbrachten Leistungen kann er jetzt schon sein. Zur Zeit bereitet sich David auf der Regattastrecke in München mit dem Deutschen Kanuverband auf die U23 WM vor. Dort wird er im C1 über 1000m und 500m an den Start gehen. Es bleibt spannend, mit welchem Ergebnis uns David in Auonzo/Italien bei der Kanu-Sprint WM vom 5. bis 9. Juli überrascht.

Sieben Landesmeistertitel

Die diesjährige Saison begann für die Wikinger am 28.4.23 auf dem Baldeneysee in Essen. An drei Wettkampftagen zeigten die Kanuten aus Stiepel ihr Können und brachten einige Medaillen mit nach Bochum. Wie jedes Jahr werden auf der Frühjahrsregatta die Langstreckenrennen als NRW -Landesmeisterschaften ausgetragen. Dazu gehören die 2000m bei den SchülerInnen und die 5000m bei der Jugend, Junioren und der Leistungsklasse. Insgesamt sieben Landesmeistertitel erkämpften sich die Sportler des KCW und zeigen sich schon in den „Frühen Saison“ in Topform. Als Glanzpunkt der Regatta erwies sich Levke Uhlmann. Die 14 -jährige Sportlerin fuhr unfassbar gute Rennen und erkämpfte sich über die 2000m bei den Schülerinnen A den NRW-Landesmeistertitel. Knapp dahinter platzierte sich ihre 2er-Partnerin Antonia Lachenicht, die sich über den Vizemeistertitel freute. Die beiden Schülerinnen gingen auch gemeinsam im Kajak 2er an den Start und jubelten schlussendlich über eine weitere Goldmedaille. Levke Uhlmann war nicht nur erfolgreich auf der Langstrecke, sondern bewies sich auch als sehr stark auf der 500m Distanz und ergatterte hier den dritten Platz bei den Schülerinnen. Ein weiteren Landesmeistertitel fuhr Livia Stehmann bei der weiblichen Jugend im Canadier 1er ein. Auch ganz oben auf dem Treppchen stand Janosch Ameli, der die Goldmedaille bei den männlichen Schülern in der Altersklasse der zwölfjährigen errang. Die richtige Paddelfrequenz hat Lasse Trilling gewählt, der bei den Schüler A im C1 als erster die Ziellinie überfuhr. Zum zweiten Mal in Folge erpaddelte sich Lilith Mühlenkamp auf der 2000m wie auch auf den 500m die Goldmedaille und schloss so an die Ergebnisse aus dem Vorjahr an. Die Strecke wurde ab der Jugend etwas länger und das Regattageschehen blickte gespannt auf die 5000m Distanz, bei der drei Runden auf dem Baldeneysee gepaddelt wurden – kein Problem für Johann Fuhrmann, der bei der männlichen Jugend im C1 einen weiteren Landesmeistertitel gewann. Besonders stark besetzt war das Feld bei den Damen Junioren, in einem spannenden Rennen holte Mia Rottmann einen weiteren Landesmeistertitel nach Bochum und machte somit die gute Bilanz auf der Ebene der Landesmeisterschaft komplett. Dass die Wikinger Kanuten auch Medaillen auf der Sprintdistanz gewinnen konnten, bewies zuerst Judith Mühlenkamp, die bei der weiblichen Jugend im Kajak 1er die Bronze Medaille gewann. Auch Livia Stehmann war im Canadier 1er auf den 200m und 500m erfolgreich und fuhr auf beiden Distanzen einen starken dritten Platz herraus. Auch im Canadier 2er bei den Schülerinnen A waren die Kanuten erfolgreich. Das Duo in der Besetzung Junia Leiß und Lilith Mühlenkamp betrat das Podium ganz oben und haben die Goldmedaille überreicht bekommen. Ebenso Siegreich war der neu formierte C4 mixed der Schüler A die Besetzung Efthimiadis, Trilling, Leiß, Mühlenkamp gewann über die 500m. Auch die Leistungsklassen-Fahrer und Senioren setzen sich gegenüber der Konkurrenz durch. Bei der Leistungsklasse über 200m standen Phil Pleßmann und Thorben Eller auf dem ersten Platz, mit auf dem Podium ihre Vereinskollegen Niklas Krunke und Eric Pleßmann auf dem zweiten Platz. Die Wikinger Senioren-Fahrer Peter Mühlenkamp und Oliver Trilling machten das 200m Rennen unter sich aus. Peter Mühlenkamp erkämpfte sich dabei den ersten Patz und Oliver Trilling den 2. Platz. Bei dem traditionellen „C8“ mixed Rennen über die 500m Distanz gingen die Kanuten in der Besetzung Eric, Phil und Karsten Pleßmann, Eller, Trilling, Krunke, Voskuhl, Dirks und Fuhrmann an den Start und zeigten ein perfektes Zusammenspiel über die komplette Strecke und belohnten sich mit der Goldmedaille.

Levke und Antonia
Kids
Livia

Wasserratten auf Landgang 

 

Bochum. Der Kanu Club Wiking Bochum konnte mit dem Bratwursthaus einen neuen Sponsor für sich gewinnen, der dem Verein nun finanzielle Unterstützung für seine Arbeit zukommen lässt. Samstags wurde diese Kooperation mit einem Besuch der Kanuten im Bermuda3eck direkt am Imbiss besiegelt. Mit im Schlepptau hatten sie dabei ihre frisch beklebten Boote mit dem Schriftzug des Bratwursthauses, die für neugierige Blicke in der Innenstadt sorgten.

Bratwurst und Kanufahren - wie passt das zusammen? Die Sponsorenanfrage an das Bratwursthaus kam von Franziska Kuckelkorn, die beides in ihrem Leben miteinander vereint. Zum einen ist sie nämlich begeisterte Kanutin beim Kanu Club Wiking und zum anderen steht sie nebenberuflich als sogenannte Flyer Flitzerin im Dienst des Bratwursthauses. Das Bratwursthaus unterstützt Projekte und Vereine seiner Mitarbeiter immer gerne. Möchten auch Sie wie das Bratwursthaus unsere Kinder und Jugendarbeit fördern? Dann melden Sie sich gerne unter: Peter.muehlenkamp@kc-wiking.de

Franziska Kuckelkorn (Links)  Judith Mühlenkamp (Mitte)  Hjördis Dockenfuss (Rechts)

Jahresrückblick

Die Wikinger starteten dieses Jahr optimal in die Regattasaison. Dieses Jahr waren Trainings und Sportevents ohne Einschränkungen wieder möglich. Doch das Jahr startet ganz anders als geplant: den Ukraine Krieg bemerkten auch wir in Deutschland. Der Verein erhielt über einen befreundeten ukrainischen Trainer eine Nachricht von einer ukrainischen Paddler-Familie, die aufgrund des Kriegs nach Deutschland geflohen war. Alle Wikinger packten mit an, um der Familie Alltagskleidung, Sportkleidung und das Wichtigste – ein Dach über dem Kopf – zu ermöglichen. Die Kinder nahmen an unserem Trainingsangebot teil, um wenigstens etwas den Kopf freizubekommen. Unser Ostertrainingslager richteten wir dieses Jahr gemeinsam mit der Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal in Mölln aus. Unter perfekten Paddelbedingungen trainierten unseren Nachwuchs- und Spitzensportler für die Frühjahrsregatten dieses Jahres. In die Regattasaison starteten unsere Top-Fahrer Phil Pleßmann und David Bauschke auf der Nationalen Sichtung des DKV in Duisburg. Dabei erzielten sie hervorragende Ergebnisse, so dass beide sich ein Ticket für die deutsche Nationalmannschaft sichern konnten. Während Phil und David weiter an ihrer Topform feilten, fuhr der Rest der Wikinger Mannschaft die Frühjahrsregatta in Essen, die Ende April stattfand. Die Wetterprognosen sagten schon eine Woche vor Beginn der Regatta Böen von 45 bis 50 km/h voraus. Somit mussten die Wikinger sich auf stürmischen Bedingungen einstellen, die sie aber vom windanfälligen Kemnader See gewöhnt waren. Auf dem Wasser zeigte sich eine starke Schüler- und Jugendgruppe, die über alle Altersklassen hinweg dominierte. Ganz besonders freuen konnten sich die Wikinger über die Newcomer Judith Mühlenkamp und Hjördis Dockenfuß. Die beiden Schülerinnen A Fahrer aus Bochum zeigten, dass sich das harte Training im Winter gelohnt hatte. Judith Mühlenkamp gewann knapp vor Hjördis Dockenfuß die Goldmedaille auf der 500m Strecke. Die beiden Mädels führten vorne an der Spitze einen spannenden Zweikampf, den Judith für sich entscheiden konnte. Somit ging Gold und Silber an die Bochumer Mädels. Mit ihren Vereinskolleginnen Antonia Lachenicht und Levke Uhlmann erzielten sie einen weiteren Sieg im Kajak 4er über die 500m Distanz. Auf der Regatta in Essen werden die Langstrecken-Rennen als Landesmeisterschaften ausgetragen. Hier gewann Hjördis Dockenfuss in der AK 13 den 1. Platz und ist somit Landesmeisterin über 2000m in der Altersklasse. Auch den 1. Platz erzielte Mia Rottmann bei der weiblichen Jugend und konnte die Goldmedaille mit nach Bochum nehmen. Einen weiteren Landesmeister-Titel konnte Lilith Mühlenkamp im C1 gewinnen. Für unsere beiden Nationalmannschaftssportler ging es in die heiße Wettkampfphase, die Europameisterschaft stand für Phil Pleßmann und David Bauschke auf dem Plan. Vom 23. bis 26. Juni 2022 fand die Junioren und U23 EM in Belgrad/Serbien statt. David Bauschke belegte mit seinem Zweierpartner Tim Bechthold von den Rheinbrüdern aus Karlsruhe im C2 über 1000m den sechsten und über 500m den achten Platz für Deutschland. Phil, der im C1 über 200m bei den Junioren die Deutschen Farben vertreten durfte, konnte ebenfalls überzeugen. Er schaffte es auf seiner geliebten Sprintstrecke bis ins Halbfinale. Die EM war dann für die Beiden aber nur das „Warm Fahren“ für die WM. Das Trainingslager für die Weltmeisterschaft erfolgte kurz nach der EM in Kienbaum. Während der Blick Mitte des Jahres auf die Internationalen Erfolge der beiden Talente gelegt wurden, zeigte sich ein neuer persönlicher Vereinsrekord im Juni auf den Landesmeisterschaften in Köln. Es war die erfolgreichste Meisterschaft seit der Vereinsgründung im Jahr 1951. Stolz berichtete Sportwart Martin Krämer, dass der Verein 24 Westdeutsche Meistertitel einfuhr und das ohne beiden Topsportlern. Und es zeigte sich mal wieder, welche gute Nachwuchsarbeit der Verein leistete, und weiter potenzielle Spitzensportler ausbildet. Ende August fand dann die Deutsche Meisterschaft in Brandenburg stattfand, die Bauschke und Pleßmann in Livestream während der WM-Vorbereitung auf dem Bildschirm verfolgten. Schon in der Vorbereitung zeigten sich unsere Sportler in bester Verfassung. Somit gab Judith Mühlenkamp den richtigen Auftakt für eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft. Das junge Talent aus Bochum überzeugte auf ganzer Linie und dominierte bei den Schülerinnen A über 500m und sicherte sich in einem spannenden Rennen die Silbermedaille. Auch Thorben Eller, der Herren-Leistungsfahrer errang auf seiner Paradestrecke der 200m Distanz, den 2. Platz im C1 trug somit ebenso zu dem guten Medaillenspiegel der Wikinger Kanuten bei. Eine weitere Silbermedaille gewann Lilith Mühlenkamp beim Kanu Mehrkampf der Canadier Mädels. Am letzten Wettkampftag zeigten Hjördis Dockenfuß und Judith Mühlenkamp auf der Regattastrecke nochmals ihr Können und rundeten die erfolgreichen Ergebnisse der Wikinger noch mit einem Deutschen Meistertitel über 2000m im Kajak-2er ab. Es ging Schlag auf Schlag: es folgte nun die Junioren und U23 WM, welche Ende August in Szeged/Ungarn stattfand. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Rennen war bei bei Phil Pleßmann und David Bauschke sehr groß, denn man sollte dazu wissen, dass der Kanu-Rennsport in Ungarn ein Nationalsport ist und die Publikumsmenge beträchtlich größer ist als in Deutschland. Unter dieser unfassbaren guten Atmosphäre schafften es beide in ihrem Einsatz großartige Platzierungen für den Deutschen Kanu Verband zu erzielen. Phil Pleßmann ging im Canadier 4er mit seinen Team-Kollegen Hannes Mueller, Patrick Pelzer und Jonas Alexej Trescher an den Start. Das Boot fuhr über den Zwischenlauf in das Finale und belegte dort bei den Herren Junioren über 500m einen spitzenmäßigen 7. Platz. Für Phil Pleßmann war dies sein erster Junioren-Weltmeisterschaft Einsatz und ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Für David Bauschke war dies seine zweite Weltmeisterschaft, nur ging er diesmal bei der U23 an den Start. Somit zeigte sich ein großes internationales Feld mit vielen Erfahrenen und Spitzenfahrern, denen David gemeinsam mit seinem Zweierpartner trotzen musste. Das erste Finale fuhr David Bauschke mit seinem Kollegen Tim Bechthold aus Karlsruhe, dort belegten sie über 1000m den 9. Platz bei den Herren der U23. Einen weiteren Einsatz bekam David dann noch im C2 mixed über 500m, dieses Rennen über bestritt er mit Lina Bielicke aus Karlsruhe. Im C2 schafften sie es, als sechstes Boot die Ziellinie zu überfahren. Nach dieser erfolgreichen Saison hatten sich beide den Urlaub mehr als verdient. Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende und der Verein blickt auf eine mehr als grandiose Regattasaison. Somit ist das Ziel für nächste Saison gesteckt, mindestens an die Erfolge dieses Jahres anzuknüpfen und wer weiß, vielleicht zeigt sich nächstes Jahr aus den Reihen der Wikinger das nächste Talent.

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