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In einer Ehrung wurde Hannah Chantrain, eine herausragende Persönlichkeit in unserem Sportverein, vom Stadt Sportbund Bochum zum "Gesicht des Ehrenamtes im Sport 2023" ernannt. Diese prestigeträchtige Auszeichnung würdigt Hannahs beeindruckendes Engagement. Herzlichen Glückwunsch, Hannah! Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um dir von Herzen zu danken 💙🤍. Dein zuverlässiger und herausragender Einsatz hat nicht nur den Sportverein bereichert, sondern auch vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, das Paddeln zu erlernen. Deine Hingabe und Leidenschaft haben eine nachhaltige Wirkung in unserer Verein hinterlassen. Durch deine Anleitung und Fürsorge haben zahlreiche junge Menschen nicht nur sportliche Fähigkeiten entwickelt, sondern auch wichtige Lebenskompetenzen wie Teamarbeit und Ausdauer erworben. Die Auszeichnung als "Gesicht des Ehrenamtes im Sport 2023" ist nicht nur eine Anerkennung ihrer individuellen Leistungen, sondern auch eine Feier des ehrenamtlichen Engagements im Sportsektor. Sie ist nicht nur ein Vorbild für unsere Sportlerinnen und Sportler, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft. Wir sind stolz darauf, Hannah in unseren Reihen zu haben und freuen uns darauf, weiterhin mit Hannah gemeinsam die Freude am Sport zu teilen.

Die diesjährigen Deutschen Kanu Meisterschaften wurden auf dem Fühlingersee in Köln ausgetragen. Die Wikinger Sportler präsentierten sich, wie nach einer erfolgreichen Westdeutschen Meisterschaften zu erwarten, in Topform. Mit einem Medaillenspiegel von fünf mal Gold, sieben mal Silber und sechs mal Bronze gehört der Kanuverein aus Bochum zu den erfolgreichsten Vereinen aus Nordrhein-Westphalen. Besonders überzeugten auf dem Wasser Judith Mühlenkamp und Johann Fuhrmann mit ihren Leistungen auf den Deutschen Meisterschaften, so dass die beiden zur Deutschen Auswahlmannschaft für die Olympic Hope Games in Poznan/Polen vom DKV einberufen wurden. Bei den Olympic Hope Games treten die besten internationalen Jugend und Junioren Fahrer an, die nächsten oder übernächsten Olympischen Spiele für ihre Länder bestreiten sollen. Das ist nicht nur eine besonders große Ehre für die Sportlerinnen und Sportler, sondern auch für die jeweiligen Heimatvereine der Athleten. Dabei übertrafen Judith Mühlenkamp U16 und Johann Fuhrmann U17 teilweise noch die Erwartungen. Judith Mühlenkamp sammelte bei ihrem ersten Einsatz im Nationalmannschaftstrikot direkt mal zwei Medaillen ein. Sie erkämpfte sich im Kajak Einer über 200m die Bronze Medaille und über 200m im Kajak Zweier mit ihrer Partnerin Femke Rumpf aus Darmstadt die Silber Medaille. Auch im Kajak-Vierer überzeugte die deutsche Mannschaft im Finale, in der Besetzung Ivana Schuck, Judith Mühlenkamp, Karlotta Budimir und Undine Horak verpassten sie Dicht hinter dem anderen deutschen Boot als vierte knapp die Medaillen. Auch Johann Fuhrmann fuhr für Deutschland beachtliche Ergebnisse ein. Mit einem neunten Platz im C4 über die 500m schaffte er es, sich unter die besten 9 Länder in dieser Kategorie zu platzieren. Im C1 erreichte er über 200m und 1000m das Halbfinale. Zurecht sind alle Sportler und Trainer glücklich über eine Nominierung für einen so hochklassigen Wettkampf und blicken mit großer Freude auf die Hoffnungsträger des Bochumer Vereins

©Fynn Graebe

Wikinger bereiten sich auf Saisonhöhepunkt vor

Bei den diesjährigen Deutschen Kanu Meisterschaften, die vom 29.08 bis 3.09 in Köln auf dem Fühlingersee ausgetragen werden. Sind 30 Sportler vom Kanu Club Wiking bei den Deutschen Meisterschaften am Start und befinden sich zur Zeit in unmittelbarer Wettkampfvorbereitung für den Höhepunkt der Saison. Schon bei den vergangenen Westdeutschen Meisterschaften zeigten sich die Kanuten in Topform und räumten eine große Anzahl an Medaillen ab. Um diese Form zuhalten, hieß es für die Sportler, am Anfang der Sommerferien eine Woche trainingsfrei und in den Urlaub fahren, um dann ab der zweiten Ferienwoche mit 3 bis 4 Einheiten am Tag, an 6 Tagen die Woche den Trainingsstand zu halten und den letzten Feinschliff zu erreichen. Für Judith Mühlenkamp, Mia Rottmann, Livia Stehmann und Johann Fuhrmann, die Teil des NRW-Kaders sind, standen dann noch Maßnahmen mit dem Kanu Verband NRW auf dem Plan. Sie trainierten gemeinsam mit anderen Sportlern aus Nordrhein-Westfalen auf dem Baldeneysee in Essen und in Hamm (Kajak) bzw. abwechselnd in Bochum und Wuppertal (Canadier). Bei diesen Trainingslagern lag der Fokus auf den Mannschaftsbooten und die perfekte Abstimmung im Boot. Neben der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft wurde auch noch das traditionelle Sommerfest mit dem Wandercanadier Cup am Vereinsheim ausgetragen. Fast hätte das Wetter dem Event einen Strich durch die Rechnung gemacht denn der Regen in den Tagen davor ließen den Wasserspiegel auf der Ruhr steigen, so dass bis zum letzten Tag die Zeichen für eine Absage standen, aber über Nacht beruhigte sich das Wasser und das Sommerfest konnte wie gewohnt stattfinden. Es wurde gegessen, getrunken, gefeiert und alle Teilnehmer und Besucher hatten wie immer einen großen Spaß! Am Sonntag war dann noch ein Videodreh für die Wikinger geplant. An verschiedenen Drehorten in Bochum wurde das langersehnte Projekt eines Imagefilmes über den KC-Wiking endlich umgesetzt. Mit professioneller Hilfe durch Fynn Graebe, der selbst Mitglied des KCW und beruflich Foto- und Videograf ist, hat keine Kosten und Mühen gescheut und hat mit seinem gut ausgestatten Kameraequipment großartige Aufnahmen von unseren Sportlern gemacht - und bald können wir uns über einen großartigen Film freuen, mit dem weiteren Sportler und Sponsoren angeworben werden können.

Es ist wieder soweit der Kanu Club Wiking Bochum lädt vom 11. bis 13. August 2023 zu seinem 70. traditionellen Sommerfest ein. Zudem wird der 18. Stiepler Wanderkanadier Cup ausgetragen. Bei dem Cup kämpfen Firmenteams und private Teams in vom Verein gestellten Mannschaftsbooten um den traditionsreichen Stiepler Pokal. Es gibt Männer, Damen und Mixed Kategorien. Ein Team besteht aus sechs Personen. Teilnehmen können alle die Lust auf Spaß hat, um einen Wettkampf auf dem Wasser auszuführen. Hierfür ist keine Vorerfahrung nötig. Ein freies Training ist am 11. August 2023 ab 18 Uhr geplant. Hier können die Teams ein erstes Gefühl für ihr Boot bekommen und ihre Renntaktik planen. Im Anschluss gibt es noch eine Stärkung bei Bratwürstchen und Getränken auf dem Vereinsgelände. Am 12. August 2023 wird der Wanderkandier Cup ausgetragen. Ab 13:30 Uhr erfolgt die Bestimmung der Rennabfolge und um 14 Uhr geht es bereits an den Start. Nach sicherlich spannenden Vorläufen, Endläufen und dem ein oder anderem Getränk/ Kuchen werden um 18 Uhr die Podiumsplätze geehrt. Für die Kinder steht ein buntes Programm sowie eine Hüpfburg bereit. Nach der Ehrung startet die Sommerparty mit Musik und einem gemütlichen Zusammensitzen. Intressenten können sich ganz einfach per Mail unter: info@kc-wiking.de anmelden. Der Start ist kostenlos. Hinweis für Zuschauer und Besucher: Unser Vereinsgelände befindet sich unter folgender Adresse: KC Wiking Bochum Im Sonderfeld 81 44797 Bochum Stiepe

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©Martina Tirolf

Für David Bauschke lief alles nach Plan – mit der richtigen Taktik zur Bronze-Medaille

Das Jahr für David begann wie geplant. Nach einer erfolgreichen nationalen Sichtung im April auf der Regattastrecke in Duisburg sicherte sich David Bauschke einen Platz für die deutsche Nationalmannschaft und ergatterte sich so einen Start auf dem World Cup in Polen. Bauschke zeigte sich hier schon in perfekter Verfassung und rundete das Welt Cup Debüt mit einer Finalteilnahme über die 1000m ab. Die Welt Cup Teilnahme war nur ein Etappenziel für David, nie aus den Augen verlor der 21-Jährige die U23 WM und eine mögliche WM-Medaille. Um sich unter optimalen Bedingungen auf die WM vorzubereiten, absolvierte Bauschke eine zweiwöchiges Vorbereitungstrainingslager auf der Münchener Regattastrecke und arbeitete hier nochmal an dem letzten Feinschliff, führte die Trainingspläne wie geplant aus, um am ersten WM-Tag seine optimale Leistung abrufen zu können. Davids Starteinsätze für die deutsche Nationalmannschaft umfassten den Start über 1000m und 500m im Canadier 1er und einen „Mixed“ Einsatz mit seiner Zweierpartnerin Lina Bielecke aus Karlsruhe. Die U23 WM in Auronzo, Itlalien fand auf einer malerischen Bergsee-Kulisse vom 6. - 9. Juli 23 statt. Auf türkisblauem Wasser, umrahmt von Bergen, zeigte sich David Bauschke sich in Höchstform. David Bauschke ist in der Kanu-Szene ein wahrer 1000m Spezialist und bringt durch seine intelligent gewählte Taktik den einen oder anderen Fahrer aus der Ruhe. Dies zeigte sich auch im erreichten Finale über die 1000m im C1. Nach einem spritzigen Start legte sich David Bauschke zunächst auf den ersten 500m auf Platz 5, um sich seine Kräfte einzusparen und um dann im richtigen Moment seine Gegner zu überholen – gedacht, getan. Nach Überfahren der 500m-Markierung zog David sein Tempo nochmals an und fuhr an dem Ungarn und Mazedonier vorbei und positionierte sich somit auf dem dritten Platz. Im Ziel war David klar, es hat für eine Medaille gereicht, er riss die Arme in die Luft und freute sich riesig! David hatte selbst auf eine Medaille gehofft, wusste jedoch auch, dass das internationale Feld ein starkes ist. Einen weiteren Finaleinzug gab es dann für David über die 500m Strecke, dort wurde er dann 9.. Ganz knapp wurde es dann über die 500m im C2 mixed für David und seiner Zweierpartnerin Lina Bielecke. Hier verpassten sie nach einem guten Halbfinale nur knapp den Finaleinzug. Heimtrainer Philip Krämer und Sportwart Martin Krämer vom KC Wiking Bochum sind mächtig stolz über Davids Leistung und freuen sich, dass so ein Spitzenfahrer aus der Bochumer Kanu-Schmiede kommt. Beide sind der Überzeugung, dass es für David der richtige Schritt war, für die Weiterentwicklung, die Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt in Essen zu suchen.

Wikinger Kanuten bei den European Master Games

Vom 6.-9.7.23 fand die 5. Ausgabe der European Master Games in Finnland statt. Das Multisportevent mit 30 Sportarten und 7500 Athleten bietet erwachsenen Sportlern die Möglichkeit, sich in ihren Sportarten auf internationalem Terrain zu messen und ihren Sport mit Gleichgesinnten zu teilen. Ein wahres „Sportfest“, bei der auch die Kanuten des Kanu Club Wiking Bochum siegreich vertreten waren Mit 12x Gold, 7x Silber und 3x Bronze dominierten die Wikinger auf ganzer Linie. Die erfolgreichsten Fahrer des KCW waren Anke und Oliver Trilling. Sie schafften im Canadier 2er wie auch im Kajak 2er in der Kategorie „Mixed“ (bei den Frauen und Männer in einem Boot fahren) den Sieg über 200, 500, 1000 und 5000m zu erzielen. Nicht nur im Mannschaftsboot war das Duo erfolgreich, auch im Einer fuhren sie zahlreiche Medaillen ein. Im Kajak 1er erkämpfte sich Anke Trilling Gold über die 200 und 5000m Strecke. Ein wahrer Höhepunkt der Regatta war auch der dreifache Triumph im C1 der Wikinger Herren in der Altersklasse 50 + über die 5000m. Im selben Rennen standen ausschließlich Wikinger auf dem Podium. Hier war Gewinner der Gold Medaille Peter Mühlenkamp, den 2. Platz sicherte sich Karsten Pleßmann und über den dritten Platz freute sich Thomas Voßkuhl. Einen weiteren Sieg gab es dann noch für Peter Mühlenkamp und Karsten Pleßmann im C2 über 200m über alle Altersklassen hinweg. Zudem gewann Peter Mühlenkamp gemeinsam mit Thomas Voßkuhl im C2 über 500m. Die Sportler des KC-Wiking kamen aus dem Schwärmen der Atmosphäre sowie des gut organisierten Sportevents nicht heraus und eines ist sicher: bei der 6. Ausgabe sind die Wikinger bei den Master Games auch wieder vertreten.

Goldregen für die Wikinger

Die diesjährige Westdeutsche Meisterschaft fand vom 16.6. bis 18.6. in Köln auf dem Füllinger See statt. Die heißen sommerlichen Temperaturen an dem Wochenende machten den Stiepler Kanuten nichts aus – sie brachten trotzdem ihr Feuer auf das Wasser und nahmen fast bei jedem angetretenen Rennen eine Medaille mit nach Bochum. In der Altersklasse der Schüler*innen A stellten die Wikinger tatsächlich jedes Mal den Sieger oder die Siegerin heraus. Es lässt sich auf eine erfolgreiche Bilanz von 17 x Gold, 8 x Silber und 4x Bronze blicken. Einen Goldregen gab es für die drei Wikinger Lasse Trilling, Lilith Mühlenkamp und Levke Uhlmann. Diese Sportler überzeugten im Canadiar und Kajak Einer in Köln ganz besonders und erkämpften sich über jede Distanz den Sieg bei den Schüler*innen A und belohnten sich mit einigen Landesmeistertiteln. Einen besonderen Augenblick gab es dann bei den Schülerinnen A über die 500m, bei der gleich drei „Wikingerinnen“ auf dem Podium standen. Es gewann bei den Schülerinnnen A Levke Uhlmann, dicht gefolgt von Antonia Lachenicht und Hjördis Dockenfuss machte mit ihrem ditten Platz das Trio komplett. Bei der weiblichen Jungend gewann Judith Mühlenkamp in ihrem ersten Jugend-Jahr die 200m und 500m im K1. Damit auch die Wikinger einen Kajak 2er in der Jugend stellen konnten, startete Levke Uhlmann eine Altersklasse nach oben. Die beiden Mädels fuhren über die 500m auf den zweiten Platz und sicherten sich hinter dem Boot aus Friedrichsfeld die Silber Medaille. Ganz knapp hat Mia Rottman bei den weiblichen Junioren eine Medaille verpasst. Im K1 über die 500m fuhr sie in einem extrem starken Teilnehmerfeld und überzeugte schlussendlich mit einem souveränen vierten Platz. Eine starke Leistung zeigte auch Lotta Uhlmann, die bei den Schülerspielen bei den 11-Jährigen den vierten Platz errang. Ein weitere Höhepunkt : Thorben Eller startet als Vizemeister 2022 über die 200m bei den Finals 2023 im Parallelsprint. Die Live-Übertragung gibt es dann im Fernsehen vom 6.7 bis 9.7 zu sehen - Einschalten. Einen krönenden Abschluss gab es dann mit dem Sieg der Schüler A mixed im Canadier Achter. Die Besetzung Efthimiadis, Trilling, Leiß,Trilling, Ameli, Schilling, Haltaufderheide, Mühlenkamp mit Steuermann Krunke, nahmen den Sieg mit nach Bochum. Nach der Siegerehrung hieß es dann traditionell „wir schmeißen den Steuermann ins Wasser“, so musste Steuermann Niklas Krunke eine Runde baden gehen. Kurz danach folgte ihm die ganze Mannschaft ins Wasser und kühlten sich passend zu dem Badewetter ab.

Die "Stiepl Vikings" bestreiten erstes Drachenboot Rennen

Am 10. und 11. Juni standen die 23. Days of Thunder beim Kanu Club Witten auf dem Programm. Bei dem Drachenboot Event wurden insgesamt 85 Rennen ausgetragen - und da durfte das neue Drachenbootteam des KC WIking Bochum natürlich nicht fehlen. Die Wikinger dachten sich passend zu dem kostümierten und humorvollen Event den Namen die "Stipl Vikings" aus und fuhren in der Kategorie "Sport" den ersten Platz ein. Neben der Regatta gab es auch noch ein buntes Rahmen-Programm und verschiedene Essensstände, die zum Feiern einluden. Eins ist sicher, ein tolles Event, bei dem das Team des KC Wiking auch nächstes Jahr wieder dabei ist und den ersten Platz verteidigen möchte.

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David Bauschke auf Welt Cup Debüt

Vom 26.5. bis 28.5. 23 war der Kanu Sprint World Cup in Poznan Polen. Nach einer erfolgreichen nationalen Sichtung im April auf der Regattastrecke in Duisburg sicherte sich David Bauschke hier einen Platz in der deutschen Nationalmannschaft und ergatterte sich so einen Start im Canadier Einer auf dem World Cup in Polen. Für David Bauschke ein ganz besonderer Moment - im Trikot der National-Mannschaft zu fahren, das kannte der 21-jährige Kanute schon, aber einen internationalen Weltcup zu fahren, das war etwas ganz neues. Umso mehr war die Vorfreude da, eine gute Platzierung bei dem Weltcup Debut zu erreichen. Das angestrebte Ziel war, einen Platz im A- Finale über die 500 und 1000m zu erreichen. In einem spannenden Vorlauf und Zwischenlauf zeigte der U23 Fahrer sein Können und fuhr im C1 über die 1000m ins A Finale. Zudem überzeugte David auch über die 500m im C1, dort erreichte er den 2. Platz im B-Finale (die Rennen waren Altersklassen offen). Auch wenn David einer der jüngsten Starter im Teilnehmerfeld war, bewies er, dass er auch bei den ganz „Großen“ der Kanu-Szene mithalten konnte. Der Heimtrainer Philip Krämer blickt positiv in die Zukunft des noch jungen Sportlers und schätzt Davids Leistung als herausragend ein. Mächtig stolz über die jetzt schon erbrachten Leistungen kann er jetzt schon sein. Zur Zeit bereitet sich David auf der Regattastrecke in München mit dem Deutschen Kanuverband auf die U23 WM vor. Dort wird er im C1 über 1000m und 500m an den Start gehen. Es bleibt spannend, mit welchem Ergebnis uns David in Auonzo/Italien bei der Kanu-Sprint WM vom 5. bis 9. Juli überrascht.

Sieben Landesmeistertitel

Die diesjährige Saison begann für die Wikinger am 28.4.23 auf dem Baldeneysee in Essen. An drei Wettkampftagen zeigten die Kanuten aus Stiepel ihr Können und brachten einige Medaillen mit nach Bochum. Wie jedes Jahr werden auf der Frühjahrsregatta die Langstreckenrennen als NRW -Landesmeisterschaften ausgetragen. Dazu gehören die 2000m bei den SchülerInnen und die 5000m bei der Jugend, Junioren und der Leistungsklasse. Insgesamt sieben Landesmeistertitel erkämpften sich die Sportler des KCW und zeigen sich schon in den „Frühen Saison“ in Topform. Als Glanzpunkt der Regatta erwies sich Levke Uhlmann. Die 14 -jährige Sportlerin fuhr unfassbar gute Rennen und erkämpfte sich über die 2000m bei den Schülerinnen A den NRW-Landesmeistertitel. Knapp dahinter platzierte sich ihre 2er-Partnerin Antonia Lachenicht, die sich über den Vizemeistertitel freute. Die beiden Schülerinnen gingen auch gemeinsam im Kajak 2er an den Start und jubelten schlussendlich über eine weitere Goldmedaille. Levke Uhlmann war nicht nur erfolgreich auf der Langstrecke, sondern bewies sich auch als sehr stark auf der 500m Distanz und ergatterte hier den dritten Platz bei den Schülerinnen. Ein weiteren Landesmeistertitel fuhr Livia Stehmann bei der weiblichen Jugend im Canadier 1er ein. Auch ganz oben auf dem Treppchen stand Janosch Ameli, der die Goldmedaille bei den männlichen Schülern in der Altersklasse der zwölfjährigen errang. Die richtige Paddelfrequenz hat Lasse Trilling gewählt, der bei den Schüler A im C1 als erster die Ziellinie überfuhr. Zum zweiten Mal in Folge erpaddelte sich Lilith Mühlenkamp auf der 2000m wie auch auf den 500m die Goldmedaille und schloss so an die Ergebnisse aus dem Vorjahr an. Die Strecke wurde ab der Jugend etwas länger und das Regattageschehen blickte gespannt auf die 5000m Distanz, bei der drei Runden auf dem Baldeneysee gepaddelt wurden – kein Problem für Johann Fuhrmann, der bei der männlichen Jugend im C1 einen weiteren Landesmeistertitel gewann. Besonders stark besetzt war das Feld bei den Damen Junioren, in einem spannenden Rennen holte Mia Rottmann einen weiteren Landesmeistertitel nach Bochum und machte somit die gute Bilanz auf der Ebene der Landesmeisterschaft komplett. Dass die Wikinger Kanuten auch Medaillen auf der Sprintdistanz gewinnen konnten, bewies zuerst Judith Mühlenkamp, die bei der weiblichen Jugend im Kajak 1er die Bronze Medaille gewann. Auch Livia Stehmann war im Canadier 1er auf den 200m und 500m erfolgreich und fuhr auf beiden Distanzen einen starken dritten Platz herraus. Auch im Canadier 2er bei den Schülerinnen A waren die Kanuten erfolgreich. Das Duo in der Besetzung Junia Leiß und Lilith Mühlenkamp betrat das Podium ganz oben und haben die Goldmedaille überreicht bekommen. Ebenso Siegreich war der neu formierte C4 mixed der Schüler A die Besetzung Efthimiadis, Trilling, Leiß, Mühlenkamp gewann über die 500m. Auch die Leistungsklassen-Fahrer und Senioren setzen sich gegenüber der Konkurrenz durch. Bei der Leistungsklasse über 200m standen Phil Pleßmann und Thorben Eller auf dem ersten Platz, mit auf dem Podium ihre Vereinskollegen Niklas Krunke und Eric Pleßmann auf dem zweiten Platz. Die Wikinger Senioren-Fahrer Peter Mühlenkamp und Oliver Trilling machten das 200m Rennen unter sich aus. Peter Mühlenkamp erkämpfte sich dabei den ersten Patz und Oliver Trilling den 2. Platz. Bei dem traditionellen „C8“ mixed Rennen über die 500m Distanz gingen die Kanuten in der Besetzung Eric, Phil und Karsten Pleßmann, Eller, Trilling, Krunke, Voskuhl, Dirks und Fuhrmann an den Start und zeigten ein perfektes Zusammenspiel über die komplette Strecke und belohnten sich mit der Goldmedaille.

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Paddeln unter Palmen 

David Bauschke und Judith Mühlenkamp waren in den letzten 2 Wochen im Trainingslager und sammelten ordentlich Grundlagen Kilometer für die anstehende Saison. David und Judith haben sich für dieses Jahr groß was vorgenommen. Judith, das junge Talent aus Bochum, möchte an den Ergebnissen aus der vergangenen Saison anknüpfen und wieder ganz vorne in Deutschland mitfahren. Aufgrund ihrer hervorragenden Erfolge aus der Saison 2022 wurde sie in das Trainingslager des Kanu Verbandes NRW in Portugal eingeladen. Sie berichtete von Top- Bedingungen und spiegelglattem Wasser. Für sich als Vorteil sah sie, gemeinsam mit weiteren auserwählten Sportlerinnen aus NRW trainieren zu dürfen. In den Trainingseinheiten konnte sie somit den Vergleich suchen und ihr Tempo mit den anderen Kanutinnen unter Beweis stellen. Sie erwähnte, daß gerade die Ausdauereinheiten ihre Geschwindigkeit deutlich gesteigert haben. Auch Nationalmannschaftsmitglied David Bauschke bereitete sich im Trainingslager des Deutschen Kanu Verbandes in Belek/Türkei vor. David, der schon wiederholte Male mit dem DKV in der Türkei ein Trainingslager absolvierte, schwärmt immer wieder von den äußeren Bedingungen. Die Türkei ist nicht nur für Kanuten ein perfekter Trainingslagerort, sondern auch Schwimmer und Leichtathleten bereiten sich hier für ihre Wettkämpfe vor. Neben ausgezeichneten ausgestatteten Krafträumen, Turnhallen, Schwimmbädern und gutem Essen mangelt es den Sportlern an nichts. Somit unterstützen David diese äußeren Gegebenheiten in dem Verfolgen seiner Ziele, denn David Bauschke arbeitet derzeitig auf das Ziel hin, sich für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zu qualifizieren. Dies scheint für einige noch in weiter Ferne, doch um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Plan erstellt, den David diszipliniert verfolgt. Den Spagat aus Leistungssport und Studium schafft er mit Bravour und ist zielstrebig, den Abschluss in Betriebswirtschafslehre an der Ruhr Universität zu erreichen.

Wir können jetzt auch Drachenboot!

Am 11.3.23 haben die Wikinger ihre Mitglieder zur Mitgliederversammlung im Clubraum einberufen. An der Tagesordnung standen neben der Wahl eines neuen Vorstandes und Jugenddilegierten auch die Abstimmung über eine neue sportliche Abteilung. Der eigentlich auf Kanurennsport ausgerichtete Verein entschloss in der Abstimmung dazu, eine Drachenboot Abteilung in den Verein zu integrieren, um einen neue Chance für Erwachsene zu schaffen, dem Kanusport näher zu kommen. Ansprechpartner für die Drachenboot Abteilung sind keine Unbekannte: Thomas Voßkuhl und Christoph Rüsing, die Vizesieger der Drachenboot Club Weltmeisterschaften aus dem vergangenen Jahr, bringen die besten Voraussetzungen für diese Position mit und leiten auch das Training des neuen Drachenbootteams an. Um den Ausbau dieser neuen Abteilung zu schaffen, fehlt dem Verein noch ein geeignetes Drachenboot, welches durch Spenden finanziert werden soll. Wenn Sie Lust haben, Teil des neuen Drachenbootteams zu werden oder uns in der Anschaffung eines neuen Bootes finanziell unterstützen möchten, dann melden Sie sich unter: talr.voskuhl@arcor.de

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Schülerwaldlauf in Essen Kupferdreh

Bei dem Sonderwaldlauf von dem Bezirk 8 (Ruhr Wupper)  liefen unsere Schüler*innen der Altersklasse A-D über die 3000m Distanz folgende Ergebnisse ein: 

 

2. Platz Schüler C Mats Haltaufderheide
1. Platz Schüler B Max Schilling
6. Platz Schüler B Jona Haltaufderheide 
9. Platz Schüler B Alexander Kuhn 
11. Platz Schüler B Linus Trilling 
1.. Platz Schülerinnen B Lotta Uhlmann 
9. Platz Schülerinnen A Amy Brüning 

Wasserratten auf Landgang 

 

Bochum. Der Kanu Club Wiking Bochum konnte mit dem Bratwursthaus einen neuen Sponsor für sich gewinnen, der dem Verein nun finanzielle Unterstützung für seine Arbeit zukommen lässt. Samstags wurde diese Kooperation mit einem Besuch der Kanuten im Bermuda3eck direkt am Imbiss besiegelt. Mit im Schlepptau hatten sie dabei ihre frisch beklebten Boote mit dem Schriftzug des Bratwursthauses, die für neugierige Blicke in der Innenstadt sorgten.

Bratwurst und Kanufahren - wie passt das zusammen? Die Sponsorenanfrage an das Bratwursthaus kam von Franziska Kuckelkorn, die beides in ihrem Leben miteinander vereint. Zum einen ist sie nämlich begeisterte Kanutin beim Kanu Club Wiking und zum anderen steht sie nebenberuflich als sogenannte Flyer Flitzerin im Dienst des Bratwursthauses. Das Bratwursthaus unterstützt Projekte und Vereine seiner Mitarbeiter immer gerne. Möchten auch Sie wie das Bratwursthaus unsere Kinder und Jugendarbeit fördern? Dann melden Sie sich gerne unter: Peter.muehlenkamp@kc-wiking.de

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Tag der offnen Tür  

Auch an Land treffen sich die Kanuten zum Tag der offenen Tür auf dem Vereinsgelände. Dieser richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 12 Jahre. Kennt Ihr Kanu – Rennsport? - Nein? Wer über Kanufahren nachdenkt, dem kommt schnell ein Urlaub an der See oder am Fluss mit großem Kanu – Wanderbooten, in denen man zu viert oder zu dritt sitzt in den Sinn. Eine langsame Fahrt flussabwärts mit Picknickpausen ohne viel Aktion und Anstrengung! Doch das ist Kanu- Rennsport nicht! Im Kanu – Rennsport gibt es auf nationaler und internationaler Ebene Regatten mit einer großen Anzahl von Sportlern, die ihr Können auf der 200, 500 oder 1000m Strecke unter Beweis stellen. In einem Rennen liegen 9 schmale Rennboote im Starterfeld. Das Startkommando ertönt: Ready- Set- Go. Der Start beginnt. Jeder Paddelschlag benötigt viel Kraft und Technik, um als erster im Ziel anzukommen und die Gold-, Silber- oder Bronze-Medaille auf dem Podium zu gewinnen. Der Sport beinhaltet neben Paddeleinheiten, Krafttraining, Athletiktraining und Spielen auch noch gemeinsame Trainingslager und Regatten in ganz Deutschland. Besonders bei dem Sport ist die Naturverbundenheit im Winter wie auch Sommer wichtig. Du hast Lust einen näheren Einblick zu bekommen? Dann komm mit Deinen Eltern am 18. März von 10 bis 13 Uhr vorbei und schau Dir das Training des Nachwuchses am Vereinsgelände und der Fortgeschrittenen am Kemnader See an. Im Anschluss können noch offene Fragen seitens der Eltern geklärt werden. Treffpunkt ist unser Vereinsgelände: Im Sonderfeld 81 44797 Bochum.

Jahresrückblick

Die Wikinger starteten dieses Jahr optimal in die Regattasaison. Dieses Jahr waren Trainings und Sportevents ohne Einschränkungen wieder möglich. Doch das Jahr startet ganz anders als geplant: den Ukraine Krieg bemerkten auch wir in Deutschland. Der Verein erhielt über einen befreundeten ukrainischen Trainer eine Nachricht von einer ukrainischen Paddler-Familie, die aufgrund des Kriegs nach Deutschland geflohen war. Alle Wikinger packten mit an, um der Familie Alltagskleidung, Sportkleidung und das Wichtigste – ein Dach über dem Kopf – zu ermöglichen. Die Kinder nahmen an unserem Trainingsangebot teil, um wenigstens etwas den Kopf freizubekommen. Unser Ostertrainingslager richteten wir dieses Jahr gemeinsam mit der Kanusport-Gemeinschaft Wuppertal in Mölln aus. Unter perfekten Paddelbedingungen trainierten unseren Nachwuchs- und Spitzensportler für die Frühjahrsregatten dieses Jahres. In die Regattasaison starteten unsere Top-Fahrer Phil Pleßmann und David Bauschke auf der Nationalen Sichtung des DKV in Duisburg. Dabei erzielten sie hervorragende Ergebnisse, so dass beide sich ein Ticket für die deutsche Nationalmannschaft sichern konnten. Während Phil und David weiter an ihrer Topform feilten, fuhr der Rest der Wikinger Mannschaft die Frühjahrsregatta in Essen, die Ende April stattfand. Die Wetterprognosen sagten schon eine Woche vor Beginn der Regatta Böen von 45 bis 50 km/h voraus. Somit mussten die Wikinger sich auf stürmischen Bedingungen einstellen, die sie aber vom windanfälligen Kemnader See gewöhnt waren. Auf dem Wasser zeigte sich eine starke Schüler- und Jugendgruppe, die über alle Altersklassen hinweg dominierte. Ganz besonders freuen konnten sich die Wikinger über die Newcomer Judith Mühlenkamp und Hjördis Dockenfuß. Die beiden Schülerinnen A Fahrer aus Bochum zeigten, dass sich das harte Training im Winter gelohnt hatte. Judith Mühlenkamp gewann knapp vor Hjördis Dockenfuß die Goldmedaille auf der 500m Strecke. Die beiden Mädels führten vorne an der Spitze einen spannenden Zweikampf, den Judith für sich entscheiden konnte. Somit ging Gold und Silber an die Bochumer Mädels. Mit ihren Vereinskolleginnen Antonia Lachenicht und Levke Uhlmann erzielten sie einen weiteren Sieg im Kajak 4er über die 500m Distanz. Auf der Regatta in Essen werden die Langstrecken-Rennen als Landesmeisterschaften ausgetragen. Hier gewann Hjördis Dockenfuss in der AK 13 den 1. Platz und ist somit Landesmeisterin über 2000m in der Altersklasse. Auch den 1. Platz erzielte Mia Rottmann bei der weiblichen Jugend und konnte die Goldmedaille mit nach Bochum nehmen. Einen weiteren Landesmeister-Titel konnte Lilith Mühlenkamp im C1 gewinnen. Für unsere beiden Nationalmannschaftssportler ging es in die heiße Wettkampfphase, die Europameisterschaft stand für Phil Pleßmann und David Bauschke auf dem Plan. Vom 23. bis 26. Juni 2022 fand die Junioren und U23 EM in Belgrad/Serbien statt. David Bauschke belegte mit seinem Zweierpartner Tim Bechthold von den Rheinbrüdern aus Karlsruhe im C2 über 1000m den sechsten und über 500m den achten Platz für Deutschland. Phil, der im C1 über 200m bei den Junioren die Deutschen Farben vertreten durfte, konnte ebenfalls überzeugen. Er schaffte es auf seiner geliebten Sprintstrecke bis ins Halbfinale. Die EM war dann für die Beiden aber nur das „Warm Fahren“ für die WM. Das Trainingslager für die Weltmeisterschaft erfolgte kurz nach der EM in Kienbaum. Während der Blick Mitte des Jahres auf die Internationalen Erfolge der beiden Talente gelegt wurden, zeigte sich ein neuer persönlicher Vereinsrekord im Juni auf den Landesmeisterschaften in Köln. Es war die erfolgreichste Meisterschaft seit der Vereinsgründung im Jahr 1951. Stolz berichtete Sportwart Martin Krämer, dass der Verein 24 Westdeutsche Meistertitel einfuhr und das ohne beiden Topsportlern. Und es zeigte sich mal wieder, welche gute Nachwuchsarbeit der Verein leistete, und weiter potenzielle Spitzensportler ausbildet. Ende August fand dann die Deutsche Meisterschaft in Brandenburg stattfand, die Bauschke und Pleßmann in Livestream während der WM-Vorbereitung auf dem Bildschirm verfolgten. Schon in der Vorbereitung zeigten sich unsere Sportler in bester Verfassung. Somit gab Judith Mühlenkamp den richtigen Auftakt für eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft. Das junge Talent aus Bochum überzeugte auf ganzer Linie und dominierte bei den Schülerinnen A über 500m und sicherte sich in einem spannenden Rennen die Silbermedaille. Auch Thorben Eller, der Herren-Leistungsfahrer errang auf seiner Paradestrecke der 200m Distanz, den 2. Platz im C1 trug somit ebenso zu dem guten Medaillenspiegel der Wikinger Kanuten bei. Eine weitere Silbermedaille gewann Lilith Mühlenkamp beim Kanu Mehrkampf der Canadier Mädels. Am letzten Wettkampftag zeigten Hjördis Dockenfuß und Judith Mühlenkamp auf der Regattastrecke nochmals ihr Können und rundeten die erfolgreichen Ergebnisse der Wikinger noch mit einem Deutschen Meistertitel über 2000m im Kajak-2er ab. Es ging Schlag auf Schlag: es folgte nun die Junioren und U23 WM, welche Ende August in Szeged/Ungarn stattfand. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Rennen war bei bei Phil Pleßmann und David Bauschke sehr groß, denn man sollte dazu wissen, dass der Kanu-Rennsport in Ungarn ein Nationalsport ist und die Publikumsmenge beträchtlich größer ist als in Deutschland. Unter dieser unfassbaren guten Atmosphäre schafften es beide in ihrem Einsatz großartige Platzierungen für den Deutschen Kanu Verband zu erzielen. Phil Pleßmann ging im Canadier 4er mit seinen Team-Kollegen Hannes Mueller, Patrick Pelzer und Jonas Alexej Trescher an den Start. Das Boot fuhr über den Zwischenlauf in das Finale und belegte dort bei den Herren Junioren über 500m einen spitzenmäßigen 7. Platz. Für Phil Pleßmann war dies sein erster Junioren-Weltmeisterschaft Einsatz und ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Für David Bauschke war dies seine zweite Weltmeisterschaft, nur ging er diesmal bei der U23 an den Start. Somit zeigte sich ein großes internationales Feld mit vielen Erfahrenen und Spitzenfahrern, denen David gemeinsam mit seinem Zweierpartner trotzen musste. Das erste Finale fuhr David Bauschke mit seinem Kollegen Tim Bechthold aus Karlsruhe, dort belegten sie über 1000m den 9. Platz bei den Herren der U23. Einen weiteren Einsatz bekam David dann noch im C2 mixed über 500m, dieses Rennen über bestritt er mit Lina Bielicke aus Karlsruhe. Im C2 schafften sie es, als sechstes Boot die Ziellinie zu überfahren. Nach dieser erfolgreichen Saison hatten sich beide den Urlaub mehr als verdient. Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende und der Verein blickt auf eine mehr als grandiose Regattasaison. Somit ist das Ziel für nächste Saison gesteckt, mindestens an die Erfolge dieses Jahres anzuknüpfen und wer weiß, vielleicht zeigt sich nächstes Jahr aus den Reihen der Wikinger das nächste Talent.

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Deutsche Meisterschaft 

Wikinger bringen zwei Deutsche Meisterinnen von Brandenburg mit nach Bochum-Stiepel Vom 23.8. bis zum 28.8.22 fand die 101. Deutsche Kanu Meisterschaft in Brandenburg an der Havel statt. Im Gepäck aus Brandenburg haben die Wikinger einen Deutschen Meistertitel, fünf Silber und eine Bronze Medaille. Den richtigen Auftakt für eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft gab Judith Mühlenkamp. Das junge Talent aus Bochum überzeugte auf ganzer Linie und dominierte bei den Schülerinnen A. In einem spannenden 500m Rennen war sie Kopf an Kopf mit der Sportlerin aus Baden-Württemberg. Es war eine Bootsspitze, die über den Sieg entschieden hatte. In diesem packenden Rennen freute sich Judith Mühlenkamp dann schlussendlich über die Silber-Medaille. Ein weiterer Glanzpunkt war Thorben Eller, der Herren-Leistungsfahrer schaffte es auf seiner Paradestrecke der 200m Distanz, den 2. Platz im C1 einzufahren und ist somit Vize-Deutscher Meister. Sehr hoch ist auch die Leistung der Wikinger Mädels einzuschätzen, der Kajak-4er der Schülerinnen A. In der Besetzung Antonia Lachnicht, Levke Uhlmann, Hjördis Dockenfuss und Judith Mühlenkamp gingen sie über die 500m an den Start. Schon im Training fuhr das Boot herausragende Zeiten, ob es für eine Medaille reichen könnte, war nicht klar, da Antonia Lachenicht, Hjördie Dockenfuss und Levke Uhlmann bei den Schülerinnen A zu der jüngeren Altersklasse gehörten. Doch dies hielt die Mädels nicht auf, das Treppchen mit dem 3. Platz zu besteigen. Einen weiteren Vizemeistertitel gewann Lilith Mühlenkamp beim Kanu Mehrkampf. Der Mehrkampf ist eine Kombinationswertung aus athletischen Disziplinen die laufen, werfen, springen und paddeln beinhalten. Dabei ist Können auf verschiedenen sportlichen Ebenen gefragt, welches Lilith Mühlenkamp mit ihrer Silber-Medaille bei den Canadier-Schülerinnen A bewies. Im NRW- Mannschaftsboot stand Christopher Dirks gemeinsam mit Maximilian Zöllner aus Wuppertal mit dem 2. Platz auf dem Treppchen. Daneben stand Vereinskollege Niklas Krunke gemeinsam mit Leonard Bals aus Linden-Dahlhausen auf dem 3. Platz bei der Herren-Leistungsklasse im C2 über 500m. Auch mit Wikinger Beteiligung ging der Schüler*innen A mixed Canadier 8er aus NRW an den Start. Im NRW-Trikot konnten sich somit die Bochumer Lasse Trilling, Klara Egnath, Lilith Mühlenkamp und Lena Horn über die Silber-Medaille freuen. Am letzten Wettkampftag zeigten Hjördis Dockenfuss und Judith Mühlenkamp auf Regattastrecke nochmal ihr Können und rundeten die erfolgreichen Ergebnisse der Wikinger noch mit einem Deutschen Meistertitel über 2000m im Kajak-2er ab. Das Duo, welches nicht nur auf dem Land wunderbar harmoniert, schafft es auch auf dem Wasser einen optimalen Bootslauf zu erreichen, der sie über die lange Strecke zum Titel führte. Weitere Platzierungen KCW Schüler: K1 Mehrkampf weibl. AK13 4. Levke Uhlmann, 6. Hjördis Dockenfuß K1 Mehrkampf weibl. AK14 5. Judith Mühlenkamp K2 Schülerinnen 500m 4. Levke Uhlmann/Antonia Lachenicht K1 Schülerinnen 500m 7. Levke Uhlmann K1 Schülerinnen 2000m 5. Antonia Lachenicht C1 Schülerinnen 500m 7. Lilith Mühlenkamp C2 Schülerinnen 500m 6. Lilith Mühlemkamp/ Klara Engnath C1 Schülerinnen 2000m 4. Lilith Mühlenkamp, 7. Klara Engnath C1 Mehrkampf männl. AK13 6. Lasse Trilling C1 Schüler 2000m 4. Lasse Trilling Jugend K4 weibl. 500m 7. Mia-Lucy Rottmann mit Partnerinnen aus Essen und Friedrichsfeld, K1 weibl. 5000m 6. Mia-Lucy Rottmann C2 weibl. 500m 6. Emma Finger mit Partnerin aus Wuppertal C1 weibl. 5000m 4. Emma Finger, 6. Livia Stehmann C2 männl. 1000m 6. Johan Fuhrmann mit Partner aus Wuppertal C2 männl. 5000m 5. Johan Fuhrmann mit Partner aus Wuppertal Leistungsklasse K1 weibl. 5000m 9. Anke Trilling C1 männl. 200m 7. Niklas Krunke, C1 männl. 500m, 7. Christopher Dirks, 8. Niklas Krunke, 9. Eric Pleßmann C2 männl. 500m 5. Niklas Krunke/ Eric Pleßmann C1 männl. 1000m 5. Christopher Dirks C1 männl. 5000m 4. Christopher Dirks, 6. Oliver Trilling

​ Die diesjährige Junioren -und U23-Weltmeisterschaft fand vom 31. August bis 3. September auf der Regattastrecke in Szeged/Ungarn statt. Für die Farben der deutschen Nationalmannschaft gingen David Bauschke und Phil Pleßmann in Ungarn an den Start. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Rennen war bei beiden Sportlern sehr groß, denn man sollte dazu wissen, dass der Kanu-Rennsport in Ungarn ein Nationalsport ist und die Publikumsmenge beträchtlich größer ist als in Deutschland. Unter dieser unfassbaren guten Atmosphäre schafften es beide in ihrem Einsatz tolle Platzierungen für den Deutschen Kanu Verband zu erzielen. Phil Pleßmann ging im Canadier 4er mit seinen Team-Kollegen Hannes Mueller, Patrick Pelzer und Jonas Alexej Trescher an den Start. Das Boot fuhr über den Zwischenlauf in das Finale und belegte dort bei den Herren Junioren über 500m einen spitzenmäßigen 7. Platz. Für Phil Pleßmann war dies sein erster Junioren Weltmeisterschaft Einsatz und ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Für David Bauschke war dies seine zweite Weltmeisterschaft, nur ging er diesmal bei der U23 an den Start. Somit zeigte sich ein großes internationales Feld mit vielen erfahrenen und Spitzenfahrern, denen David gemeinsam mit seinem 2er Partner trotzen musste. Das erste Finale fuhr David Bauschke mit seinem Kollegen Tim Bechthold aus Karlsruhe, dort belegten sie über 1000m den 9. Platz bei den Herren der U23. Einen weiteren Einsatz bekam David dann noch im C2 mixed. Die Mixed Kategorie, bei der Frauen und Männer gemeinsam im einem Boot sitzen, gibt es erst seit wenigen Jahren und ist eine Möglichkeit, den Kanurennsport „moderner“ zu gestalten. Somit bestritt David Bauschke das 500m Rennen mit der Sportlerin Lina Bielicke aus Karlsruhe. Im C2 schafften sie es, als sechstes Boot die Ziellinie zu überfahren. Für beide Wikinger ist nun erst einmal Urlaub angesagt, nach einem Jahr voller Trainingslager und Regatten, um danach wieder in das Aufbautraining für die kommende Saison zu starten.

Wikinger Kanuten erreichen Finals
auf den Junioren und U23 WM

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Wikinger laden zum Sommerfest ein!

Es ist wieder soweit der Kanu Club Wiking Bochum lädt vom 9. bis 11. September 2022 zu seinem 69. traditionellen Sommerfest ein. Zudem wird der 17. Stiepler Wanderkanadier Cup ausgetragen. Bei dem Cup kämpfen Firmenteams und private Teams in vom Verein gestellten Mannschaftsbooten um den traditionsreichen Stiepler Pokal. Es gibt Männer, Damen und Mixed Kategorien. Ein Team besteht aus sechs Personen. Teilnehmen können alle die Lust auf Spaß hat, um einen Wettkampf auf dem Wasser auszuführen. Hierfür ist keine Vorerfahrung nötig. Ein freies Training ist am 8. September 2022 ab 18 Uhr geplant. Hier können die Teams ein erstes Gefühl für ihr Boot bekommen und ihre Renntaktik planen. Im Anschluss gibt es noch eine Stärkung bei Bratwürstchen und Getränken auf dem Vereinsgelände. Am 10. September 2022 wird der Wanderkandier Cup ausgetragen. Ab 13:30 Uhr erfolgt die Bestimmung der Rennabfolge und um 14 Uhr geht es bereits an den Start. Nach sicherlich spannenden Vorläufen, Endläufen und dem ein oder anderem Getränk/ Kuchen werden um 18 Uhr die Podiumsplätze geehrt. Für die Kinder steht ein buntes Programm sowie eine Hüpfburg bereit. Nach der Ehrung startet die Sommerparty mit Musik und einem gemütlichen Zusammensitzen. Intressenten können sich ganz einfach per Mail unter: info@kc-wiking.de anmelden. Der Start ist kostenlos. Hinweis für Zuschauer und Besucher: Unser Vereinsgelände befindet sich unter folgender Adresse: KC Wiking Bochum Im Sonderfeld 81 44797 Bochum Stiepel

Bauschke und Pleßmann in WM Vorbereitung 

Aufgrund ihrer guten Leistungen bei der Europameisterschaft, fahren David Bauschke und Phil Pleßmann vom Kanu Club Wiking Bochum mit zur Weltmeisterschaft in Szeged/Ungarn. Vom 23. bis 26. Juni 2022 fanden die Junioren und U23 Europameisterschaften in Belgrad/Serbien statt. David Bauschke belegte mit seinem zweier Partner Tim Bechthold von den Rheinbrüdern aus Karlsruhe im C2 über 1000m den sechsten und über 500m den achten Platz. Bauschke und Bechthold fuhren das Boot mit nur einer Woche Vorbereitungszeit ein. Somit waren beide Sportler mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. David Bauschke merkte an, dass die internationalen Gegner stark gewesen seien und, dass sich bei einer noch längeren Vorbereitungszeit das Boot noch weiter nach vorne hätte positionieren können. Phil, der im C1 über 200m bei den Junioren die Deutschen Farben vertreten durfte, konnte ebenfalls überzeugen. Er schaffte es auf seiner geliebten Sprintstrecke bis ins Halbfinale. Ab dem 14. August 2022 befinden sich beide Sportler im Vorbereitungslehrgang für die WM in Kienbaum. Fest steht, dass David gemeinsam mit Lina Bielecke aus Karlsruhe im C2 mixed über 1000m fährt. Ob es zu einem Einsatz im Kanadier einer kommt, steht noch nicht fest Bauschke ist höchst motiviert seine bestmögliche Leistung auf den Weltmeisterschaften abzurufen und freut sich schon Deutschland bei der WM vertreten zu dürfen. Nicht nur die beiden Mitglieder der DKV Nationalmannschaft befinden sich in Vorbereitung auf einen großen Wettkampf, sondern auch ein großer Teil der Schüler, Jugend und Leistungsklasse des KC Wiking Bochum bereiten sich auf die Deutsche- Kanu- Meisterschaft vor. Dies findet vom 23.08. bis 28.08.2022 auf dem Beetzsee die 101. Deutsche Kanu Meisterschaft in Brandenburg statt. Einen persönlichen Vereinsrekord stellten die Wikinger im Juni bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Köln auf dem Fühlinger See auf. Es war die erfolgreichste Meisterschaft seit der Vereinsgründung im Jahr 1951. Stolz berichtete Sportwart Martin Krämer, dass der Verein 24 Westdeutsche Meistertitel einfuhr. Zudem blickt er mit großen Erwartungen auf die kommenden nationalen Meisterschaften. Die starke Schüler und Jugendgruppe besitzt viel Potenzial, um sich stark zu präsentieren und, um womöglich bei der einen oder anderen Siegerehrung ganz oben auf dem Podium stehen zu können.

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Dockenfuss und Mühlenkamp paddeln sich an die Spitze 

vom 22.4. bis 24.4.22 fand die Internationale Frühjahrsregatta in Essen auf dem Baldeneysee statt. Die Wettervorhersage sagte schon eine Woche vor Beginn der Regatta Böen von 45 bis 50 km/h voraus. Somit mussten die Wikinger sich auf stürmischen Bedingungen einstellen, die sie aber vom windanfälligen Kemnader See gewöhnt sind. Demzufolge konnten die Wikinger einige herausragende Ergebnisse auf dem ersten Wettkampf diese Jahres erzielen. Ganz besonders freuen können sich die Wikinger über die Newcomer Judith Mühlenkamp und Hjördis Dockenfuss. Die beiden Schülerinnen A Fahrer aus Bochum zeigten dieses Wochenende, dass sich das harte Training im Winter gelohnt hat. Judith Mühlenkamp gewann knapp vor Hjördis Dockenfuss die Goldmedaille auf der 500m Strecke. Die beiden Mädels führten vorne an der Spitze einen spannenden Zweikampf, den Judith für sich entscheiden konnte. Somit ging Gold und Silber an die Bochumer Mädels. Nicht nur im Einer zeigten die beiden ihr können, auch im Kajak 2er fuhren sie gemeinsam über 500m einen deutlichen Sieg heraus. Mit ihren Vereinskolleginnen Antonia Lachenicht und Levke Uhlmann erzielten sie einen weiteren Sieg im Kajak 4er über die 500m Distanz. Der Canadier 4er der Wikinger Mannschaft der Schüler A mixed in der Besetzung Clara Egnath, Lilith Mühlenkamp, Lena Horn und Lasse Trilling erzielte den 3. Platz bei den Schülern A. Nicht nur im Canadier 4er ließen die Wikinger Sportler nichts anbrennen, sondern auch im Canadier Einer fuhren die Sportler aus Bochum Podiumsplatzierungen heraus. Lasse Trilling gewann bei den männlichen Schülern A über 500m den 2. Platz. Lilith Mühlenkamp gewann bei den weiblichen Schülerinnen A im C1 den 2. Platz, dicht gefolgt von Clara Egnath, die den 3. Patz hinter ihr belegte. Über 1000m gewann Christopher Dirks die Goldmedaille bei der Herren Leistungsklasse. Niklas Krunke fuhr einen 3. Platz im selben Rennen heraus, die beiden Vereinskollegen zeigten sich in Topform. Über die 200m Sprintdistanz konnte Eric Pleßmann den 2. Platz für sich entscheiden. Auf der Frühjahrsregatta in Essen werden die Langstrecken-Rennen als Landesmeisterschaften ausgetragen. Hier gewann Hjördis Dockenfuss in der AK 13 den 1. Platz und ist somit Landesmeisterin über 2000m in der Altersklasse der 13-jährigen. Auch den 1. Platz erzielte Mia Rottmann bei der weiblichen Jugend und konnte die Goldmedaille mit nach Bochum nehmen. Einen weiteren Landesmeister-Titel konnte Lilith Mühlenkamp im C1 gewinnen. Ihre 4er Partnerin Lena Horn folgte ihr auf der Langstrecke mit dem 3. Platz. Judith Mühlenkamp gewann den Vize-Landesmeistertitel über die Langstrecke. Auch die Wikinger Leistungsklasse war auf der Langstrecke am Start: Christopher Dirks wurde bei den Herren Westdeutscher Meister der Langstrecke und konnte sich über die Goldmedaille freuen. Danach folgte auf dem zweiten Platz Oliver Trilling, der den 2. Platz erzielte. Insgesamt war das Wochenende ein erfolgreicher Saison- Auftakt der Wikinger Kanuten. Der Sportwart Martin Krämer blickt zuversichtlich in die Sommersaison und fiebert dem nächsten Woche entgegen. Dort startet David Bauschke auf der 2. Nationalen Sichtung in Duisburg. David Bauschke, der Nationalmannschaft-Fahrer der Wikinger kann sich auf der Regattastrecke in Duisburg für diese Saison für die WM oder EM- Mannschaft qualifizieren. Am Donnerstag geht es zudem weiter auf die Frühjahrsregatta nach Brandenburg. Auf dem Beetzsee wird dann gegen die Ostdeutschen Kanuten um die Medaillen gekämpft und spannende Rennen-Finals gefahren.

Wikinger werben für Kanu AG an der Erich Kästner Schule

Vom 27.04. bis 01.05.22 fand die 2. Nationale Sichtung für Junioren und Leistungsklasse auf der Regattabahn in Duisburg statt. Anhand dieser Sichtung bildet der Deutsche Kanu Verband jedes Jahr eine Rangliste für die Junioren- U23 und A- Nationalmannschaft. Dabei waren 2 Sportler vom KC Wiking Bochum am Start. Zum einen David Bauscke, der Bronze-Medaillen Gewinner von der Junioren-WM 2019 und Phil Pleßmann, der im letzten Jahr auf den Olympic Hope Games die Silber-Medaille im Canadier 4er gewann. David Bauscke ging bei diesem Wettkampf bei der Leistungsklasse an den Start und Phil Pleßmann startete bei den Junioren.David, der schon vom letzten Jahr in der Leistungsklasse erprobt war und wusste, was ihm auf dem Wasser erwartete. Neben mehrfachen Olympia- und Weltmeisterfahrern anzutreten, ließ David sich nicht beirren. Höchst motiviert schaffte er es, seine Bestleistung abzurufen. Seine Topform zeigte sich in den Platzierungen. Wieder belegte er den 6. Platz über 500m und den 8. Platz über 200m. In der Gesamtplatzierung der U23 ist David vierter. Somit hat es David geschafft, sich einen Platz in der U23 – Nationalmannschaft zu sichern und befindet sich derzeitig schon in der Vorbereitung im Trainingslager vom DKV in Leipzig, um dieses Jahr bei der Europa- und Weltmeisterschaft an den Start zu gehen. David sagt selbst, dass er mit den Ergebnissen mehr als zufrieden ist und er sehr zuversichtlich auf die vorliegenden Wettkämpfe blickt. Es lässt sich abwarten, in welchen Booten und Distanzen wir David auf dem Wasser sehen werden. Bei den Junioren ging Phil Pleßmann an den Start der Kanuten aus Stiepel und zeigte sich stark über alle Distanzen. Phil schloss an seine tollen Leistungen aus dem letzten Jahr an und hat sich nochmals deutlich gesteigert. Phils Parade-Disziplin ist die 200m Sprint-Strecke. Hierbei belegte er in Duisburg den 3. Platz und fuhr persönliche Bestzeit. Doch auch über 500m ließ Phil nichts anbrennen und belegte im Finale den 6. Platz und wurde in der Gesamtplatzierung bei den Junioren Fünfter. Auch er hat sich ein Ticket für die Junioren- Nationalmannschaft erpaddelt. Angeschlossen an den Wettkampf in Duisburg ging es auch direkt weiter ins Trainingslager auf der Regattastrecke in Duisburg. Dort trainierte die Junioren-Auswahl des DKV für den Internationalen Brandenburg Cup für Jugend- und Junioren Fahrer, die vom 13.05. bis 15.05.22 in Brandenburg auf dem Beetzsee stattfand. Dabei belegte Phil im Candier 1er den 2. Platz über 200m. Die Bronze-Medaille gewann Phil über 500m im Canadier 1er in Brandenburg.

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Zwei große Nationalewettkämpfe für Wikinger Kanuten 

Und wieder neigt sich eine Corona geplagte Saison dem Ende zu, doch dieses Jahr waren Regatten und Wettkämpfe für die Wikinger möglich. Die Saison startete für die Wikinger nicht optimal: ein weiteres Mal musste das Trainingslager in Mölln coronabedingt für alle Sportler abgesagt werden. Nichtsdestotrotz wurde von morgens bis abends ein Trainingsangebot über 2 Wochen angeboten. So konnte sich unsere Mannschaft für die bevorstehenden Regatten vorbereiten. Auch bei Schnee und Eiseskälte sind die Wikinger hochmotiviert aufs Wasser paddeln gegangen. Und es hat sich gelohnt! Im März ging es in diesem Jahr für David Bauschke, das Top Talent des KC Wiking Bochum, mit der nationalen Qualifikation auf der Duisburger Regattastrecke los. David zeigte sein Können auf allen Distanzen und konnte sich auch in der Herren-Leistungsklasse stark präsentieren. Er belegte den 3. Platz bei den Herren in der U23 und konnte sich somit seinen Nationalmannschaftsplatz sichern. Leider endete die Saison hier für David, der aufgrund einer Corona-Infektion nicht an der U23 -Weltmeisterschaft teilnehmen konnte. Doch David trainiert schon wieder voller Elan für das Wettkampfjahr 2022, um dort seine Ziele zu verfolgen. Marathon World Cup in Paris Greta Dockenfuß hat sich Ende des Jahres 2020 bei den Deutschen Marathon Meisterschaften für den Marathon World Cup in Paris qualifiziert. Für die 19-jährige eine herausfordernde Zeit, da nicht nur das Training für World Cup auf der To-Do Liste stand, sondern auch das Abitur, wofür ordentlich gelernt wurde. Doch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Greta kam mit zwei tollen Platzierungen aus Frankreich nach Bochum zurück. In zwei spannenden Rennen überzeugte sie auf ganzer Linie. Dabei belegte sie auf der Kurzstrecke 3,5 km den 5. Platz und auf der Langstrecke 19 km den 4. Platz. Greta selbst war mit beiden Platzierungen mehr als zufrieden, hätte jedoch wie jeder Sportler gerne auf dem Podium gestanden. Leistungsüberprüfung NRW Weiter ging es für die Schüler- und Jugend-Mannschaft in Duisburg. Dieses Jahr wurde ein Wettkampf als „Leistungsüberprüfung“ ausgetragen, da keine NRW-Landesmeisterschaften durchgeführt werden konnten. Dabei erkämpften sich unsere Schüler und Jugendfahrer zahlreiche Medaillen und Podiumsplätze mit 12 ersten Plätzen, 2 zweiten Plätzen und einem dritten Platz. Sportwart Martin Krämer war auf seine Truppe mehr als stolz. Über die Sommerferien wurde sich auf die Deutschen Meisterschaften in Hamburg vorbereitet. Dieses Jahr musste aufgrund des Hochwassers und der damit gesperrten Ruhr und des Kemnader Sees nach Recklinghausen auf den Rhein-Herne-Kanal ausgewichen werden. Ein weiterer Stolperstein für die Wikinger in der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaften, die vom 08. bis zum 15.08.21 stattfanden. Doch das Trainieren auf dem unbekannten Gewässer hat anscheinend nicht geschadet und die Ergebnisse aus Hamburg waren herausragend: Lilith Mühlenkamp und Clara Engnath erkämpften sich die erste weibliche Canadier-Medaille für NRW im C2 über 500 m. Zudem wurde Johann Fuhrmann mit seinem Sportkamerad Emil Faulstich im C2 Deutscher Meister bei der männlichen Schülern über 2000m. Ganz besonders freuten sich die Wikinger für Phil Pleßmann. Er hat es geschafft, sich in der Junioren Canadier-Klasse für die Olympic Hope Games in Racice zu qualifizieren und im Trikot der deutschen Nationalmannschaft an den Start zu gehen. Phil fuhr im C1 über die 500 m und 200 m einen großartigen 6. Platz heraus. Für den Kanu Verband NRW belegte er mit seinen Mannschaftskame-raden aus Dahlhausen und Wuppertal den 3. Platz im Canadier 4-er über 500 m. In Tschechien fuhr Phil Pleßmann im Trikot der Deutschennationalmannschaft mit seinem Zweier-Partner Tom Skodawessely aus Leipzig über 1000 m in der Altersklasse der 17-Jährigen auf den 6. Platz. In einem spannenden 500 m Rennen belegte das Duo aus Bochum und Leipzig knapp den 5. Platz. Im C4 setzte sich der deutsche Canadier 4-er durch und schaffte es mit 19,2 Hundertstel vor den Bulgaren ins Ziel und erkämpfte sich die Silber-Medaille. Im Herbst fuhren die Wikinger noch 3 weitere Wettkämpfe, um den verpassten Corona Saison-Start noch einmal gut zu machen und für alle Sportler eine Wettkampf Erfahrung zu ermöglichen. Somit gab es zahlreiche großartige Platzierungen in Karlsruhe, Brandenburg und Rheine. Insgesamt lässt sich auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen, mit einer mehr oder weniger normalen „Regatta Saison“. Doch der Blick richtet sich auf das kommende Jahr, wofür die Vorbereitungen schon gestartet sind. Mit einer großen Schüler- und Jugend Gruppe startet der KC Wiking Bochum ins kommende Jahr. Mit einigen Talenten im Gepäck bleibt es spannend, wie stark die Kanuten aus Bochum sich nächstes Jahr bei den bevorstehenden Regatten präsentieren werden.

Ein Jubiläum lässt sich feiern - Wikinger glänzten in Hamburg 

100 Jahre Deutsche Kanu Meisterschaften, dies lässt sich nicht von vielen Sportarten vermelden, doch nun ist es soweit, ein Jubiläum zu benennen. Vom 08.08. bis 15.08.2021 fanden die Deutschen Meisterschaften in Hamburg an der Regattastrecke Allermöhe statt. Dabei gab es dieses Jahr eine Besonderheit: nicht alle Sportler nahmen wie üblich zu gleicher Zeit an dem Wettkampf teil. Die Wettkampftage wurden aufgrund von Corona aufgeteilt. Die Schüler- und Jugendgruppen begannen als erstes. Dabei gab es einige Spitzen-Platzierungen verzeichnen. Lilith Mühlenkamp und Klara Engnath erkämpften sich über 500m in einem starken Rennen die erste weibliche Canadier-Medaille für Nordrhein Westfalen in der Altersklasse Schüler A. In Topform befand sich auch Johann Fuhrmann. Er wurde zusammen mit seinem 2er-Partner Emil Faulstich Deutscher Meister im C2 über die 2000m Langstrecke. Zudem erlangte Johan den 5. Platz im Kanu Mehrkampf und wurde gemeinsam mit seinen Vereinskollegen Lilith Mühlenkamp, Klara Engnath und Lasse Trilling im C8 Dritter. Stark zeigte sich auch Judith Mühlenkamp. Sie belegte beim Kanu Mehrkampf den 8. Platz und verpasste leider knapp das Finale im Kajak 2er über 500m mit ihrer 2er-Partnerin Hjördis Dockenfuss. Dabei ist zu erwähnen, dass beide Sportlerinnen zu den jüngeren Starterinnen in dieses Altersklasse gehörten und sich mehr als stark präsentierten. Weiter ging es dann am Donnerstag für die Junioren und für die Teilnehmer der Leistungsklasse. Ganz besonders freuen sich die Wikinger für Phil Pleßmann, er hat es geschafft sich in der Junioren Canadier Klasse für die Olympic Hope Games in Racice zu qualifizieren und im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft an den Start zu gehen. Phil fuhr im C1 über die 500m und 200m einen großartigen 6. Platz heraus. Für den Kanu Verband NRW belegte er mit seinen Mannschaftskameraden aus BO-Dahlhausen und Wuppertal den 3. Platz im Canadier 4er über 500m. Somit lässt sich erwartungsvoll auf die Olympic Hope Games am 10.09.21 blicken. Die Langstreckenspezialistin des KC Wiking Bochum, Greta Dockenfuss, verpasste knapp die Bronzemedaille und belegte auf ihrer Spitzendistanz 5000m den 4. Platz und belegte über 1000m einen souveränen 6. Platz. Ein weiterer 6. Platz wurde an Christopher Dirks in der Herren Leistungsklasse vergeben über die 1000m. Eine große Überraschung war das Rennen von Eric Pleßmann und Niklas Krunke. Aufgrund einer gesundheitlichen Absage von Erics 2er Partner gingen Niklas und Eric im sogenannten „Russen 2er“ an den Start. Die Besonderheit bei dieser Art von Bootskonstellation ist, dass beide Sportler auf der gleichen Seite paddeln und somit extrem anfällig für Wind und Wellen sind. Da sie davor nie zusammen trainiert haben und somit als Team uneingefahren, aber top motiviert waren, belegten sie in einem spannenden Rennen über 500m einen tollen 4. Platz. Ein ganz besonderer Dank geht an alle Trainer und Betreuer, die mitgewirkt haben, dass auch in Zeiten von Corona eine Deutsche Meisterschaft durchgeführt werden konnte.

Wikinger leiden unter Corona 

Seit mittlerweile über einem Jahr wird der Sportbetrieb vom Kanu Club Wiking Bochum durch die Corona-Pandemie maßgeblich beeinflusst. Nachdem die Wikinger die Saison 2020 zum Ende hin noch mit einigen Erfolgen etwas aufwerten konnten, kam dann im November der große Lock Down im Amateursport, der mehr oder minder bis jetzt noch anhält. Zwar gilt der Kanusport als Individualsportart, dennoch kann momentan nicht von normalem Trainingsbetrieb die Rede sein. Die erwachsenen Sportler können auf dem Wasser nur eingeschränkt von den Trainern begleitet werden und müssen untereinander große Abstände halten. Mannschaftsboote können gar nicht richtig trainiert werden und das wichtige Krafttraining müssen die Sportler in Eigenregie zuhause durchführen. Dabei hat der KC Wiking aktuell mit David Bauschke einen Sportler der U 23 Nationalmannschaft und mit Franziska Kuckelkorn, Greta Dockenfuß, Mia Rottmann und Phil Pleßmann gleich 4 Athleten aus dem Landeskader NRW in seinen Reihen. Diese Sportler sind gegenüber den an Landes- und Bundesstützpunkten beheimateten Sportlern aktuell deutlich benachteiligt. Um so höher sind die Leistungen der Sportler auf den letzten nationalen Leistungsüberprüfungen in Duisburg zu bewerten. Hier konnten trotz Corona unter hohen Sicherheitsstandards einige Rennen zur Standortbestimmung abgehalten werden. In diesem Jahr sind neben den Weltmeisterschaften für die Leistungsklasse und die Junioren auch noch die Olympischen Spiele in Japan angesagt. In Duisburg konnte vor allem David Bauschke in seinem ersten Jahr bei den Senioren einen Nachweis seiner besonderen Fähigkeiten abliefern. Als bester aus seinem Jahrgang wurde David am Ende 10. der nationalen Rangliste und kann sich jetzt in den nächsten Wochen noch für die U 23 Weltmeisterschaft qualifizieren. Allerdings bemängelt sein Trainer, hätte David noch etwas besser abschneiden können, wenn er nicht den ganzen Winter das Krafttraining im heimischen Keller, quasi alleine, hätte durchziehen müssen. Bei dieser Art von Training kommen einem manchmal Bilder der „Rocky“ Filme in den Sinn – Rocky beim Rinder – Hälften - Stemmen. Das hat mit modernen Trainingsmethoden nicht mehr allzu viel gemeinsam und ist ein grober Nachteil gegenüber Sportlern, denen mehr möglich war. Unter diesen Umständen kann man David zur gezeigten nur Leistung gratulieren! Die beiden Junioren Greta Dockenfuß und Phil Pleßmann hatten es in Duisburg schwer. Beide gingen ohne Wettkampfpraxis und ebenfalls ohne angeleitetes und geordnetes Krafttraining an den Start, hielten sich aber tapfer im Mittelfeld der jeweiligen Ranglisten. Allerdings werden beide in diesem Jahr nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können. Die Hoffnung der Sportler liegt hier in der Zukunft. Die nächste nationale Rangliste wird im Juni in Duisburg ausgetragen. Wenn sich die Bedingungen bis dahin verbessern, können wir möglicherweise mit noch besseren Ergebnissen rechnen. Für alle andern Kanuten aus Bochum-Stiepel ist die Situation im Moment noch etwas schwieriger. Alle Wettkämpfe, inklusive der Westdeutschen Meisterschaft, sind bis Juli wie im Vorjahr erneut abgesagt worden. Es bleibt den meisten nur das Einzeltraining übrig. Unter diesen Umständen ist es erstaunlich, wie intensiv sich alle weiter fit halten. Die einzige Ausnahme vom Einzeltraining haben momentan die Nachwuchssportler bis 14 Jahren. Hier hat der Verein mit viel Aufwand im Winter die Gruppe komplett zusammenhalten können. Allerdings sind die Auflagen seit dem 24.4. auch hier noch mal strenger geworden, so dass es einer logistischen Meisterleistung gleichkommt, den Betrieb am Laufen zu halten: Jeweils ein Betreuer auf 5 Sportler, dieser noch mit negativem Corona Test und dann noch genügend Abstand zu den anderen Gruppen – das bereitet den Verantwortlichen schon mal Kopfschmerzen. Doch die Mühe lohnt! Die jungen Kanuten verhalten sich vorbildlich und sind derart motiviert, dass alle Beteiligten jede Mühe auf sich nehmen, um weiter machen zu können! Nur das Vereinsleben, das ist gänzlich auf der Strecke geblieben! Hier hoffen alle auf bessere Zeiten!

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