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Deutsche Meisterschaft

Wikinger bringen zwei Deutsche Meisterinnen von Brandenburg mit nach Bochum-Stiepel
Vom 23.8. bis zum 28.8.22 fand die 101. Deutsche Kanu Meisterschaft in Brandenburg an der Havel statt. Im Gepäck aus Brandenburg haben die Wikinger einen Deutschen Meistertitel, fünf Silber und eine Bronze Medaille. Den richtigen Auftakt für eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft gab Judith Mühlenkamp. Das junge Talent aus Bochum überzeugte auf ganzer Linie und dominierte bei den Schülerinnen A. In einem spannenden 500m Rennen war sie Kopf an Kopf mit der Sportlerin aus Baden-Württemberg. Es war eine Bootsspitze, die über den Sieg entschieden hatte. In diesem packenden Rennen freute sich Judith Mühlenkamp dann schlussendlich über die Silber-Medaille.
Ein weiterer Glanzpunkt war Thorben Eller, der Herren-Leistungsfahrer schaffte es auf seiner Paradestrecke der 200m Distanz, den 2. Platz im C1 einzufahren und ist somit Vize-Deutscher Meister.
Sehr hoch ist auch die Leistung der Wikinger Mädels einzuschätzen, der Kajak-4er der Schülerinnen A. In der Besetzung Antonia Lachnicht, Levke Uhlmann, Hjördis Dockenfuss und Judith Mühlenkamp gingen sie über die 500m an den Start. Schon im Training fuhr das Boot herausragende Zeiten, ob es für eine Medaille reichen könnte, war nicht klar, da Antonia Lachenicht, Hjördie Dockenfuss und Levke Uhlmann bei den Schülerinnen A zu der jüngeren Altersklasse gehörten. Doch dies hielt die Mädels nicht auf, das Treppchen mit dem 3. Platz zu besteigen.
Einen weiteren Vizemeistertitel gewann Lilith Mühlenkamp beim Kanu Mehrkampf. Der Mehrkampf ist eine Kombinationswertung aus athletischen Disziplinen die laufen, werfen, springen und paddeln beinhalten. Dabei ist Können auf verschiedenen sportlichen Ebenen gefragt, welches Lilith Mühlenkamp mit ihrer Silber-Medaille bei den Canadier-Schülerinnen A bewies.
Im NRW- Mannschaftsboot stand Christopher Dirks gemeinsam mit Maximilian Zöllner aus Wuppertal mit dem 2. Platz auf dem Treppchen. Daneben stand Vereinskollege Niklas Krunke gemeinsam mit Leonard Bals aus Linden-Dahlhausen auf dem 3. Platz bei der Herren-Leistungsklasse im C2 über 500m.
Auch mit Wikinger Beteiligung ging der Schüler*innen A mixed Canadier 8er aus NRW an den Start. Im NRW-Trikot konnten sich somit die Bochumer Lasse Trilling, Klara Egnath, Lilith Mühlenkamp und Lena Horn über die Silber-Medaille freuen.
Am letzten Wettkampftag zeigten Hjördis Dockenfuss und Judith Mühlenkamp auf Regattastrecke nochmal ihr Können und rundeten die erfolgreichen Ergebnisse der Wikinger noch mit einem Deutschen Meistertitel über 2000m im Kajak-2er ab. Das Duo, welches nicht nur auf dem Land wunderbar harmoniert, schafft es auch auf dem Wasser einen optimalen Bootslauf zu erreichen, der sie über die lange Strecke zum Titel führte.
Weitere Platzierungen KCW
Schüler:
K1 Mehrkampf weibl. AK13 4. Levke Uhlmann, 6. Hjördis Dockenfuß
K1 Mehrkampf weibl. AK14 5. Judith Mühlenkamp
K2 Schülerinnen 500m 4. Levke Uhlmann/Antonia Lachenicht
K1 Schülerinnen 500m 7. Levke Uhlmann
K1 Schülerinnen 2000m 5. Antonia Lachenicht
C1 Schülerinnen 500m 7. Lilith Mühlenkamp
C2 Schülerinnen 500m 6. Lilith Mühlemkamp/ Klara Engnath
C1 Schülerinnen 2000m 4. Lilith Mühlenkamp, 7. Klara Engnath
C1 Mehrkampf männl. AK13 6. Lasse Trilling
C1 Schüler 2000m 4. Lasse Trilling
Jugend
K4 weibl. 500m 7. Mia-Lucy Rottmann mit Partnerinnen aus Essen und Friedrichsfeld,
K1 weibl. 5000m 6. Mia-Lucy Rottmann
C2 weibl. 500m 6. Emma Finger mit Partnerin aus Wuppertal
C1 weibl. 5000m 4. Emma Finger, 6. Livia Stehmann
C2 männl. 1000m 6. Johan Fuhrmann mit Partner aus Wuppertal
C2 männl. 5000m 5. Johan Fuhrmann mit Partner aus Wuppertal
Leistungsklasse
K1 weibl. 5000m 9. Anke Trilling
C1 männl. 200m 7. Niklas Krunke,
C1 männl. 500m, 7. Christopher Dirks, 8. Niklas Krunke, 9. Eric Pleßmann
C2 männl. 500m 5. Niklas Krunke/ Eric Pleßmann
C1 männl. 1000m 5. Christopher Dirks
C1 männl. 5000m 4. Christopher Dirks, 6. Oliver Trilling

 

Wikinger Kanuten erreichen Finals auf den Junioren und U23 WM in Szeged

Die diesjährige Junioren -und U23-Weltmeisterschaft fand vom 31. August bis 3. September auf der Regattastrecke in Szeged/Ungarn statt. Für die Farben der deutschen Nationalmannschaft gingen David Bauschke und Phil Pleßmann in Ungarn an den Start.
Die Vorfreude auf die bevorstehenden Rennen war bei beiden Sportlern sehr groß, denn man sollte dazu wissen, dass der Kanu-Rennsport in Ungarn ein Nationalsport ist und die Publikumsmenge beträchtlich größer ist als in Deutschland. Unter dieser unfassbaren guten Atmosphäre schafften es beide in ihrem Einsatz tolle Platzierungen für den Deutschen Kanu Verband zu erzielen.
Phil Pleßmann ging im Canadier 4er mit seinen Team-Kollegen Hannes Mueller, Patrick Pelzer und Jonas Alexej Trescher an den Start. Das Boot fuhr über den Zwischenlauf in das Finale und belegte dort bei den Herren Junioren über 500m einen spitzenmäßigen 7. Platz. Für Phil Pleßmann war dies sein erster Junioren Weltmeisterschaft Einsatz und ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Für David Bauschke war dies seine zweite Weltmeisterschaft, nur ging er diesmal bei der U23 an den Start. Somit zeigte sich ein großes internationales Feld mit vielen erfahrenen und Spitzenfahrern, denen David gemeinsam mit seinem 2er Partner trotzen musste. Das erste Finale fuhr David Bauschke mit seinem Kollegen Tim Bechthold aus Karlsruhe, dort belegten sie über 1000m den 9. Platz bei den Herren der U23. Einen weiteren Einsatz bekam David dann noch im C2 mixed. Die Mixed Kategorie, bei der Frauen und Männer gemeinsam im einem Boot sitzen, gibt es erst seit wenigen Jahren und ist eine Möglichkeit, den Kanurennsport „moderner“ zu gestalten. Somit bestritt David Bauschke das 500m Rennen mit der Sportlerin Lina Bielicke aus Karlsruhe. Im C2 schafften sie es, als sechstes Boot die Ziellinie zu überfahren.
Für beide Wikinger ist nun erst einmal Urlaub angesagt, nach einem Jahr voller Trainingslager und Regatten, um danach wieder in das Aufbautraining für die kommende Saison zu starten.

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Wikinger laden zum Sommerfest ein

Es ist wieder soweit der Kanu Club Wiking Bochum lädt vom 9. bis 11. September 2022 zu seinem 69. traditionellen Sommerfest ein. Zudem wird der 17. Stiepler Wanderkanadier Cup ausgetragen. Bei dem Cup kämpfen Firmenteams und private Teams in vom Verein gestellten Mannschaftsbooten um den traditionsreichen Stiepler Pokal. Es gibt Männer, Damen und Mixed Kategorien. Ein Team besteht aus sechs Personen. Teilnehmen können alle die Lust auf Spaß hat, um einen Wettkampf auf dem Wasser auszuführen. Hierfür ist keine Vorerfahrung nötig. Ein freies Training ist am 8. September 2022 ab 18 Uhr geplant. Hier können die Teams ein erstes Gefühl für ihr Boot bekommen und ihre Renntaktik planen. Im Anschluss gibt es noch eine Stärkung bei Bratwürstchen und Getränken auf dem Vereinsgelände.

Am 10. September 2022 wird der Wanderkandier Cup ausgetragen. Ab 13:30 Uhr erfolgt die Bestimmung der Rennabfolge und um 14 Uhr geht es bereits an den Start. Nach sicherlich spannenden Vorläufen, Endläufen und dem ein oder anderem Getränk/ Kuchen werden um 18 Uhr die Podiumsplätze geehrt. Für die Kinder steht ein buntes Programm sowie eine Hüpfburg bereit. Nach der Ehrung startet die Sommerparty mit Musik und einem gemütlichen Zusammensitzen. Intressenten können sich ganz einfach per Mail unter: info@kc-wiking.de anmelden. Der Start ist kostenlos.

Hinweis für Zuschauer und Besucher: Unser Vereinsgelände befindet sich unter folgender Adresse:

KC Wiking Bochum

Im Sonderfeld 81

44797 Bochum Stiepel

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Bausche und Pleßmann in WM Vorbereitung

Aufgrund ihrer guten Leistungen bei der Europameisterschaft, fahren David Bauschke und Phil Pleßmann vom Kanu Club Wiking Bochum mit zur Weltmeisterschaft in Szeged/Ungarn.

Vom 23. bis 26. Juni 2022 fanden die Junioren und U23 Europameisterschaften in Belgrad/Serbien statt. David Bauschke belegte mit seinem zweier Partner Tim Bechthold von den Rheinbrüdern aus Karlsruhe im C2 über 1000m den sechsten und über 500m den achten Platz. Bauschke und Bechthold fuhren das Boot mit nur einer Woche Vorbereitungszeit ein. Somit waren beide Sportler mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. David Bauschke merkte an, dass die internationalen Gegner stark gewesen seien und, dass sich bei einer noch längeren Vorbereitungszeit das Boot noch weiter nach vorne hätte positionieren können. Phil, der im C1 über 200m bei den Junioren die Deutschen Farben vertreten durfte, konnte ebenfalls überzeugen. Er schaffte es auf seiner geliebten Sprintstrecke bis ins Halbfinale.

Ab dem 14. August 2022 befinden sich beide Sportler im Vorbereitungslehrgang für die WM in Kienbaum. Fest steht, dass David gemeinsam mit Lina Bielecke aus Karlsruhe im C2 mixed über 1000m fährt. Ob es zu einem Einsatz im Kanadier einer kommt, steht noch nicht fest Bauschke ist höchst motiviert seine bestmögliche Leistung auf den Weltmeisterschaften abzurufen und freut sich schon Deutschland bei der WM vertreten zu dürfen.

Nicht nur die beiden Mitglieder der DKV Nationalmannschaft befinden sich in Vorbereitung auf einen großen Wettkampf, sondern auch ein großer Teil der Schüler, Jugend und Leistungsklasse des KC Wiking Bochum bereiten sich auf die Deutsche- Kanu- Meisterschaft vor.

Dies findet vom 23.08. bis 28.08.2022 auf dem Beetzsee die 101. Deutsche Kanu Meisterschaft in Brandenburg statt.


Einen persönlichen Vereinsrekord stellten die Wikinger im Juni bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Köln auf dem Fühlinger See auf. Es war die erfolgreichste Meisterschaft seit der Vereinsgründung im Jahr 1951. Stolz berichtete Sportwart Martin Krämer, dass der Verein 24 Westdeutsche Meistertitel einfuhr. Zudem blickt er mit großen Erwartungen auf die kommenden nationalen Meisterschaften. Die starke Schüler und Jugendgruppe besitzt viel Potenzial, um sich stark zu präsentieren und, um womöglich bei der einen oder anderen Siegerehrung ganz oben auf dem Podium stehen zu können.

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Dockenfuss und Mühlenkamp paddeln sich an die Spitze


vom 22.4. bis 24.4.22 fand die Internationale Frühjahrsregatta in Essen auf dem Baldeneysee statt. Die Wettervorhersage sagte schon eine Woche vor Beginn der Regatta Böen von 45 bis 50 km/h voraus. Somit mussten die Wikinger sich auf stürmischen Bedingungen einstellen, die sie aber vom windanfälligen Kemnader See gewöhnt sind. Demzufolge konnten die Wikinger einige herausragende Ergebnisse auf dem ersten Wettkampf diese Jahres erzielen.

Ganz besonders freuen können sich die Wikinger über die Newcomer Judith Mühlenkamp und Hjördis Dockenfuss. Die beiden Schülerinnen A Fahrer aus Bochum zeigten dieses Wochenende, dass sich das harte Training im Winter gelohnt hat. Judith Mühlenkamp gewann knapp vor Hjördis Dockenfuss die Goldmedaille auf der 500m Strecke. Die beiden Mädels führten vorne an der Spitze einen spannenden Zweikampf, den Judith für sich entscheiden konnte. Somit ging Gold und Silber an die Bochumer Mädels. Nicht nur im Einer zeigten die beiden ihr können, auch im Kajak 2er fuhren sie gemeinsam über 500m einen deutlichen Sieg heraus. Mit ihren Vereinskolleginnen Antonia Lachenicht und Levke Uhlmann erzielten sie einen weiteren Sieg im Kajak 4er über die 500m Distanz. Der Canadier 4er der Wikinger Mannschaft der Schüler A mixed in der Besetzung Clara Egnath, Lilith Mühlenkamp, Lena Horn und Lasse Trilling erzielte den 3. Platz bei den Schülern A. Nicht nur im Canadier 4er ließen die Wikinger Sportler nichts anbrennen, sondern auch im Canadier Einer fuhren die Sportler aus Bochum Podiumsplatzierungen heraus. Lasse Trilling gewann bei den männlichen Schülern A über 500m den 2. Platz. Lilith Mühlenkamp gewann bei den weiblichen Schülerinnen A im C1 den 2. Platz, dicht gefolgt von Clara Egnath, die den 3. Patz hinter ihr belegte. Über 1000m gewann Christopher Dirks die Goldmedaille bei der Herren Leistungsklasse. Niklas Krunke fuhr einen 3. Platz im selben Rennen heraus, die beiden Vereinskollegen zeigten sich in Topform. Über die 200m Sprintdistanz konnte Eric Pleßmann den 2. Platz für sich entscheiden.

Auf der Frühjahrsregatta in Essen werden die Langstrecken-Rennen als Landesmeisterschaften ausgetragen. Hier gewann Hjördis Dockenfuss in der AK 13 den 1. Platz und ist somit Landesmeisterin über 2000m in der Altersklasse der 13-jährigen. Auch den 1. Platz erzielte Mia Rottmann bei der weiblichen Jugend und konnte die Goldmedaille mit nach Bochum nehmen. Einen weiteren Landesmeister-Titel konnte Lilith Mühlenkamp im C1 gewinnen. Ihre 4er Partnerin Lena Horn folgte ihr auf der Langstrecke mit dem 3. Platz. Judith Mühlenkamp gewann den Vize-Landesmeistertitel über die Langstrecke.
Auch die Wikinger Leistungsklasse war auf der Langstrecke am Start: Christopher Dirks wurde bei den Herren Westdeutscher Meister der Langstrecke und konnte sich über die Goldmedaille freuen. Danach folgte auf dem zweiten Platz Oliver Trilling, der den 2. Platz erzielte.

Insgesamt war das Wochenende ein erfolgreicher Saison- Auftakt der Wikinger Kanuten. Der Sportwart Martin Krämer blickt zuversichtlich in die Sommersaison und fiebert dem nächsten Woche entgegen. Dort startet David Bauschke auf der 2. Nationalen Sichtung in Duisburg. David Bauschke, der Nationalmannschaft-Fahrer der Wikinger kann sich auf der Regattastrecke in Duisburg für diese Saison für die WM oder EM- Mannschaft qualifizieren. Am Donnerstag geht es zudem weiter auf die Frühjahrsregatta nach Brandenburg. Auf dem Beetzsee wird dann gegen die Ostdeutschen Kanuten um die Medaillen gekämpft und spannende Rennen-Finals gefahren.

 

Zwei Wikinger in der Nationalmannschaft

Vom 27.04. bis 01.05.22 fand die 2. Nationale Sichtung für Junioren und Leistungsklasse auf der Regattabahn in Duisburg statt. Anhand dieser Sichtung bildet der Deutsche Kanu Verband jedes Jahr eine Rangliste für die Junioren- U23 und A- Nationalmannschaft.

Dabei waren 2 Sportler vom KC Wiking Bochum am Start. Zum einen David Bauscke, der Bronze-Medaillen Gewinner von der Junioren-WM 2019 und Phil Pleßmann, der im letzten Jahr auf den Olympic Hope Games die Silber-Medaille im Canadier 4er gewann. David Bauscke ging bei diesem Wettkampf bei der Leistungsklasse an den Start und Phil Pleßmann startete bei den Junioren.


David, der schon vom letzten Jahr in der Leistungsklasse erprobt war und wusste, was ihm auf dem Wasser erwartete. Neben mehrfachen Olympia- und Weltmeisterfahrern anzutreten, ließ David sich nicht beirren. Höchst motiviert schaffte er es, seine Bestleistung abzurufen.

Seine Topform zeigte sich in den Platzierungen. Wieder belegte er den 6. Platz über 500m und den 8. Platz über 200m. In der Gesamtplatzierung der U23 ist David vierter. Somit hat es David geschafft, sich einen Platz in der U23 – Nationalmannschaft zu sichern und befindet sich derzeitig schon in der Vorbereitung im Trainingslager vom DKV in Leipzig, um dieses Jahr bei der Europa- und Weltmeisterschaft an den Start zu gehen. David sagt selbst, dass er mit den Ergebnissen mehr als zufrieden ist und er sehr zuversichtlich auf die vorliegenden Wettkämpfe blickt.

Es lässt sich abwarten, in welchen Booten und Distanzen wir David auf dem Wasser sehen werden.

Bei den Junioren ging Phil Pleßmann an den Start der Kanuten aus Stiepel und zeigte sich stark über alle Distanzen. Phil schloss an seine tollen Leistungen aus dem letzten Jahr an und hat sich nochmals deutlich gesteigert. Phils Parade-Disziplin ist die 200m Sprint-Strecke. Hierbei belegte er in Duisburg den 3. Platz und fuhr persönliche Bestzeit. Doch auch über 500m ließ Phil nichts anbrennen und belegte im Finale den 6. Platz und wurde in der Gesamtplatzierung bei den Junioren Fünfter. Auch er hat sich ein Ticket für die Junioren- Nationalmannschaft erpaddelt.  Angeschlossen an den Wettkampf in Duisburg ging es auch direkt weiter ins Trainingslager auf der Regattastrecke in Duisburg. Dort trainierte die Junioren-Auswahl des DKV für den Internationalen Brandenburg Cup für Jugend- und Junioren Fahrer, die vom 13.05. bis 15.05.22 in Brandenburg auf dem Beetzsee stattfand. Dabei belegte Phil im Candier 1er den 2. Platz über 200m. Die Bronze-Medaille gewann Phil über 500m im Canadier 1er in Brandenburg.

Mitte Judith Mühlenkamp, Rechts Hjörids Dockenfuss_edited.jpg

​Dockenfuss und Mühlenkamp paddeln sich an die Spitze


vom 22.4. bis 24.4.22 fand die Internationale Frühjahrsregatta in Essen auf dem Baldeneysee statt. Die Wettervorhersage sagte schon eine Woche vor Beginn der Regatta Böen von 45 bis 50 km/h voraus. Somit mussten die Wikinger sich auf stürmischen Bedingungen einstellen, die sie aber vom windanfälligen Kemnader See gewöhnt sind. Demzufolge konnten die Wikinger einige herausragende Ergebnisse auf dem ersten Wettkampf diese Jahres erzielen.

Ganz besonders freuen können sich die Wikinger über die Newcomer Judith Mühlenkamp und Hjördis Dockenfuss. Die beiden Schülerinnen A Fahrer aus Bochum zeigten dieses Wochenende, dass sich das harte Training im Winter gelohnt hat. Judith Mühlenkamp gewann knapp vor Hjördis Dockenfuss die Goldmedaille auf der 500m Strecke. Die beiden Mädels führten vorne an der Spitze einen spannenden Zweikampf, den Judith für sich entscheiden konnte. Somit ging Gold und Silber an die Bochumer Mädels. Nicht nur im Einer zeigten die beiden ihr können, auch im Kajak 2er fuhren sie gemeinsam über 500m einen deutlichen Sieg heraus. Mit ihren Vereinskolleginnen Antonia Lachenicht und Levke Uhlmann erzielten sie einen weiteren Sieg im Kajak 4er über die 500m Distanz. Der Canadier 4er der Wikinger Mannschaft der Schüler A mixed in der Besetzung Klara Egnath, Lilith Mühlenkamp, Lena Horn und Lasse Trilling erzielte den 3. Platz bei den Schülern A. Nicht nur im Canadier 4er ließen die Wikinger Sportler nichts anbrennen, sondern auch im Canadier Einer fuhren die Sportler aus Bochum Podiumsplatzierungen heraus. Lasse Trilling gewann bei den männlichen Schülern A über 500m den 2. Platz. Lilith Mühlenkamp gewann bei den weiblichen Schülerinnen A im C1 den 2. Platz, dicht gefolgt von Klara Egnath, die den 3. Patz hinter ihr belegte. Über 1000m gewann Christopher Dirks die Goldmedaille bei der Herren Leistungsklasse. Niklas Krunke fuhr einen 3. Platz im selben Rennen heraus, die beiden Vereinskollegen zeigten sich in Topform. Über die 200m Sprintdistanz konnte Eric Pleßmann den 2. Platz für sich entscheiden.

Auf der Frühjahrsregatta in Essen werden die Langstrecken-Rennen als Landesmeisterschaften ausgetragen. Hier gewann Hjördis Dockenfuss in der AK 13 den 1. Platz und ist somit Landesmeisterin über 2000m in der Altersklasse der 13-jährigen. Auch den 1. Platz erzielte Mia Rottmann bei der weiblichen Jugend und konnte die Goldmedaille mit nach Bochum nehmen. Einen weiteren Landesmeister-Titel konnte Lilith Mühlenkamp im C1 gewinnen. Ihre 4er Partnerin Lena Horn folgte ihr auf der Langstrecke mit dem 3. Platz. Judith Mühlenkamp gewann den Vize-Landesmeistertitel über die Langstrecke.
Auch die Wikinger Leistungsklasse war auf der Langstrecke am Start: Christopher Dirks wurde bei den Herren Westdeutscher Meister der Langstrecke und konnte sich über die Goldmedaille freuen. Danach folgte auf dem zweiten Platz Oliver Trilling, der den 2. Platz erzielte.

Insgesamt war das Wochenende ein erfolgreicher Saison- Auftakt der Wikinger Kanuten. Der Sportwart Martin Krämer blickt zuversichtlich in die Sommersaison und fiebert dem nächsten Woche entgegen. Dort starten David Bauschke und Phil Pleßmann auf der 2. Nationalen Sichtung in Duisburg. David Bauschke, der Nationalmannschaft-Fahrer der Wikinger kann sich auf der Regattastrecke in Duisburg für diese Saison für die WM oder EM- Mannschaft qualifizieren. Am Donnerstag geht es zudem weiter auf die Frühjahrsregatta nach Brandenburg. Auf dem Beetzsee wird dann gegen die Ostdeutschen Kanuten um die Medaillen gekämpft und spannende Rennen-Finals gefahren.

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Wikinger werben für Kanu AG an der Erich Kästner Gesamtschule 

Paddeln beim Kanu Club Wiking Bochum - Ein Sportverein stellt sich vor!

Kennt Ihr Kanu – Rennsport? - Nein? Wer über Kanufahren nachdenkt, dem kommt schnell einen Urlaub an der See oder am Fluss mit großen Kanu – Wanderbooten, in denen man zu viert oder zu dritt sitzt in den Sinn. Eine langsame Fahrt flussabwärts mit Picknickpausen ohne viel Aktion und Anstrengung!

Doch das ist Kanu- Rennsport nicht! Im Kanu – Rennsport gibt es auf nationaler und internationaler Ebene Regatten mit einer großen Anzahl von Sportlern, die ihr Können auf der 200, 500 oder 1000m Strecke unter Beweis stellen. In einem Rennen liegen 9 schmale Rennboote im Starterfeld. Das Startkommando ertönt: auf die Plätze, Fertig und Los. Der Start beginnt. Jeder Paddelschlag benötigt viel Kraft und Technik, um als erster im Ziel anzukommen und die Gold-, Silber- oder Bronze-Medaille auf dem Podium zu gewinnen. Um eine Medaille zu gewinnen wird Training benötigt. Der Sport beinhaltet neben Paddeleinheiten, Krafttraining, Athletiktraining und Spielen noch gemeinsame Trainingslager und Regatten in ganz Deutschland. Besonders bei dem Sport ist die Naturverbundenheit im Winter wie auch Sommer wichtig. Hier findet man bei uns ideale Bedingungen auf der Ruhr oder dem Kemnadersee zu trainieren. Das Training findet an 3 bis 4 Tagen bei uns am Verein Im Sonderfeld 81 in 44797 Bochum-Stiepel statt.

Jetzt fragst Du Dich noch, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kajak, Canadier und Kanu?

Kanu ist der Oberbegriff und man unterscheidet die Bootstypen Kajak und Canadier. Der Bootstyp Kajak wird mit einem Doppelpaddel sitzend vorwärtsbewegt, während der Canadier mit einem Stechpaddel einseitig kniend vorwärtsgefahren wird. Hier unterscheidet man „Links“- und „Rechtsfahrer“.

Du hast Lust bekommen, bei uns ein Probe-Training zu machen oder möchtest gerne bei der angeboten Kanu AG mitmachen? Dann melde Dich doch einfach bei unserem Sportwart und Trainer Martin Krämer: E-Mail: mkpckraemer@aol.com / Telefon: Martin: 0175/9865168

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Zwei große nationale Wettkämpfe für Wikinger Kanuten – Start beim Marathon World Cup und Olympic Hope Games

Und wieder neigt sich eine Corona geplagte Saison dem Ende zu, doch dieses Jahr waren Regatten und Wettkämpfe für die Wikinger möglich.

Die Saison startete für die Wikinger nicht optimal: ein weiteres Mal musste das Trainingslager in Mölln coronabedingt für alle Sportler abgesagt werden. Nichtsdestotrotz wurde von morgens bis abends ein Trainingsangebot über 2 Wochen angeboten. So konnte sich unsere Mannschaft für die bevorstehenden Regatten vorbereiten. Auch bei Schnee und Eiseskälte sind die Wikinger hochmotiviert aufs Wasser paddeln gegangen. Und es hat sich gelohnt!

Im März ging es in diesem Jahr für David Bauschke, das Top Talent des KC Wiking Bochum, mit der nationalen Qualifikation auf der Duisburger Regattastrecke los. David zeigte sein Können auf allen Distanzen und konnte sich auch in der Herren-Leistungsklasse stark präsentieren. Er belegte den 3. Platz bei den Herren in der U23 und konnte sich somit seinen Nationalmannschaftsplatz sichern. Leider endete die Saison hier für David, der aufgrund einer Corona-Infektion nicht an der U23 -Weltmeisterschaft teilnehmen konnte. Doch David trainiert schon wieder voller Elan für das Wettkampfjahr 2022, um dort seine Ziele zu verfolgen.

Marathon World Cup in Paris

Greta Dockenfuß hat sich Ende des Jahres 2020 bei den Deutschen Marathon Meisterschaften für den Marathon World Cup in Paris qualifiziert. Für die 19-jährige eine herausfordernde Zeit, da nicht nur das Training für World Cup auf der To-Do Liste stand, sondern auch das Abitur, wofür ordentlich gelernt wurde.  Doch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Greta kam mit zwei tollen Platzierungen aus Frankreich nach Bochum zurück. In zwei spannenden Rennen überzeugte sie auf ganzer Linie. Dabei belegte sie auf der Kurzstrecke 3,5 km den 5. Platz und auf der Langstrecke 19 km den 4. Platz. Greta selbst war mit beiden Platzierungen mehr als zufrieden, hätte jedoch wie jeder Sportler gerne auf dem Podium gestanden.

Leistungsüberprüfung NRW

Weiter ging es für die Schüler- und Jugend-Mannschaft in Duisburg. Dieses Jahr wurde ein Wettkampf als „Leistungsüberprüfung“ ausgetragen, da keine NRW-Landesmeisterschaften durchgeführt werden konnten. Dabei erkämpften sich unsere Schüler und Jugendfahrer zahlreiche Medaillen und Podiumsplätze mit 12 ersten Plätzen, 2 zweiten Plätzen und einem dritten Platz. Sportwart Martin Krämer war auf seine Truppe mehr als stolz.

Über die Sommerferien wurde sich auf die Deutschen Meisterschaften in Hamburg vorbereitet. Dieses Jahr musste aufgrund des Hochwassers und der damit gesperrten Ruhr und des Kemnader Sees nach Recklinghausen auf den Rhein-Herne-Kanal ausgewichen werden. Ein weiterer Stolperstein für die Wikinger in der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaften, die vom 08. bis zum 15.08.21 stattfanden. Doch das Trainieren auf dem unbekannten Gewässer hat anscheinend nicht geschadet und die Ergebnisse aus Hamburg waren herausragend: Lilith Mühlenkamp und Clara Engnath erkämpften sich die erste weibliche Canadier-Medaille für NRW im C2 über 500 m. Zudem wurde Johann Fuhrmann mit seinem Sportkamerad Emil Faulstich im C2 Deutscher Meister bei der männlichen Schülern über 2000m.

Ganz besonders freuten sich die Wikinger für Phil Pleßmann. Er hat es geschafft, sich in der Junioren Canadier-Klasse für die Olympic Hope Games in Racice zu qualifizieren und im Trikot der deutschen Nationalmannschaft an den Start zu gehen. Phil fuhr im C1 über die 500 m und 200 m einen großartigen 6. Platz heraus. Für den Kanu Verband NRW belegte er mit seinen Mannschaftskame-raden aus Dahlhausen und Wuppertal den 3. Platz im Canadier 4-er über 500 m.

In Tschechien fuhr Phil Pleßmann im Trikot der Deutschennationalmannschaft mit seinem Zweier-Partner Tom Skodawessely aus Leipzig über 1000 m in der Altersklasse der 17-Jährigen auf den 6. Platz.  In einem spannenden 500 m Rennen belegte das Duo aus Bochum und Leipzig knapp den 5. Platz.  Im C4 setzte sich der deutsche Canadier 4-er durch und schaffte es mit 19,2 Hundertstel vor den Bulgaren ins Ziel und erkämpfte sich die Silber-Medaille.

Im Herbst fuhren die Wikinger noch 3 weitere Wettkämpfe, um den verpassten Corona Saison-Start noch einmal gut zu machen und für alle Sportler eine Wettkampf Erfahrung zu ermöglichen. Somit gab es zahlreiche großartige Platzierungen in Karlsruhe, Brandenburg und Rheine.

Insgesamt lässt sich auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen, mit einer mehr oder weniger normalen „Regatta Saison“. Doch der Blick richtet sich auf das kommende Jahr, wofür die Vorbereitungen schon gestartet sind. Mit einer großen Schüler- und Jugend Gruppe startet der KC Wiking Bochum ins kommende Jahr. Mit einigen Talenten im Gepäck bleibt es spannend, wie stark die Kanuten aus Bochum sich nächstes Jahr bei den bevorstehenden Regatten präsentieren werden.

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Ein Jubiläum lässt sich feiern - Wikinger glänzten in Hamburg

100 Jahre Deutsche Kanu Meisterschaften, dies lässt sich nicht von vielen Sportarten vermelden, doch nun ist es soweit, ein Jubiläum zu benennen. 

Vom 08.08. bis 15.08.2021 fanden die Deutschen Meisterschaften in Hamburg an der Regattastrecke Allermöhe statt. Dabei gab es dieses Jahr eine Besonderheit: nicht alle Sportler nahmen wie üblich zu gleicher Zeit an dem Wettkampf teil. Die Wettkampftage wurden aufgrund von Corona aufgeteilt. Die Schüler- und Jugendgruppen begannen als erstes. Dabei gab es einige Spitzen-Platzierungen verzeichnen. Lilith Mühlenkamp und Klara Engnath erkämpften sich über 500m in einem starken Rennen die erste weibliche Canadier-Medaille für Nordrhein Westfalen in der Altersklasse Schüler A. In Topform befand sich auch Johann Fuhrmann. Er wurde zusammen mit seinem 2er-Partner Emil Faulstich Deutscher Meister im C2 über die 2000m Langstrecke. Zudem erlangte Johan den 5. Platz im Kanu Mehrkampf und wurde gemeinsam mit seinen Vereinskollegen Lilith Mühlenkamp, Klara Engnath und Lasse Trilling im C8 Dritter. Stark zeigte sich auch Judith Mühlenkamp. Sie belegte beim Kanu Mehrkampf den 8. Platz und verpasste leider knapp das Finale im Kajak 2er über 500m mit ihrer 2er-Partnerin Hjördis Dockenfuss. Dabei ist zu erwähnen, dass beide Sportlerinnen zu den jüngeren Starterinnen in dieses Altersklasse gehörten und sich mehr als stark präsentierten. 


Weiter ging es dann am Donnerstag für die Junioren und für die Teilnehmer der Leistungsklasse. 

Ganz besonders freuen sich die Wikinger für Phil Pleßmann, er hat es geschafft sich in der Junioren Canadier Klasse für die Olympic Hope Games in Racice zu qualifizieren und im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft an den Start zu gehen. Phil fuhr im C1 über die 500m und 200m einen großartigen 6. Platz heraus. Für den Kanu Verband NRW belegte er mit seinen Mannschaftskameraden aus BO-Dahlhausen und Wuppertal den 3. Platz im Canadier 4er über 500m. Somit lässt sich erwartungsvoll auf die Olympic Hope Games am 10.09.21 blicken. Die Langstreckenspezialistin des KC Wiking Bochum, Greta Dockenfuss, verpasste knapp die Bronzemedaille  und belegte auf ihrer Spitzendistanz 5000m den 4. Platz und belegte über 1000m einen souveränen 6. Platz. Ein weiterer 6. Platz wurde an Christopher Dirks in der Herren Leistungsklasse vergeben über die 1000m. Eine große Überraschung war das Rennen von Eric Pleßmann und Niklas Krunke.  Aufgrund einer gesundheitlichen Absage von Erics 2er Partner gingen Niklas und Eric im sogenannten „Russen 2er“ an den Start. Die Besonderheit bei dieser Art von Bootskonstellation ist, dass beide Sportler auf der gleichen Seite paddeln und somit extrem anfällig für Wind und Wellen sind. Da sie davor nie zusammen trainiert haben und somit als Team uneingefahren, aber top motiviert waren,  belegten sie in einem spannenden Rennen über 500m einen tollen 4. Platz. 


Ein ganz besonderer Dank geht an alle Trainer und Betreuer, die mitgewirkt haben, dass auch in Zeiten von Corona eine Deutsche Meisterschaft durchgeführt werden konnte.

Franzi Kuckelkorn 

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Wikinger leiden unter Corona


Seit mittlerweile über einem Jahr wird der Sportbetrieb vom Kanu Club Wiking Bochum durch die Corona-Pandemie maßgeblich beeinflusst. Nachdem die Wikinger die Saison 2020 zum Ende hin noch mit einigen Erfolgen etwas aufwerten konnten, kam dann im November der große Lock Down im Amateursport, der mehr oder minder bis jetzt noch anhält. Zwar gilt der Kanusport als Individualsportart, dennoch kann momentan nicht von normalem Trainingsbetrieb die Rede sein. Die erwachsenen Sportler können auf dem Wasser nur eingeschränkt von den Trainern begleitet werden und müssen untereinander große Abstände halten. Mannschaftsboote können gar nicht richtig trainiert werden und das wichtige Krafttraining müssen die Sportler in Eigenregie zuhause durchführen. Dabei hat der KC Wiking aktuell mit David Bauschke einen Sportler der U 23 Nationalmannschaft und mit Franziska Kuckelkorn, Greta Dockenfuß, Mia Rottmann und Phil Pleßmann gleich 4 Athleten aus dem Landeskader NRW in seinen Reihen. Diese Sportler sind gegenüber den an Landes- und Bundesstützpunkten beheimateten Sportlern aktuell deutlich benachteiligt.

Um so höher sind die Leistungen der Sportler auf den letzten nationalen Leistungsüberprüfungen in Duisburg zu bewerten. Hier konnten trotz Corona unter hohen Sicherheitsstandards einige Rennen zur Standortbestimmung abgehalten werden. In diesem Jahr sind neben den Weltmeisterschaften für die Leistungsklasse und die Junioren auch noch die Olympischen Spiele in Japan angesagt. In Duisburg konnte vor allem David Bauschke in seinem ersten Jahr bei den Senioren einen Nachweis seiner besonderen Fähigkeiten abliefern. Als bester aus seinem Jahrgang wurde David am Ende 10. der nationalen Rangliste und kann sich jetzt in den nächsten Wochen noch für die U 23 Weltmeisterschaft qualifizieren. Allerdings bemängelt sein Trainer, hätte David noch etwas besser abschneiden können, wenn er nicht den ganzen Winter das Krafttraining im heimischen Keller, quasi alleine, hätte durchziehen müssen. Bei dieser Art von Training kommen einem manchmal Bilder der „Rocky“ Filme in den Sinn – Rocky beim Rinder – Hälften - Stemmen. Das hat mit modernen Trainingsmethoden nicht mehr allzu viel gemeinsam und ist ein grober Nachteil gegenüber Sportlern, denen mehr möglich war. Unter diesen Umständen kann man David zur gezeigten nur Leistung gratulieren! 

Die beiden Junioren Greta Dockenfuß und Phil Pleßmann hatten es in Duisburg schwer. Beide gingen ohne Wettkampfpraxis und ebenfalls ohne angeleitetes und geordnetes Krafttraining an den Start, hielten sich aber tapfer im Mittelfeld der jeweiligen Ranglisten. Allerdings werden beide in diesem Jahr nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können. Die Hoffnung der Sportler liegt hier in der Zukunft. Die nächste nationale Rangliste wird im Juni in Duisburg ausgetragen. Wenn sich die Bedingungen bis dahin verbessern, können wir möglicherweise mit noch besseren Ergebnissen rechnen. 

Für alle andern Kanuten aus Bochum-Stiepel ist die Situation im Moment noch etwas schwieriger. Alle Wettkämpfe, inklusive der Westdeutschen Meisterschaft, sind bis Juli wie im Vorjahr erneut abgesagt worden. Es bleibt den meisten nur das Einzeltraining übrig. Unter diesen Umständen ist es erstaunlich, wie intensiv sich alle weiter fit halten. Die einzige Ausnahme vom Einzeltraining haben momentan die Nachwuchssportler bis 14 Jahren. Hier hat der Verein mit viel Aufwand im Winter die Gruppe komplett zusammenhalten können. Allerdings sind die Auflagen seit dem 24.4. auch hier noch mal strenger geworden, so dass es einer logistischen Meisterleistung gleichkommt, den Betrieb am Laufen zu halten: Jeweils ein Betreuer auf 5 Sportler, dieser noch mit negativem Corona Test und dann noch genügend Abstand zu den anderen Gruppen – das bereitet den Verantwortlichen schon mal Kopfschmerzen. Doch die Mühe lohnt! Die jungen Kanuten verhalten sich vorbildlich und sind derart motiviert, dass alle Beteiligten jede Mühe auf sich nehmen, um weiter machen zu können! Nur das Vereinsleben, das ist gänzlich auf der Strecke geblieben! Hier hoffen alle auf bessere Zeiten!