

Foto: Canoe Europe



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Judith Mühlenkamp wird Vizeeuropameisterin bei der Junioren- und U23-Europameisterschaft in Szeged
Vom 23. bis 26. Juli fanden in Szeged/Ungarn die Junioren- und U23-Europameisterschaften im Kanu-Rennsport statt. Mit dabei war auch die 18-jährige Judith Mühlenkamp. Judith hatte sich im Frühjahr bei den nationalen Qualifikationen in Duisburg für die Europameisterschaft qualifiziert. Wie schon im vergangenen Jahr durfte sie somit erneut die deutschen Farben bei einer Europameisterschaft vertreten. Judith ging in Szeged im K1 über 200m und im K4 über die olympische 500m-Strecke an den Start. Über die 200m erwischte Judith einen sehr guten Start in den Wettkampf. Im Vorlauf konnte sie sich mit einem starken Rennen den Sieg sichern und zog damit direkt ins Finale ein. Für das Finale hatten sich die Windverhältnisse allerdings verändert. Judith fuhr trotzdem ein gutes Rennen und belegte am Ende einen starken 4. Platz. Noch erfolgreicher verlief der Wettkampf im K4 über 500m. Gemeinsam mit Nathalie Lange (SC Magdeburg) , Rebecca Hirsch (Rheinbrüder Karlsruhe) und Kim Naumann (SG Lauenhain) steigerte sich das Quartett von Rennen zu Rennen. Im Vorlauf waren noch einige Abstimmungsprobleme im Boot zu erkennen. Im Zwischenlauf zeigte sich bereits eine deutliche Verbesserung. Im Finale wuchsen die vier Mädels dann über sich hinaus und zeigten ein sehr starkes Rennen. Am Ende musste sich der deutsche K4 nur den favorisierten Ungarinnen geschlagen geben. Mit lediglich zwei Zehntelsekunden Rückstand fuhr das Quartett auf den 2. Platz und sicherte sich damit die Silbermedaille und den Titel der Vizeeuropameisterinnen. Die Freude bei Judith und ihren Teamkolleginnen war riesig. Überglücklich nahmen die vier Sportlerinnen ihre Silbermedaillen auf dem Treppchen entgegen. Für den KC Wiking Bochum ist dieser Erfolg bereits die zweite internationale Medaille in diesem besonderen Jubiläumsjahr. Bereits einige Wochen zuvor konnte Levke Uhlmann bei der Weltmeisterschaft in Kanada ebenfalls eine Silbermedaille gewinnen. Damit haben die Wiking-Damen in diesem Jahr erneut gezeigt, dass sie auch international ganz vorne mitpaddeln können. Der KC Wiking Bochum ist stolz auf seine erfolgreichen Sportlerinnen und gratuliert Judith ganz herzlich zum Vizeeuropameistertitel!
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Erfolgreiche Landesmeisterschaft auf dem Baldeneysee
Mit einer großen Mannschaft von den Schülern B bis zu den Senioren machte sich der KC Wiking Bochum am ersten Sommerferienwochenende auf den Weg zum Baldeneysee nach Essen. Dort wurden die Landesmeisterschaften im Kanu-Rennsport ausgetragen. Neben den Landesmeistertiteln ging es für viele Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die Anfang September in Brandenburg an der Havel stattfinden. Für die jüngsten Wikinger begannen die Titelkämpfe mit den Schülerspielen. Hier waren Vielseitigkeit und Ausdauer gefragt: Ein 1.500-Meter-Lauf, eine 1.000-Meter-Paddelstrecke sowie ein Geschicklichkeitsparcours mussten erfolgreich absolviert werden. Die Schülerinnen und Schüler der Altersklassen A und B kämpften anschließend über 500 Meter, in der 2.000-Meter-Langstrecke sowie im Kanu-Mehrkampf um gute Platzierungen und Meistertitel. Für die Jugend- und Juniorenklasse standen zusätzlich die 200 und 1.000 Meter auf dem Programm. Im Canadier waren die Starterfelder aufgrund der geringen Zahl an Vereinen in Nordrhein-Westfalen zwar überschaubar, an Spannung mangelte es aber keineswegs. Immer wieder kam es zu packenden Rennen – teilweise sogar zwischen Vereinskameradinnen und Vereinskameraden. Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Linus Trilling. Er präsentierte sich in bestechender Form und gewann sämtliche seiner Rennen. Damit durfte er sich mehrfach über den Landesmeistertitel freuen. Bei den Kajakfahrerinnen waren die Felder deutlich größer. Hier mussten sich die Sportlerinnen zunächst über Vor- und Zwischenläufe einen Platz im Finale sichern. Antonia Lachenicht zeigte dabei konstant starke Leistungen. Im K1 gewann sie in der Juniorenklasse über alle drei Strecken jeweils die Silbermedaille. Gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin Levke Uhlmann war sie im K2 jedoch nicht zu schlagen. Das eingespielte Duo sicherte sich souverän den Landesmeistertitel. Dass die Kombination Lachenicht/Uhlmann seit Jahren für schnelle Boote steht, bewiesen auch die jüngeren Schwestern. Helena Lachenicht und Lotta Uhlmann machten es ihren großen Schwestern nach und fuhren bei den Schülerinnen A im K2 über 500 Meter zu einem ungefährdeten Sieg. Damit standen gleich zwei Generationen der erfolgreichen Bootsbesetzung Lachenicht/Uhlmann ganz oben auf dem Siegerpodest. Ein fester Höhepunkt jeder Landesmeisterschaft ist der Achter-Canadier. Hier knien die männlichen Schüler vom Regatta-Neuling bis zum erfahrenen Leistungssportler gemeinsam in einem Boot. Teamgeist, Rhythmus und Zusammenhalt sind hier wichtiger als Einzelleistungen, und genau das macht diesen Wettbewerb Jahr für Jahr zu einem besonderen Erlebnis. Am Ende eines erfolgreichen Regattawochenendes durfte sich der KC Wiking Bochum über zahlreiche Landesmeistertitel und viele weitere Podestplätze freuen. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch das Trainerteam mit den gezeigten Leistungen. Nach einer kurzen Verschnaufpause beginnt nun die intensive Vorbereitung in den Sommerferien. Ziel ist es, Anfang September bei den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg an der Havel an die starken Leistungen der Landesmeisterschaften anzuknüpfen.
Levke Uhlmann wird Vizeweltmeisterin bei der Junioren-WM in Halifax / Kanada



Mit einer Silbermedaille im Gepäck kehrt Levke Uhlmann von den Junioren-Weltmeisterschaften im kanadischen Halifax zurück. Gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin Marie Freisinger (Rheinbrüder Karlsruhe) gewann Levke im K2 über die olympische 500-Meter-Strecke den Vizeweltmeistertitel. Bereits im Vorlauf wartete auf das deutsche Boot eine anspruchsvolle Aufgabe. Bei schwierigen Windbedingungen gelang Levke und Marie die direkte Qualifikation für das Finale. Dort zeigte das jüngste Boot im Teilnehmerfeld ein starkes Rennen. Nach einem gelungenen Start übernahmen die beiden früh die Führung und bestimmten das Rennen über weite Strecken. Erst auf den letzten Metern musste sich das deutsche Duo dem favorisierten Boot aus Ungarn geschlagen geben. Der zweite Platz und die Silbermedaille bedeuteten den bislang größten internationalen Erfolg für beide Sportlerinnen. Für Levke ist die Vizeweltmeisterschaft der bisherige Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere. Nachdem sie im vergangenen Jahr bereits mit Platz fünf bei den Weltmeisterschaften auf sich aufmerksam gemacht hatte, gelang ihr nun der Sprung aufs Podium. Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften verlief allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Gesundheitliche Rückschläge und eine Erkältung unmittelbar vor der Abreise nach Kanada machten kurzfristige Anpassungen im Trainingsplan erforderlich. Umso höher ist die Leistung in Halifax einzuschätzen. Natürlich wurde das Finale auch in Bochum mit großer Spannung verfolgt. Trainerinnen und Trainer, Vereinskameradinnen und Vereinskameraden fieberten gemeinsam mit und freuten sich riesig über den Gewinn der Silbermedaille. Für den KC Wiking Bochum ist dieser Erfolg ein weiterer besonderer Moment im Jubiläumsjahr zum 75-jährigen Bestehen des Vereins. Die Vizeweltmeisterschaft von Levke Uhlmann zeigt einmal mehr, dass engagierte Vereinsarbeit, eine kontinuierliche Nachwuchsförderung und das große ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten die Grundlage für internationale Spitzenleistungen bilden. Wir gratulieren Levke herzlich zu diesem großartigen Erfolg.
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KC Wiking mit starken Leistungen in Saaldorf und Bratislava
Ein erfolgreiches Pfingstwochenende liegt hinter den Sportlerinnen und Sportlern des KC Wiking Bochum. Sowohl bei der Regatta im thüringischen Saaldorf als auch bei einer internationalen Regatta im slowakischen Bratislava konnten die Wikinger zahlreiche Erfolge feiern. Mit ihrer Schülermannschaft nahm der KC Wiking an der Regatta in Saaldorf teil. Die männlichen Schüler A gingen im Einer-, Zweier und Vierercanadier an den Start und überzeugten mit starken Leistungen. Besonders erfolgreich waren Jona Haltaufderheide, Linus Trilling und Max Schilling. Sie fuhren in ihren Rennen stets im Vorderfeld mit und mussten sich lediglich einem starken Konkurrenten aus Leipzig geschlagen geben. Für einen perfekten Wettkampf sorgte Lotta Uhlmann. Sie gewann sämtliche ihrer Rennen und war dabei sowohl im Einer als auch im Zweier mit ihrer Partnerin Helena Lachenicht im K2 erfolgreich. Damit gehörte sie zu den erfolgreichsten Athletinnen der Regatta. Zeitgleich fand in Bratislava eine internationale Regatta statt. Einige Juniorinnen und Junioren des KC Wiking machten sich auf den weiten Weg in die slowakische Hauptstadt, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Besonders auf den Langstreckenrennen über 5000m bewiesen Antonia Lachenicht, Lasse Trilling und Junia Leiß großes Durchhaltevermögen. Ihre starken Leistungen wurden mit Gold- und Silbermedaillen belohnt. Ebenfalls in Bratislava am Start war Levke Uhlmann. Sie trat jedoch für die Junioren-Nationalmannschaft an. Mit einem souveränen Sieg über die 500m-Distanz im Kajak-Zweier gemeinsam mit ihrer Partnerin Marie Freisinger aus Karlsruhe sicherte sie sich endgültig die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft. Diese findet Anfang Juli im kanadischen Halifax statt. Der KC Wiking blickt damit auf ein äußerst erfolgreiches Pfingstwochenende zurück und darf sich über zahlreiche Medaillen sowie die WM-Qualifikation einer seiner Nachwuchsathletinnen freuen.
Antonia Lachenicht und Eva Feneberg (SC Magdeburg) holen internationales Gold und Lilith Mühlenkamp mit persönlicher Bestleistung. Starke Auftritte des Wiking-Nachwuchses in Račice. Mit einem echten Paukenschlag kehren die Nachwuchsathletinnen des KC Wiking Bochum von den diesjährigen Olympic Hope Games im tschechischen Račice zurück. Antonia Lachenicht und Eva Feneberg paddelten im Kajak-Zweier (K2) über 500 Meter in der Altersklasse Damen U16 zu Gold und sorgten damit zugleich für die einzige Goldmedaille des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) bei dieser hochkarätigen internationalen Regatta. Mit einer eindrucksvollen Zeit von 1:49,613 Minuten verwiesen die beiden jungen Athletinnen die starke Konkurrenz aus mehreren Nationen auf die Plätze. Doch nicht nur im Zweier konnte die Bochumerin überzeugen: Antonia Lachenicht qualifizierte sich auch im Kajak-Einer über 500 Meter für das A-Finale und erreichte dort einen hervorragenden neunten Platz. Eine beachtliche Leistung, bedenkt man das internationale Niveau des Teilnehmerfeldes bei den Olympic Hope Games einer Veranstaltung, die als Talentschmiede für künftige Weltklasse-Athletinnen gilt. Auch Lilith Mühlenkamp zeigte bei ihrem ersten internationalen Auftritt starke Nerven und Ausdauer. Gemeinsam mit Luisa Müller (LVB Leipzig) startete sie im Canadier-Zweier (C2) über 200 Meter und sicherte sich im A-Finale den siebten Platz. Im Kajak-Einer über 500 Meter ließ Lilith schließlich nichts anbrennen und gewann souverän das B-Finale, was ihr eine Spitzenplatzierung im Gesamtklassement einbrachte. Nach einer kurzen Erholungspause richtet sich der Blick der jungen Sportlerinnen nun wieder nach vorn: Die Vorbereitung auf die kommende Saison hat bereits begonnen. Mit neuen Zielen und einer Extraportion Motivation wollen die Nachwuchsathletinnen des KC Wiking Bochum im nächsten Jahr erneut auf nationalen und internationalen Regatten angreifen.




Montemor-o-Velho – Juli 2025 Bei der Junioren- und U23-Weltmeisterschaft im portugiesischen Montemor-o-Velho hat die junge Kanutin Levke Uhlmann vom KC Wiking Bochum mit einer beeindruckenden Leistung auf sich aufmerksam gemacht. In einem hochklassigen internationalen Teilnehmerfeld paddelte die Nachwuchssportlerin im K1 der Juniorinnen über 200 Meter auf einen hervorragenden fünften Platz. Dabei war bereits der Einzug ins A-Finale ein großer Erfolg für die talentierte Athletin. Ursprünglich hatte sie sich zu Saisonbeginn die Teilnahme an der Europameisterschaft als Ziel gesetzt nun stand sie bei der Weltmeisterschaft unter den besten fünf der Welt. Ein Resultat, das zeigt, wie schnell sich Uhlmann sportlich weiterentwickelt hat. Im Finale fuhr sie mutig mit und zeigte sich von Beginn an kampfstark. Trotz starker Konkurrenz aus den internationalen Kanusport-Hochburgen wie Ungarn, Italien, Spanien und Neuseeland behauptete sich Uhlmann im Mittelfeld. Sie ließ sich von der Erfahrung und dem Renntempo der internationalen Konkurrenz nicht beeindrucken und kämpfte sich auf den fünften Rang nur 250 millisekunden hinter dem dritten Platz und damit nur knapp an einem Podiumsplatz vorbei. Levkes Auftritt in Montemor-o-Velho ist umso bemerkenswerter, da sie als Jugendfahrerin gegen teilweise deutlich ältere und erfahrenere Athletinnen antrat. Ihre Leistung spiegelt nicht nur ihr Können, sondern auch ihre Zielstrebigkeit wider. Das deutsche Team konnte insgesamt mit 11 Medaillen (mehrfach Gold, Silber und Bronze) und zahlreichen Top-8-Platzierungen überzeugen und belegte Platz 3 im Medaillenspiegel. In diesem starken Team sorgte Levke Uhlmann mit ihrer beherzten Vorstellung für einen weiteren Glanzpunkt. Levke gehört damit zur deutschen und internationalen Spitze im Juniorenbereich.








Erfolgreiches EM-Debüt - Judith Mühlenkamp unter Europas Besten
Vom 3. bis 7. Juli 2025 fanden in Bascov-Pitești (Rumänien) die Junioren- und U23-Europameisterschaften im Kanu-Rennsport statt. Mit dabei: die talentierte Nachwuchssportlerin Judith Mühlenkamp vom KC Wiking Bochum. Für die junge Athletin war es der bislang größte internationale Auftritt und ein besonderer Meilenstein auf ihrem sportlichen Weg. Judith qualifizierte sich erstmals für die Junioren-Europameisterschaft und trat über zwei Strecken für das deutsche Nationalteam an: im Einerkajak (K1) über 200 Meter sowie im Viererkajak (K4) über 500 Meter. Besonders der Sprint über 200 Meter liegt der Bochumerin am Herzen, wie sie im Vorfeld gegenüber Radio Bochum betonte: „Ich habe nun die Möglichkeit, mich für Deutschland auf den 200 Metern zu beweisen, was meine absolute Lieblingsstrecke ist.“ Im K1 über 200 Meter zeigte Judith eine starke Leistung und belegte im Finale A Platz 6 mit einer Zeit von 43.306 Sekunden. Damit platzierte sie sich in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld direkt im Mittelfeld. Noch erfolgreicher verlief das Rennen im K4 über 500 Meter. Gemeinsam mit Kim Albrecht (SC DHfK Leipzig), Lena Gieschke (HKC Berlin) und Rebecca Hirsch (ebenfalls HKC Berlin) erreichte sie auch hier das A-Finale und belegte dort Rang 7. Das Quartett überzeugte mit Teamgeist und Kampfgeist auf europäischem Top-Niveau. Zwei A-Finalteilnahmen bei einer Junioren-Europameisterschaft sind ein großartiges Ergebnis und zeigen, welches Potenzial in Judith steckt. Auch in Stiepel wurde dieser Erfolg begeistert verfolgt: Die gesamte Trainingsgruppe vom KC Wiking fieberte beim Livestream mit und unterstützte tatkräftig vom Kemnader See aus. Die Heimtrainer Martin und Philip Krämer zeigten sich mehr als stolz auf ihre Athletin. Mit großem Einsatz präsentierte sich Judith Mühlenkamp als würdige Vertreterin ihres Vereins und Deutschlands. Auch wenn es in diesem Jahr noch nicht zu einer Medaille reichte, sammelte sie wertvolle internationale Erfahrung und bewies, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist.
Drei Tage packender Kanu-Rennsport, zahlreiche Medaillen und glückliche Sportlerinnen, Sportler und Trainer. Der Kanu Club Wiking Bochum zeigte bei der Landesmeisterschaft NRW eindrucksvolle Präsenz. Vom 11. bis 13. Juli 2025 trafen sich die besten Kanusportler aus Nordrhein-Westfalen am Fühlinger See in Köln zur Landesmeisterschaft. Dabei ging es nicht nur um Medaillen, sondern auch um die Qualifikation für die Ende August stattfindende Deutsche Meisterschaft. Hoch motiviert gingen alle Sportlerinnen und Sportler an den Start. Mit einer kleineren Mannschaft als in den Vorjahren, aber umso mehr Power, erpaddelten sich die Wikinger am Ende 24 Gold- , 12 Silber und 7 Bronzemedaillen. Die meisten Goldmedaillen fischte Lilith Mühlenkamp aus dem Fühlinger See. In packenden Rennen gegen die Konkurrentinnen aus Wuppertal fuhr sie fünfmal als Erste über die Ziellinie - zweimal davon im C2 mit ihrer Vereinskameradin Junia Leiß. Zusätzlich steuerte Lilith Mühlenkamp auch den Schüler-C8 zur wohlverdienten Goldmedaille. Die Kajakfahrerinnen des KC Wiking dominierten in allen K1-Rennen ihre Konkurrenz. Sowohl Helena Lachenicht und Lotta Uhlmann bei den Schülerinnen B und A als auch Antonia Lachenicht und Judith Mühlenkamp in der Jugend- und Juniorenklasse fuhren mit deutlichem Vorsprung vor Ihren Konkurrentinnen ins Ziel. Um jeweils auch einen Kajak-Zweier stellen zu können, starteten Helena Lachenicht bei den Schülerinnen A und Antonia Lachenicht bei den Juniorinnen jeweils eine Altersklasse höher und erkämpften sich eine Bronze- und eine Goldmedaille. Die Canandierfahrer der Schülerklasse B fuhren alle Rennen untereinander aus. Im C1 über 500m hatte Maximilian Schilling die Nase vorn, beim Kanu-Mehrkampf konnte Jona Haltaufderheide sich über die Goldmedaille freuen. Im C2 schoben Linus Trilling und Jona Haltaufderheide ihre Bootsspitze zuerst über die Ziellinie. Bei den Canadierfahrern der männlichen Jugend, holten Kimonas Efthimias und Lasse Trilling den ersten Platz im C2 über 500m. In den Einerrennen musste sich Lasse Trilling nur dem starken Konkurrenten Makar Pron aus Essen geschlagen geben und fuhr zu 4 Silbermedaillen. Nach dem großen Erfolg bei der Landesmeisterschaft bereitet sich der KC Wiking Bochum nun mit voller Energie auf die Deutsche Meisterschaft vor, die ebenfalls in Köln stattfindet. Die starken Leistungen der Athletinnen und Athleten lassen auf ein vielversprechendes Abschneiden auf nationaler Ebene hoffen.







Wikinger-Juniorinnen auf WM & EM Kurs
Lachenicht, Uhlmann und Mühlenkamp mit starker Leistung bei nationaler Qualifikation
Antonia Lachenicht, Levke Uhlmann und Judith Mühlenkamp haben bereits im vergangenen Jahr bei den Olympic Hope Games bewiesen, dass sie internationales Niveau besitzen. Auch in dieser Saison greifen die drei jungen Athletinnen erneut an, um sich auf internationaler Bühne für Deutschland zu präsentieren. Besonders bemerkenswert: Lachenicht und Uhlmann sind als Jugendfahrerinnen in die Juniorinnenklasse aufgestiegen – und haben dort nicht nur mitgehalten, sondern auch sportlich überzeugt. Den Auftakt in die nationale Sichtungssaison bildete im März der Athletiktest – der erste von drei Sichtungsteilen –, bei dem Laufen, Kraftübungen und ein Sprint auf dem Programm standen. Hier zeigten die Wikingerinnen bereits gute Leistungen: Judith Mühlenkamp belegte Rang 16, gefolgt von Levke Uhlmann auf Platz 25 und Antonia Lachenicht auf Rang 29. Diese Ergebnisse bildeten eine solide Grundlage für die weiteren Qualifikationsschritte. Anfang April nutzten die drei die erste Standortbestimmung auf dem Wasser in Duisburg, um sich erneut in Topform zu präsentieren. Über die Strecken 250 m und 2000 m gelang es den Athletinnen, sich weiter nach vorn zu arbeiten und ihre Ambitionen für die internationale Saison zu untermauern. Ihre Leistungen sorgten für eine spürbare Verbesserung in der Gesamtrangliste, in der sie sich unter den besten Nachwuchsfahrerinnen Deutschlands positionierten. Höhepunkt der nationalen Qualifikationsserie war das zweite Sichtungswochenende vom 24. bis 27. April in Duisburg. Hier wurden Rennen über die klassischen Wettkampfstrecken gefahren. Dort präsentierte sich insbesondere Levke Uhlmann in absoluter Bestform. Mit persönlichen Bestzeiten und einer eindrucksvollen Vorstellung sicherte sie sich über 500 Meter einen zweiten und einen dritten Platz, über 200 Meter belegte sie Rang sieben. Mit diesen tollen Ergebnissen schob sich die 15-jährige Bochumer Schülerin vom Lessing-Gymnasium auf Platz 7 und qualifizierte sich somit für das Junioren-WM-Team. Auch für Judith Mühlenkamp, Schülerin der Erich-Kästner-Schule, lief es sehr gut. Über 200 Meter wurde sie starke Vierte, über 500 Meter erreichte sie im B-Finale Platz sechs und drei. Mit diesen Leistungen qualifizierte sich Judith für die Teilnahme an der Europameisterschaft. Antonia Lachenicht, ebenfalls 15 Jahre alt und wie Levke am Lessing-Gymnasium, überzeugte mit konstant guten Leistungen und belegte unter anderem Platz sechs über 200 Meter im B-Finale sowie Platz acht und drei über 500 Meter. Sie verfehlte die EM-Qualifikation damit nur denkbar knapp. In welchem Boot (Einer, Zweier, Vierer) Levke auf der WM Mitte August in Portugal die deutschen Farben vertreten wird, entscheiden die Bundestrainer nach der internationalen Qualifikation in Bratislava in gut vier Wochen. Bei Judith fällt die Entscheidung erst bei der unmittelbaren Vorbereitung in den zwei Wochen vor der EM in Rumänien. Die drei Wikingerinnen haben mit ihren Leistungen eindrucksvoll gezeigt, dass sie zur nationalen Spitze gehören – und bereit sind, auch international anzugreifen. Zeitgleich mit den Junioren haben auch die erwachsenen Sportler im nacholympischen Jahr ihre Qualifikation ausgetragen. Hier konnten sich mit Nico Pickert und David Bauschke zwei Bochumer Jungs im Canadier für die Nationalmannschaft qualifizieren. Beide trainieren mittlerweile am Bundesstützpunkt in Leipzig. Nico hat den Wechsel bereits vor ein paar Jahren vollzogen, David erst zu Beginn dieser Saison. Nico belegt in der Rangliste Platz 1, David Platz 3. Nun müssen beide beim ersten Weltcup im C2 Mitte Mai in Ungarn mit jeweils einem Partner aus Berlin gegeneinander antreten. Da Nico und David beide Rechtsschläger sind, ist ein gemeinsamer Einsatz im C2 nicht sinnvoll.
Am ersten Maiwochenende fand auf der Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg an der Havel die erste große Regatta nach der Winterpause statt. Knapp 800 Sportler aus 70 Vereinen trafen in hochkarätigen Rennen aufeinander. Die Sportler aus der Altersklasse Schüler und Jugend des KC Wiking Bochum zeigten, dass sie den Winter über intensiv und hart bei Wind und Wetter trainiert hatten und konnten sich in vielen Rennen einen Podestplatz erpaddeln. Mit Gold wurden die beiden Schüler Jona Haltaufderheide im C1 und Lotta Uhlmann im K1 belohnt. Über 500 m fuhren sie der Konkurrenz davon und landeten ganz oben auf dem Siegertreppchen. Lillith Mühlenkamp zeigte im Canadier in der Jugendklasse ihre Stärke. Insgesamt 4 Silbermedaillen, eine davon mit ihrer Zweierpartnerin Junia Leiß, fischte sie schlagkräftig aus dem Beetzsee. Während einige Sportler der Altersklasse Schüler A ihre ersten Regattaerfahrungen machten, zeigten die anderen bereits, dass sie bei der traditionell starken Konkurrenz aus den ostdeutschen Bundesländern mithalten können. Helena Lachenicht, Linus Trilling, Maximilian Schilling und Janosch Ameli konnten sich mehrere Podestplätze erpaddeln. Auch Lasse Trilling und Kimonas Efthimiadis qualifizierten sich mit starken Auftritten für mehrere Endläufe. Das Trainierteam zeigte sich mit den Leistungen der Sportler sehr zufrieden. Die gezeigten Leistungen bestätigen die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit des Vereins, der seit 2023 auch offiziell als Talentstützpunkt für Kanu-Rennsport vom Deutschen Kanuverband ausgezeichnet wurde. Mit den Erfolgen bei der Großen Brandenburger Regatta im Rücken, blicken die Stiepeler Kanuten erwartungsvoll und optimistisch auf die weitere Regattasaison 2025.





Entdecke den Kanusport!
Du willst Kanusport mal ausprobieren? Dann komm mit deinen Eltern zu unserem Tag der offenen Tür! Erlebt gemeinsam spannende Probefahrten, ein Schnuppertraining, und sogar Drachenboot-Fahrten, bei der alle mit fahren dürfen! Entdeckt unsere Boote, schaut hinter die Kulissen – und stärkt euch zwischendurch bei einem leckeren Imbiss. Egal ob du schon paddeln kannst oder zum ersten Mal ein Paddel in der Hand hältst – hier ist für alle was dabei!
Du liebst Wasser, Spiele und neue Freunde? Dann ist unser Kanu-Ferienpass genau das Richtige für dich! Gemeinsam tauchen wir ein in die spannende Welt des Kanusports – mit Kajaks und Canadiern paddeln wir über die Ruhr, entdecken die Natur und erleben echte Abenteuer! Was dich erwartet: Tag 1 – Auf ins Abenteuer! Heute lernst du die anderen Abenteurer kennen – bei unserer lustigen Kennenlern-Rallye kommt garantiert keine Langeweile auf! Danach geht’s los mit den großen Mannschaftsbooten, den Canadiern. Gemeinsam paddeln wir los – Teamwork ist alles! Und beim „Schwimmen wie ein Fisch“ wirst du so richtig wasserfit. Tag 2 – Dein eigenes Boot, dein Abenteuer! Jetzt wird’s spannend: Du steigst zum ersten Mal alleine ins Kajak! Nach einer Einführung paddelst du schon bald wie ein Profi über’s Wasser. Zwischendurch sorgen Laufspiele und Tischtennis für Abwechslung. Tag 3 – Auf Sicherheit kommt’s an! Heute lernst du verschiedene Canadier-Typen kennen – den Einer und den Vierer. Wir zeigen dir, wie man sich auf dem Wasser richtig verhält, damit alle sicher unterwegs sind. Dabei helfen wir uns gegenseitig – denn bei uns zählt der Zusammenhalt. Tag 4 – Die große Flusstour Ein echtes Highlight! Gemeinsam machen wir eine lange Paddeltour im Mannschaftsboot. Wir erkunden die Ruhr, entdecken tolle Plätze am Ufer und haben unterwegs jede Menge Spaß - wie echte Entdecker! Tag 5 – Zeig, was du kannst! Am letzten Tag wird gefeiert! Bei unserer großen Wikinger-Olympiade kannst du zeigen, was du in der Woche alles gelernt hast – mit viel Spaß, Spiel und Action. Zum Schluss bekommst du dein eigenes Kanu-Diplom überreicht. Jeden Tag gibt’s ein Mittagessen – bei Allergien oder Unverträglichkeiten sagen deine Eltern uns einfach Bescheid. Wichtig: Bronze Schwimmabzeichen oder Schulschwimmpass Niveau 4 erforderlich.




KCW optimal vorbereitet auf die kommende Wettkampfsaison – Fünf Sportler starten bei der nationalen Sichtung
Während zu Hause Karneval gefeiert wurde, befanden sich einige Sportler des KCW Bochum im Trainingslager des Kanu-NRW-Kaders – entweder im türkischen Belek oder in Duisburg. Die Athleten, die sich im vergangenen Wettkampfjahr für den NRW-Kader qualifizieren konnten, hatten die Möglichkeit, unter besten Bedingungen zu trainieren: Unsere Kajakfahrerinnen reisten nach Belek, während die männlichen und weiblichen Canadierfahrer im Bundesleistungszentrum Duisburg ihr Lager aufschlugen. Auch unser U23 WM Bronzegewinner David Bauschke bereitete sich in Saubadia/Italien intensiv auf die anstehende Nationalsichtung vor um sich auch dieses Jahr internationale Einsätze zu ermöglichen. Judith Mühlenkamp startete nach der Athletiksichtung zur Juniorennationalmannschaft in Kienbaum direkt durch und flog mit den NRW-Junioren nach Belek. Ihr folgten drei Tage später Antonia Lachenicht, Levke Uhlmann und Hjördis Dockenfuß zusammen mit den anderen NRW-Jugend-Sportlern. Anfang April werden Antonia, Levke und Judith dann gemeinsam an der ersten spezifischen Sichtung für die Nationalmannschaft antreten. Ihre Ziele sind klar definiert – nun gilt es, durch konsequentes Training die bestmögliche Form zu erreichen. Bereits jetzt zeigen sie sich in hervorragender Verfassung und überzeugen im Trainingslager mit starken Leistungen. Während die Kajakfahrerinnen in Belek bei sommerlichen 25 Grad trainieren konnten, herrschten unerwartet auch für die Canadierfahrer und Canadierfahrerinnen in Duisburg frühlingshafte Temperaturen. Junia Leiß, Lasse Trilling, Lilith Mühlenkamp und Kimonas Efthimidiadis nutzten die hervorragenden Bedingungen auf der Regattastrecke in Duisburg, um gezielt an ihrer Technik und Ausdauer zu arbeiten. Landes-Disziplingruppen-Trainer Timo Rosenthal zeigte sich äußerst zufrieden mit den Fortschritten seiner Canadier-Gruppe und blickt optimistisch auf die bevorstehenden Wettkämpfe. Unterstützung erhielt er im Trainingslager von Martin Krämer (KCW), der mit großem Engagement zum Erfolg der Einheiten beitrug. Doch nicht alle KCW-Sportler waren im Trainingslager – der Rest des KCW-Teams bereitete sich intensiv am heimischen Kemnader See/Ruhr vor. Hier fanden ebenso strukturierte und anspruchsvolle Einheiten statt, sodass sich auch diese Sportler bestmöglich auf die kommende Saison einstellen konnten. Die Bedingungen am Kemnader See bieten ideale Möglichkeiten für ein effektives Training, sodass die Vorbereitung dort den Verbandsmaßnahmen in nichts nachstand. Nach dem Trainingslager ist vor dem nächsten! Bereits in den Osterferien versammelt sich der KCW zum vereinsinternen Trainingslager in Mölln (Schleswig-Holstein). Dort werden die letzten Anpassungen vorgenommen, um die Wettkampfform weiter zu perfektionieren und als Mannschaft gestärkt in die Saison zu starten. Mit diesen intensiven Vorbereitungen – ob in Belek, Duisburg, Saubadia oder am Kemnader See – blicken die Sportler des KCW voller Motivation und Zuversicht auf die ersten Regatten des Jahres.
